Netzausfallüberwachung - mit welchen Geräten möglich?

Kabellose und kabelgebundene Sender und Empfänger der Serie Homematic "classic"

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Familienvater
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Re: Netzausfallüberwachung - mit welchen Geräten möglich?

Beitrag von Familienvater » 01.12.2018, 23:29

Hi,

es geht nicht um Zweifel, es darum, die Gegebenheiten zu kennen.
Je nach Gerätetyp und seinen hinterlegten Eigenschaften kann auch mit einer gewissen Verzögerung ein häufiger sendendes Gerät genutzt werden.
Allerdings ist eine durch einen Kommunikationsfehler ausgelöste Servicemeldung nur ein schwacher Hinweis auf einen Stromausfall. Ich bekomme je nach "Sonnenaktivität" (oder sonstige von mir nicht beeinflussbare Störungen) zwischen keiner und zig Servicemeldungen von z.B. HM-Energiemessaktoren, und nie? ist bei mir ein Stromausfall dafür verantwortlich, nach 15-18 Minuten bekomme ich die Entwarnung, das die zyklische, nicht quittungspflichtige, Statusmeldung des Geräts dann doch wieder angekommen ist.

Um es kurz zu machen:
Wenn Du nur wegen einer "Kühltruhenüberwachung" eine Netzausfallmeldung brauchst, um ggf. innerhalb ein paar Stunden reagieren zu können, kann das vielleicht auch mit fehlenden zyklischen Statusmeldungen erkannt werden, wenn es kurzfristig und zuverlässig sein muss (weil sonst wegen Pumpenausfall der Keller absaufen könnte), dann muss es ein dafür spezialisiertes Gerät/eine dafür ausgelegte Schaltung sein.

Der Familienvater

Myron
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Re: Netzausfallüberwachung - mit welchen Geräten möglich?

Beitrag von Myron » 02.12.2018, 00:27

Danke für die Tipps. Ich habe mich soeben etwas in das Thema "zyklische Statusmeldungen" eingelesen. Es scheint ja bei manchen Geräten nur alle 60min eine Statusmeldung rauszugehen und die CCU löst unter bestimmten Umständen erst erheblich später eine Servicemeldung aus. Das ist mir zu lange. Außerdem scheint es sporadisch Fehlalarme zu geben. Ich benötige die Meldung "Stromausfall" so schnell wie möglich, spätestens nach 15min. Und möglichst zuverlässig. Somit kommt das mit den zyklischen Statusmeldungen für mich nicht in Frage.

Dann scheint es ja rein theoretisch nur zwei Möglichkeiten drei Möglichkeiten zu geben, wenn man im Sicherungskasten nichts modifizieren kann, und der Stromkreis draußen im Freien ist:
  1. In ein IP65-Gehäuse eine Steckdose einbauen, und da dann eine "Netzausfallüberwachungs-Steckdose" HmIP-PMFS einstecken. Und dann hoffen, dass das Ding in der Dose auch im tiefsten Winter (-22 °C war dort die tiefste Temp. in den letzten 5 Jahren) funktioniert. Laut Spezifikation ist HmIP-PMFS nur bis -10°C zu betreiben.
    Kosten: ~51 Euro (43 Euro für HmIP-PMFS + 5 Euro für IP65 Gehäuse + 3 Euro für Steckdose)
    --> Das ist die günstigste Variante, und mit dem geringsten Aufwand verbunden. Und sie ist wartungsfrei.
  2. In ein IP65-Gehäuse folgendes einbauen: HomeMatic 8-Kanal Sendemodul HM-MOD-EM-8. Daran ein Netzteil und eine Batterie (z.B. 2x AA) anschließen. Dann mittels Programm: Wenn Netzteil = stromlos, dann Meldung via... Diese Schaltung habe ich irgendwo erst kürzlich gesehen. War mit zwei Dioden und einem Widerstand ganz pfiffig gelöst. Hier gibt es Details: viewtopic.php?f=31&t=30214&p=275053#p275053
    Altes Netzteil habe ich sowieso rumliegen, ebenso Batterien. Das wäre eine sehr kostengünstige Lösung, ca. 25 Euro für die Bauteile. Hätte nur den Nachteil, dass es nicht 100% wartungsfrei ist, weil die Batterien alle paar Jahre gewechselt werden müssen. Damit könnte ich aber leben. Ist nur auch hier die Frage: Funktioniert diese Lösung noch bei -22°C?
    Beim HM-MOD-EM-8 gibt ELV auch nur -10°C als niedrigste Temperatur an.
    Mit dem von lxuser weiter oben genannten UP-Netzteil (https://www.elv.de/recom-ac-dc-unterput ... 00-ma.html) ließe sich das alles recht kompakt in eine Abox 040 einbauen. Dieses Netzteil ist bis -25°C spezifiziert. Kostet aber auch 25 Euro. Dann wären wir im Gesamten schon bei ca. 50 Euro...
    Ergänzung: Das von lxuser genannte UP-Netzteil liefert nur 3,3V. Für diese Schaltung wird aber der 3,5-12V-Eingang benötigt, somit käme nur eines dieser beiden Netzteile in Frage:
    https://www.elv.de/ac-dc-unterputz-netz ... 00-ma.html
    https://www.elv.de/recom-ac-dc-unterput ... 50-ma.html
    Kosten: ~53 Euro (20 Euro für HM-MOD-EM-8 + 5 Euro für IP65 Gehäuse + 23 Euro für RECOM AC/DC-Unterputz-Netzteil RAC03-05SER/277, 5 V DC, 600 mA + 5 Euro für Kleinteile und Batterien)
    --> Diese Variante kostet somit ähnlich viel wie #1, hat allerdings einen deutlich größeren Arbeitsaufwand und ist nicht wartungsfrei.
    Wenn man auf ein vorhandenes Steckernetzteil zurückgreift, wird es deutlich günstiger, benötigt dann aber evtl. eine zusätzliche Steckdose und ein größeres Gehäuse. Kosten dann bei ca. 33 Euro.
  3. Lösung von dondaik: 1 Koppelrelais 230V + 1 x HM-SWI-3-FM laut Familienvater ist das HM-SCI-3-FM besser geeignet. Kosten: ~57 Euro (45 Euro für HM-SWI-3-FM + 5 Euro für IP65 Gehäuse + 7 Euro für Koppelrelais), plus evtl. Batteriehalterung für Modifikation Knopfzelle --> AA (zwecks besserem Frostschutz, siehe weiter unten).
    --> Das ist die teuerste Variante, und sie ist im Vergleich zu #1 nicht wartungsfrei.
Zuletzt geändert von Myron am 02.12.2018, 23:13, insgesamt 7-mal geändert.

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Re: Netzausfallüberwachung - mit welchen Geräten möglich?

Beitrag von dondaik » 02.12.2018, 09:19

was für ein .... um spannung zu überwachen ..
praktisch wurde am anfang schon gesagt 1 relais 230V - 1 x HM-SWI-3-FM ... fertig
-------
wer schreibfehler findet darf sie behalten.

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Re: Netzausfallüberwachung - mit welchen Geräten möglich?

Beitrag von Familienvater » 02.12.2018, 10:30

Hi,

bei -22 °C würde ich für den HM-SWI-3-FM HM-SCI-3-FM mit einer Knopfzelle nicht mehr meine Hand ins Feuer legen, wenn man den umbaut und einen 2xAA-Batteriehalter anlötet, dann eher, und dazu dann gute Lithium-Batterien, die halten lange, und sind auch bei tiefen Temperaturen bei der Sache.
Dann kann man aber auch gleich wieder den HmIP-MOD-RC8 nehmen, der hat den smarten Vorteil, das der auch die Batteriespannung meldet, und man damit rechtzeitig tauschen kann.
Oder man umgeht die -22°C Probleme, in dem man ein "dickeres" Koppelrelais nimmt, das nette Abwärme zum Heizen des Gehäuses zur Verfügung stellt, dann muss man nur im Sommer bei 35°C schauen, das es nicht zu heiß in der Kiste wird.

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Edit:
Typbezeichnung korrigiert
Zuletzt geändert von Familienvater am 02.12.2018, 11:55, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Netzausfallüberwachung - mit welchen Geräten möglich?

Beitrag von Myron » 02.12.2018, 11:17

Ja, der HM-SWI-3-FM ist schön klein. Ideal für Sensoren, wo man Platzprobleme hat. Den hatte ich bislang gar nicht auf dem Schirm, ebenso wie seine Geschwister, HM-SCI-3-FM und HM-PBI-4-FM. Werde ich mir merken, für zukünftige Projekte.

Ja, damit könnte es auch gehen. Ist allerdings keine so kostengünstige eine ähnlich teure Lösung wie Variante 2, weil 45 Euro für HM-SWI-3-FM + IP65 Gehäuse + 7 Euro für Koppelrelais, plus evtl. Batteriehalterung für Modifikation Knopfzelle --> AA. Das wird dann etwa ähnlich teuer wie meine Variante #1 mit dem HmIP-PMFS, nur mit dem Unterschied, dass das nicht wartungsfrei ist.

Ergänzung: Variante 2 hatte ich noch als kostengünstig in Erinnerung, allerdings wird die mit einem ordentlichen Netzteil ähnlich teuer.
Aus meiner Sicht einziger Vorteil gegenüber Variante 2: Man muss nicht so viel löten.

Ich habe das soeben als "Variante 3" oben in meiner Liste aufgenommen.
Zuletzt geändert von Myron am 02.12.2018, 11:35, insgesamt 2-mal geändert.

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Re: Netzausfallüberwachung - mit welchen Geräten möglich?

Beitrag von Myron » 02.12.2018, 11:31

Familienvater hat geschrieben:
02.12.2018, 10:30
Hi,

bei -22 °C würde ich für den HM-SWI-3-FM mit einer Knopfzelle nicht mehr meine Hand ins Feuer legen, wenn man den umbaut und einen 2xAA-Batteriehalter anlötet, dann eher, und dazu dann gute Lithium-Batterien, die halten lange, und sind auch bei tiefen Temperaturen bei der Sache.
Dann kann man aber auch gleich wieder den HmIP-MOD-RC8 nehmen, der hat den smarten Vorteil, das der auch die Batteriespannung meldet, und man damit rechtzeitig tauschen kann.
Oder man umgeht die -22°C Probleme, in dem man ein "dickeres" Koppelrelais nimmt, das nette Abwärme zum Heizen des Gehäuses zur Verfügung stellt, dann muss man nur im Sommer bei 35°C schauen, das es nicht zu heiß in der Kiste wird.

Der Familienvater
Die Temperatur in dem Gehäuse kann man dann ja wiederum mit HmIP-STHO überwachen. :-)
Habe ich tatsächlich bei einem Gerät (das unter KEINEN Umständen einfrieren darf) mit eingebaut. Um Alarm zu melden, wenn die Rohrbegleitheizung ihren Dienst nicht wie gewünscht erledigt.

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Re: Netzausfallüberwachung - mit welchen Geräten möglich?

Beitrag von lxuser » 02.12.2018, 11:46

HmIP-STHO-A und HM-WDS30-OT2-SM senden laut Log jeweils in einem Intervall zwischen 2 und 3 Minuten bei der Einstellung unveränderte Statusmeldungen nicht auszulassen. Das ist also ein wunderbarer Heartbeat mit dem sich leicht mittels eines Timers bei Aktualisierung des Wertes ein Watchdog realisieren lässt. Setzt man das Auslaufen des Timers etwas über das zweifache des Intervalls, führt auch eine einmalige Kommunikationsstörung noch nicht zu einem Fehlalarm. Zur Verifizierung könnte man jetzt noch Versuchen einen netzgespeisten Aktor auszulösen...

Ich vertraue einem wartungsfreien zyklischen Heartbeat zumindest mehr als einer einmaligen Meldung beim Ausfall, die von Kommunikationsstörungen, leeren Batterien... abhängig ist.

Und das ganze halt ohne sinnfrei zusätzliche Energie zu verschwenden :D

Da mir Reaktionszeiten von mehreren Stunden (Kühl- bzw. Gefrierschrank und Luftsprudler im Teich) bzw. mehrere Tage (Teichpumpe) vollkommen reichen, geht das Ganze auch mit auszulassenden Statusmeldungen und entsprechend längeren Intervallen bzw. reichen auch Pushover-Nachrichten bei Kommunikationsstörungen.

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Re: Netzausfallüberwachung - mit welchen Geräten möglich?

Beitrag von Familienvater » 02.12.2018, 11:54

Hi,

und bevor es jemand falsch macht, ich habe mich wieder ohne drüber nachzudenken auf Vorschreiber verlassen, als Schließerkontakt ist ausschließlich ein SCI zu gebrauchen, der SWI ist nur die Schalterschnittstelle, könnte man da zwar auch nutzen, aber wenn der Strom oft ausfällt, weiß man nicht, ob er jetzt ausgefallen oder wiedergekommen ist.

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Re: Netzausfallüberwachung - mit welchen Geräten möglich?

Beitrag von Myron » 02.12.2018, 12:43

lxuser hat geschrieben:
02.12.2018, 11:46
HmIP-STHO-A und HM-WDS30-OT2-SM senden laut Log jeweils in einem Intervall zwischen 2 und 3 Minuten bei der Einstellung unveränderte Statusmeldungen nicht auszulassen. Das ist also ein wunderbarer Heartbeat mit dem sich leicht mittels eines Timers bei Aktualisierung des Wertes ein Watchdog realisieren lässt. Setzt man das Auslaufen des Timers etwas über das zweifache des Intervalls, führt auch eine einmalige Kommunikationsstörung noch nicht zu einem Fehlalarm. Zur Verifizierung könnte man jetzt noch Versuchen einen netzgespeisten Aktor auszulösen...

Ich vertraue einem wartungsfreien zyklischen Heartbeat zumindest mehr als einer einmaligen Meldung beim Ausfall, die von Kommunikationsstörungen, leeren Batterien... abhängig ist.

Und das ganze halt ohne sinnfrei zusätzliche Energie zu verschwenden :D

Da mir Reaktionszeiten von mehreren Stunden (Kühl- bzw. Gefrierschrank und Luftsprudler im Teich) bzw. mehrere Tage (Teichpumpe) vollkommen reichen, geht das Ganze auch mit auszulassenden Statusmeldungen und entsprechend längeren Intervallen bzw. reichen auch Pushover-Nachrichten bei Kommunikationsstörungen.
Das wäre eine Alternative, die durchaus ihre Reize hat. Und sei es als Backup für die Netzausfallüberwachung, für ganz wichtige Dinge.

Pushover-Benachrichtigung nutze ich schon für alles mögliche. Habe auch das "Servicemeldungen"-Skript von Alchy im Einsatz. Und den Status meiner USV frage ich über die Alarmmeldungen ab und lasse mich da auch per Pushover benachrichtigen. Eine Internet-unabhängige Alarmierung per SMS (direkt angeschlossenes Mobilfunk-Modem) will ich in den kommenden Wochen auch noch realisieren.

Gibt es irgendwo eine kompakte Beschreibung, wie man das mit den Timern und Statusmeldungen umsetzt? Ich konnte auf die Schnelle nichts finden.

Odie
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Re: Netzausfallüberwachung - mit welchen Geräten möglich?

Beitrag von Odie » 06.12.2018, 19:44

Hallo zusammen,
ich bin neu hier im Forum, auch wenn ich es als (vorher) Unregistrierter schon eine Weile verfolgt und mir Tipps geholt habe. Jetzt möchte ich auch eine Idee beitragen und zur Diskussion stellen - ich habe mir nämlich auch Gedanken gemacht, wie man auf einfache Weise einen Netzausfall erfassen könnte und wollte mal fragen was Ihr davon haltet.

Bei meiner Idee geht es eher um einen Netzausfall-Melder für innen, aber vielleicht kann der auch mit einem entsprechenden Gehäuse außen verwendet werden? Es gibt zwar schon einen für die Homematic IP, aber meine Lösung wäre günstiger und liefe auch ohne "IP":

Dazu könnte man den optischen Funk Tür-Fenster-Kontakt HM-SEC-SCo mit Lichtschranke als Bausatz für 19,95€ umfunktionieren (für den benutze ich immer Eneloop-Akkus, die halten auch recht lange durch und sind wiederaufladbar). Man braucht dann noch ein günstiges LED-Nachtlicht, z.B. ein Megaman MM001 für 4,95€ und eine IR-LED für einige Cent (vielleicht auch noch einen Widerstand).

Ich habe es noch nicht ausprobiert, aber das wäre der Aufbau: Man muß das Gehäuse von dem Nachtlicht öffnen und eine der LEDs im Inneren durch eine IR-LED austauschen (vielleicht braucht man dafür einen Vorwiderstand zum Schutz der LED). Dann platziert man den TF-Kontakt mit ein paar mm Abstand (der in der Anleitung empfohlene Abstand für die Lichtschranke) gegenüber von dieser IR-LED so daß sie auf die Reflex-Lichtschranke von dem TF-Kontakt strahlt.

Das Ganze soll dann so funktionieren: Die IR-LED in der Reflexlichtschranke des TF-Kontakts wird sicher mit einer Frequenz im kHz Bereich betrieben - der IR-Empfänger reagiert nur auf das IR-Licht, wenn es mit dieser Frequenz auftrifft. Das wird so gemacht um zu verhindern daß der TF-Kontakt das Sonnenlicht, daß ja auch einen IR-Anteil hat, als Signal akzeptiert. Das Sonnenlicht strahlt ja dauerhaft und nicht "flackernd" im kHz-Bereich. Die IR-LED in dem Nachtlicht soll jetzt die IR-LED in dem TF-Kontakt überstrahlen und damit das flackernde Signal überdecken so daß der IR-Empfänger nur das Dauersignal sieht und nicht darauf reagiert. Fällt nun der Strom aus, dann geht das Nachtlicht aus und der TR-Kontakt sieht jetzt sein eigenes "flackerndes" Signal, das von dem Nachtlicht reflektiert wird. Ein "Fenster offen" heißt also "der Strom ist da" und ein "Fenster zu" heißt "der Strom ist aus".

Was meint Ihr, kann das funktionieren? Der Aufwand das Ganze zu bauen wäre meiner Meinung nach relativ gering (vielleicht etwas fummelig wenn in dem Nachtlicht SMD-Technik steckt). Das Nachtlicht und den TF-Kontakt könnte man ja (zumindest für innen) auf ein kleines Holzbrettchen oder eine Kunststoff-Platte oder -Gehäuse montieren, damit sie sich gegenüber stehen. Es ist noch die Frage wie der TF-Kontakt drauf reagiert wenn er ein IR-Dauersignal bekommt. Sieht er das als "Fenster offen" an oder behält er einfach seinen letzten Zustand? Und verbraucht er mehr Strom wenn er dieses Dauersignal bekommt?

Wenn das Haus drei verschiedene Stromkreise hat, braucht man das Ganze 3x und muß jeweils eins irgendwo in dem jeweiligen Stromkreis einstecken.

Viele Grüße,
Odie

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