Problem mit HM-LC-Sw1PBU-FM

Kabellose und kabelgebundene Sender und Empfänger der Serie Homematic "classic"

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etoschapan
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Problem mit HM-LC-Sw1PBU-FM

Beitrag von etoschapan » 26.09.2016, 20:34

Ich hab seit ca. 2 Jahren einen HM-LC-Sw1PBU-FM der mir das Licht ein und ausschaltet, Seit ein paar Tagen schaltet sich das Licht nach ca. 2 sek. nach dem Einschalten wieder aus, auch wenn ich es direkt am Schalter einschalte. Hab den Schalter schon gelöscht und neu angelernt, keine Änderung. Einbei ein Screenshot meiner Einstellung. Fällt irgendjemandem etwas dazu ein ? Ich wäre euch seeeeehr dankbar. Kann ich ev. in irgend einem Logfile nachschaun was da passiert ? Danke im Voraus, Grüsse aus Graz, Karl
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Daimler
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Re: Problem mit HM-LC-Sw1PBU-FM

Beitrag von Daimler » 26.09.2016, 20:37

Hi,

suche einmal nach 'C26'.
Gruß Günter

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HM: Zur Zeit knapp 250 Komponenten mit ~ 650 Kanälen .

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AndiN
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Re: Problem mit HM-LC-Sw1PBU-FM

Beitrag von AndiN » 26.09.2016, 20:42

sagt mal, bilde ich mir das ein...? Aber das ist doch bestimmt schon der vierte Eintrag zu dem Thema innerhalb von 14 Tagen. Warum gehen die denn jetzt alle defekt? Wer da nicht mit dem Lötkolben (ich eingeschlossen) umgehen kann hat doch echt ein Problem. Nach 2 Jahren defekt... neu kaufen ist dann normalerweise angesagt. Das kann doch bei dem Preis nicht richtig sein.

Andi
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Pfriemler
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Re: Problem mit HM-LC-Sw1PBU-FM

Beitrag von Pfriemler » 26.09.2016, 23:04

AndiN hat geschrieben:...bestimmt schon der vierte Eintrag zu dem Thema innerhalb von 14 Tagen...Wer da nicht mit dem Lötkolben (ich eingeschlossen) umgehen kann hat doch echt ein Problem. Nach 2 Jahren defekt... neu kaufen ist dann normalerweise angesagt. Das kann doch bei dem Preis nicht richtig sein.
Tja, man will uns ja noch immer weismachen, dass es geplante Obsoleszenz nicht gibt. Aber dass das eine geduldete und für die Hersteller sogar willkommene Nebenerscheinung ist und ELV rsp. eQ3 anscheinend weder gewillt noch in der Lage sind, ein Kulanzprogramm aufzulegen, ist mir seit Monaten klar. Wobei den Einzelberichten zufolge ELV in solchen Fällen durchaus kulant zu reagieren imstande ist, aber das sind offenbar immer Einzelentscheidungen. Hier fehlen ganz klar rechtliche Regelungen.

Der Vorteil eines sachgerechten Austauschs gegenüber einem Neukauf ist hingegen ganz klar: Durch den Austausch des C26 durch ein wirklich geeignetes Bauteil erreicht man eine höhere Ausfallsicherheit als beim Neukauf. Ich würde bei einem Bausatzkauf den C26 schon vor dem ersten Einsatz durch ein höherwertiges Bauteil ersetzen...

Jm2c.

Familienvater
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Re: Problem mit HM-LC-Sw1PBU-FM

Beitrag von Familienvater » 26.09.2016, 23:20

Hi,

ich habe kein E-Technik-Studium, aber Kondensatoren sind "Verschleißteile", wenn die nicht richtig dimensioniert sind, dann halten die nicht so lange, wie gewünscht.
Und für die Haltbarkeit der Kondensatoren sorgen unter anderen Umgebungstemperatur, "Überspannungen" und die grundsätzliche Auslegung des Kondensators.

Jetzt kommt soweit ich das verstanden habe: Es gibt z.B. 85°C-Typen, die haben bei 85°eine Lebensdauer von 2000h, wird es wärmer, verdunstet/verkocht mehr Elektrolyt, der Kondensator trocknet aus (der Aludeckel wölbt sich wie bei schlechtem Yoghurt), und das war es. In den alten Aktoren ist ein 105° Typ eingebaut (zumindest bei mir), damit lebt der schonmal von vorneherein "länger", aber theoretisch auch nur 2000h bei 105°. Es gibt dann größere Bauformen bei gleichen elektrischen Parametern, vielleicht wie ein größeres "Pils" vorstellbar, das bleibt länger kühl, aber wird schneller Schaal, weshalb ein großes Bier für "Schluckspechte" die bessere alternative ist, ein kleines Bier ist nur für "Genießer". Bei meiner Austauschaktion von C26 habe ich eine größere Bauform als Ersatz gewählt, da erst ein Monat her, fehlt da die Langzeiterfahrung.

Es geht wohl immer nur um "Cents" bei den Bauteilen, aber heute wird ja jeder Cent mehrfach umgedreht, bevor er wirklich ausgegeben wird. Klar ist das bei einem Aktor für 50€ ärgerlich, und je mehr man davon hat, umso ärgerlicher wird es. Aber seit Euch bewusst, es lauern ganz andere "Fallen" im täglichen Leben, unser Marken-Induktionsherd (BSH, vom S), Anfang 2007 gekauft, 2010 war der BSH-Kundendienst das erste mal da und hat nach langen Diskussionen eines von zwei Leistungsmodulen getauscht (mit 50% Kulanz weil die Gewährleistung nur kurz vorbei war, "nur 200€" der Spaß), blinkt der Herd jetzt wieder munter auf genau dem getauschten Modul mit F0. Ich stehe also vor der Wahl, wieder den Service zu rufen, für diesmal vielleicht 350€, oder das selbst Modul "auf Verdacht" zu bestellen, für ca. 150€ + Versand etc, mit dem flauen Gefühl im Magen, das die anderen beiden Platten (das 2. Modul) jederzeit auch kaputt gehen können. Ein Blick in das Innere des Herds sieht wie beim HM-Aktor mit C26 soweit gut aus, für eine intensive Fehlersuche beim Herd fehlt mir die Ausbildung und ich habe Respekt vor der Induktion. Bei S-Induktions-Herden ist im Internet der allgemeine Konsens, Diode D6, die habe ich leider nicht gefunden, bleibt nach meiner laienhaften Erfahrung auch beim I-Herd ggf. ein Fehler im Netzteil an einem Cent-Bauteil (Elko, ...). Es wird bei uns wohl ein neuer I-Herd von BSH werden, ob B oder S, mal schauen, die Technik dahinter scheint grundsätzlich fehleranfälliger zu sein, als ein einfaches Ceran-Kochfeld (was vor 9 Jahren mit einem Sprung im Glas nach fast drei Jahrzehnten einfach mechanisch defekt war).
Obwohl ich nicht der Gourmet bin, und nur manchmal koche, Induktion finde ich vom Prinzip her Klasse, auch wenn meine Kinder inzwischen hoffentlich nicht mehr einfach auf die Platte langen, oder diese Einschalten, weil die mal Mutti spielen wollen, und was für die Barbies kochen.. Die Kochen inzwischen zur Not für sich selber, und das Essen dann sogar auch unbeteiligte dritte.

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ubecker
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Re: Problem mit HM-LC-Sw1PBU-FM

Beitrag von ubecker » 27.09.2016, 00:09

Hallo,
Diese mini Elkos haben nun mal eine begrenzte Lebensdauer. Wenn man es besser haben will kostet es etwas mehr.
Nimm diesen im Anhang und du hast Ruhe mit diesem Thema

Gruß Udo
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Re: Problem mit HM-LC-Sw1PBU-FM

Beitrag von AndiN » 27.09.2016, 07:56

Tja, das ist wohl eine Marktlücke für jemanden im Rhein-Sieg-Kreis. würde meine Aktoren da zur Reparatur geben und bestimmt x Euro zahlen, wenn mir die einer wieder repariert (ist günstiger wie ein Neukauf und hält scheinbar auch länger)

Andi
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Re: Problem mit HM-LC-Sw1PBU-FM

Beitrag von Gluehwurm » 27.09.2016, 08:18

AndiN hat geschrieben:Aber das ist doch bestimmt schon der vierte Eintrag zu dem Thema innerhalb von 14 Tagen.
Wenn man mal die Forensuche nach der Typ Bezeichnung nutzen würde, wäre das Thema auch nur eines von vielen. So wird das halt immer wieder neu aufgerollt. :wink:

Es ist ja ein bekannter Serienfehler und da gelten eben die gesetzlichen Regeln. Alles weitere erfordert Aktion in Form von Anwalt o.ä. Falls es überhaupt was bringt, muss also jemand was tun. Und ab da scheitert es meist, gerade, wenn mit der bekannten Lösung Abhilfe geschaffen werden kann. Bin dem Lösungsfinder jedenfalls dankbar, spart Geld.

Gruß
Bruno

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Re: Problem mit HM-LC-Sw1PBU-FM

Beitrag von joe.oster » 27.09.2016, 10:00

Gluehwurm hat geschrieben: Bin dem Lösungsfinder jedenfalls dankbar, spart Geld.
Ich konnte so auch 2 Schalter wieder zum Leben erwecken ;o)

Joe

etoschapan
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Re: Problem mit HM-LC-Sw1PBU-FM

Beitrag von etoschapan » 27.09.2016, 10:05

Danke euch für die raschen und zahlreichen Antworten. Na dann werd ich halt die Kapazität tauschen. Ich find halt auch, wie viele andere, bei ca. 50.- pro Schalter könnte man Qualitätsbauteile einbauen (bei den paar Stück überhaupt). Aber dann würde nix mehr kaputt werden und das will ja der Herstaller GAR NICHT !!

Die Suche hätte etwas gebracht, hab mir aber gedacht, dass ich da 100e Einträge bekomme, die mit dem Defekt nix zu tun haben, aber ich gelobe Besserung :) !

mfg

Karl

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