WEATHERMAN ...die perfekte Wetterstation für die Hausautomation

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funkleuchtturm
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Re: WEATHERMAN ...perfekte Wetterstation für die Hausautomation

Beitrag von funkleuchtturm » 01.05.2019, 07:23

@wolwin
Der Lüfter mag ja bezüglich der Temperaturmessung von Vorteil sein, aber bezüglich der Tauwasserbildung im BME280-Gehäuse unter Umständen sehr negativ. Ich vermute, der BME280 ist bei Dir "kurz vorm Absaufen" und misst dementsprechend. Ich würde , wie dondaik schon gesagt hat, mit dem Lüfter erst recht eine PTFE-Membran verwenden.
Bezüglich der library verwende ich die neusten Updates und frage wegen der Eigenerwärmung die Daten sehr selten ab. Man könnte zwar noch weitere Untersuchungen und Optimierungen vornehmen, aber das ist mir zu zeitaufwändig. Ich komme mit der genauen Offset-Einstellung bei Luftdruck, Temperatur und Feuchte ganz gut klar.
Zudem ist das Thema Genauigkeit der Aussen-Feuchtemessung eine unendliche Geschichte, die mich als "Wetterfrosch" zwar interessieren würde, aber im Hinblick auf Hausautomation für mich ziemlich uninteressant ist :mrgreen:
Viele Gruesse
Eugen
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Re: WEATHERMAN ...perfekte Wetterstation für die Hausautomation

Beitrag von fsommer1968 » 01.05.2019, 08:26

wolwin hat geschrieben:
30.04.2019, 18:54
Vielleicht gibt es ja auch andere Aspekte oder Möglichkeiten, die ich bisher übersehen habe …
Nicht ohne Grund spricht man von relativer Feuchte :D Die kann sich schon, je nach Standort, innerhalb weniger Meter ändern.
Für eine, einigermaßen!, nachvollziehbare Feuchtemessung (wozu überhaupt???) sind die hier gezeigten Gehäuse aus meiner Sicht viel zu klein. der DWD schreibt z.B. für Wetterstationen Kästen mit einer Kantenlänge von 1 mal 1 meter vor.
Das von Dir beschriebene Phänomen, daß die Feuchtigkeit bis auf 99 % hochgeht (ich schätze das ist bei akutem Regen), habe ich auch bei einem Wettersensor der "direkt im Wetter" steht aber nach untern geöffnet ist (Foto hier irgendwo im Forum). Ein anderer Sensor der auch die Außenbedingungen mißt (Sonne, BME280) und via Solarzelle betrieben wird, kommt gleichzeitig nur auf ca. 80-90% rel. Feuchte. Allerdings ist dessen Gehäuse nach unten nicht vollkommen offen, sondern hat nur fünf kleine Löcher, aber weiter oben ein großes Belüftungsloch abgedeckt mit Gorex-Vlies.

Das Phänomen mit den nicht mehr messenden BME habe ich bei keinem meiner Sensoren und ich habe schon einige davon gebaut.

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Re: WEATHERMAN ...perfekte Wetterstation für die Hausautomation

Beitrag von dondaik » 01.05.2019, 08:34

hallo,
schön mal wieder deine "stimme" zu hören !! ggf gibt es ja auch mal wieder ein projekt zum thema esp8266 / esp32 ...

wünsche einen schönen 1ten mai ( ohne viel edv ;-) )
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wer schreibfehler findet darf sie behalten.

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ihno
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Re: WEATHERMAN ...perfekte Wetterstation für die Hausautomation

Beitrag von ihno » 01.05.2019, 11:14

jensus11 hat geschrieben:
28.04.2019, 21:56
Warum rechnest du 0,05mm dazu?
Moin,
weil der normale Zähler bauartbedingt erst zählt, wenn es etwas stärker regnet.
Mit dem kapazitiven Regensensor kann ich auch ganz feinen Regen „bewerten“.
Mir war das mal aufgefallen, dass der Terrassentisch voll regen war, der Zähler aber nichts gezählt hat.
Die eigene Zähllogik passt bei mir mittlerweile schon ziemlich gut, jedoch muss ich noch einmal an den Wert Regen / Stunde.
Im Moment nulle ich den einfach zu jeder vollen Stunde. Dies ist aber nicht wirklich richtig und ergibt eine Art „Sägezahn“ im Log. Da muss ich noch einmal drüber nachgrübeln, wie ich das besser lösen kann.
Grundsätzlich ist Eugens Berechnung für die Hausautomatisierung schon ok. Ich schicke die Daten aber auch zu Weatherunderground und habe einen guten Vergleich zu umliegenden kommerziellen Wetterstationen. Daher möchte ich, dass das auch ziemlich genau funktioniert ;)
Wobei die anderen auch keinen Nieselregen bewerten können.
Die 0.005 habe ich „ausprobiert“ und wenn der richtige Zähler zählt, fällt dieser kleine Wert nicht ins Gewicht. Bei mir sieht man eben sofort, wenn es von oben nass wird. Tau bringt bei mir keinen Wert >20...
Zuletzt geändert von ihno am 03.05.2019, 15:33, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: WEATHERMAN ...perfekte Wetterstation für die Hausautomation

Beitrag von funkleuchtturm » 01.05.2019, 12:21

ihno hat geschrieben:
01.05.2019, 11:14
Mit dem Feuchtesensor kann ich auch ganz feinen Regen „bewerten“.
... jetzt verstehe ich Deinen Avatar :mrgreen:
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Re: WEATHERMAN ...perfekte Wetterstation für die Hausautomation

Beitrag von jensus11 » 01.05.2019, 14:03

Danke für die ausführliche Erklärung!

wolwin
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Re: WEATHERMAN ...perfekte Wetterstation für die Hausautomation

Beitrag von wolwin » 02.05.2019, 21:41

Hallo, Danke erst einmal für Eure Antworten zu meinem 'Feuchteproblem' :lol:

@Eugen:
funkleuchtturm hat geschrieben:
01.05.2019, 07:23
Zudem ist das Thema Genauigkeit der Aussen-Feuchtemessung eine unendliche Geschichte, die mich als "Wetterfrosch" zwar interessieren würde, aber im Hinblick auf Hausautomation für mich ziemlich uninteressant ist :mrgreen:
Diese unendliche BME Geschichte habe ich ja - wie gesagt - nicht nur hier im Forum - gelesen … eigentlich will ich ja LEDIGLICH die Bewässerung der Topfpflanzen meiner Frau rund um unser Haus im Gartenbereich 'fortentwickeln' (bewässert werden sie schon automatisch - nur noch nicht so, wie ich mir das eigentlich vorstelle) … habe Deinen Rollladen-Vortrag auf YT gesehen (PRIMA !!) und mich dort irgendwie wiedererkannt (WAF !!) - nur statt Rollladen ist es bei mir die Bewässerung 8)

@fsommer1968
Klar - wir bauen ja KEINE DWD Wetterstation - mein Ziel war es, zu einem kleinen Sensor auch eine kleine Wetterkappe zu konstruieren (die Wintermonate waren lang und mein neues Spielzeug der 3D-Drucker wollte bewegt werden …) - die Sensorkappen befinden sich am gleichen Ort, mit identischer Ausstattung … nur die Software scheint unterschiedliche Werte zu liefern ...

@Alle
Die PFT-Folie setze ich schon seit letzten Herbst ein (siehe meine Beiträge hier im Thread) - das Ablösen der Klebe-Membran und damit natürlich der Tod des BME hat dann im Winter dazu geführt, dass ich einen Membran-Halter mit dem 3D-Drucker gemacht habe, um die Folie auf der BME-Platine zu fixieren. Dann habe ich im Frühjahr den Halter von Eugen gesehen: … zwei Dumme - ein Gedanke … man möchte meinen IDENTISCH :)

Nachdem dann gestern das Firmware Upgrade von FW58_stable auf FW107 dazu geführt hat, dass der WM sich nicht wiederbeleben ließ (habe es nach dem Update nicht hinbekommen, ihn per WLAN in den Hotspot-Modus zu bringen), habe ich heute kurzentschlossen den WM abgebaut und wiederbelebt … und zusätzlich noch Miniaturschalter zum Deaktivieren der 40mm Lüfter in die Wetterkappe eingebaut. Dann habe ich es noch vor dem großen Regen geschafft, den WM wieder aufzubauen und habe ein wenig rumprobiert … der Standort des WM ist in 2m Höhe mit Sicht zum Waldrand = momentan ist die Luft bei uns ausreichend feucht … zuerst habe ich den WM ohne Lüfter laufen lassen - nachdem sich die Werte eingepegelt hatten, habe ich den Lüfter eingeschaltet - Ergebnis: Temperaturabsenkung bei Anstieg der Luftfeuchte!!

Eugen hatte Recht - der Lüfter wird wohl nur bei hohen Temperaturen etwas bringen - jedenfalls habe ich die Lüfter erst einmal abgeschaltet. Momentan regnet es bei uns und die relative Luftfeuchtigkeit steht bei 100% … :mrgreen:

Fazit: wieder etwas gelernt :!: :!: :!:

Noch eine Frage an Eugen - gibt es in der FW eine Funktion, wie man von AUSSEN den WM wieder in den Hotspot Modus bekommt - mir ist das jetzt zum zweiten Mal nach einem (Voll-) Update passiert, dass, nachdem ich mich im Hotspot-MODUS zum WM verbunden habe, der WM in den 'Standardmodus' umgeschaltet hat - er versuchte sich dann fortwährend ohne WLAN Angaben zu verbinden … mehrfaches Trennen vom Strom brachte leider nichts - könnte man nicht so ein Not-Fallback (nach 10 Neustartversuchen nach Update wird der Hotspot-Modus aktiviert) implementieren?

So - Euch noch einen schönen Abend
Gruss
Zuletzt geändert von wolwin am 03.05.2019, 09:47, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: WEATHERMAN ...perfekte Wetterstation für die Hausautomation

Beitrag von dondaik » 02.05.2019, 22:23

wunderhübsch, diese vermischen von regenmenge, regenerkennung und feuchte ... frei nach : traue keiner statistik die du nicht selber gefälscht hattest ... :mrgreen:
mit bewässerung hat das wohl, für mich , kaum noch was zu tun ..... und das thema: benetzte flächen - da haben wir hier kaum die richtigen sensoren .... alleine schon von der messgenaugkeit her ... doch zugegeben ein interessanter weg sich von den anderen messtationen zu unterscheiden.

doch warum nicht "einfach" einen wemos nehmen und einen eigenen regensensor entwickeln ... bin gespannt wie da die gewichtserkennung ist und mit welcher (minimal) genauigket... interessant wird es wenn man eine minimalfeuchte "regen" dann als wasserdampf definiert..... :mrgreen:

ach ja: https://de.wikipedia.org/wiki/Regensensor / https://www.lufft.com/de-de/produkte/ni ... soren-304/
-------
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Re: WEATHERMAN ...perfekte Wetterstation für die Hausautomation

Beitrag von wolwin » 03.05.2019, 09:52

Hallo dondaik - höre ich da einen gewissen Sarkasmus … :o
dondaik hat geschrieben:
02.05.2019, 22:23
wunderhübsch, diese vermischen von regenmenge, regenerkennung und feuchte …
Ich hoffe nur, dass Du nicht meinen Post meinst, der direkt vor Deinem Beitrag steht :shock: … bei meinem Anliegen ging es NUR um Hard- und Software-Aspekte zum Thema Feuchtigkeit (wobei mit der Antwort von Eugen alles gesagt ist!) …

Übrigens - ich habe da auch einen Link, den ich vor meinen letzten Posts gelesen habe 8)

https://de.wikipedia.org/wiki/Luftfeuchtigkeit

Gruss
Wolfram

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Re: WEATHERMAN ...perfekte Wetterstation für die Hausautomation

Beitrag von dondaik » 03.05.2019, 11:17

nein meinte ich nicht.
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