Einschaltzeit bei "Stromstoß" messen

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MichaelN
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Re: Einschaltzeit bei "Stromstoß" messen

Beitrag von MichaelN » 05.07.2022, 17:08

Ist das richtig das du einmal virt. Chn. B da drin stehen hast?
LG, Michael.

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7thguest
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Re: Einschaltzeit bei "Stromstoß" messen

Beitrag von 7thguest » 05.07.2022, 17:44

Oh man - Fehlerteufel…

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HM-Villa
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Re: Einschaltzeit bei "Stromstoß" messen

Beitrag von HM-Villa » 05.07.2022, 21:00

Hallo 7thguest,

Dein Script ist etwas schwer nachzuvollziehen, aber mit Hilfe von Excel ging es dann. Ich schlage Dir vor, anstelle des aufwändigen Scriptes, welches eine Menge Variablen befüllt, die man (Du) wahrscheinlich sonst nicht weiter brauch(s)t, einfach direkt die Schaltstufe aus der aktuellen (5 min-gemittelten) Überschußleistung (die Aktualisierung von "CUxD.CUX9000001:1.MEAN" müsste auch das Programm mit diesem Script triggern) zu berechnen und diese in die vorhandene SV "Poolpumpe Stufe" zu schreiben. Dein Schaltprogramm kann dann ganz einfach auf Änderung dieser SV triggern. Das verhindert auch gleich unnötigen Funkverkehr. Du kannst natürlich auch gleich die Stufen im Script ansteuern.

Code: Alles auswählen

string stufen_p = "0,300,550,875";   ! Leistungen der einzelnen Pumpenstufen
integer i = 1;                       ! Zählvariable für Schleife
integer stufe = 0;                   ! Pumpenstufe für P_ueber
integer p_ueber = 50;                ! (verbleibende) Überschussleistung
var p;                               ! Leistung der Pumpenstufe
var ue_mess = dom.GetObject("CUxD.CUX9000001:1.MEAN").State();  ! gemessene Überschußleistung (Deine var ueberschuss_gemittelt)

! erstes Listenelement für Schleife auslesen
p = stufen_p.StrValueByIndex(",", i).ToFloat();

while (((ue_mess - p) >= p_ueber) && (i <= 3))
   {
   stufe = i;
   i = i + 1;
   p = stufen_p.StrValueByIndex(",", i).ToFloat();
   }

WriteLine("Stufe: "#stufe);

! neue Schaltstufe in SV schreiben
dom.GetObject(ID_SYSTEM_VARIABLES).Get("Poolpumpe Stufe").State(i);
Du schaltest zwar in Deinem Programm jedes Mal alle nicht benötigten Stufen vorsorglich aus (geht etwas auf den DC, aber aller 5 min wird's OK sein), trotzem bleibt das Problem der unsicheren Funkübertragung. Wenn ein EIN hängen bleibt hat das lt. Hersteller ja negative Folgen. Abhängig vom möglichen Schaden würde ich, wenn Du meinem Vorschlag (Ein mit Einschaltdauer als Impuls und der Uwe111-Wrapper) nicht folgen magst, trotzdem noch etwas machen. es gibt da noch (Hardware-)Möglichkeiten. Dazu müssten Deine Steuerrelais allerdings Wechsler-Kontakte haben...
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Re: Einschaltzeit bei "Stromstoß" messen

Beitrag von MichaelN » 05.07.2022, 21:13

Es müsste doch auch software technisch gelöst werden können. Im WebUI Programm alle Kanäle auf aus und dann eine Systemvariable (verzögert) setzen.

Dies startet ein 2.Programm in dem dann erstmal geprüft wird ob alle Kanäle aus sind. Wenn nicht, dann wieder alle aus und Systemvariable wieder setzen.

Das geht dann solange bis wirklich alle Befehle umgesetzt wurden.

Im Sonst Wenn kann man dann den gewünschten Kanal ein schalten.
LG, Michael.

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Re: Einschaltzeit bei "Stromstoß" messen

Beitrag von 7thguest » 05.07.2022, 21:19

Oha - da muss ich mich erstmal versuchen reinzudenken...

Ich bin etwas Hin- und Hergerissen... - auf der einen Seite finde ich das Ansteuern per Stromstoß deutlich sicherer, man spart sich das vorsorgliche "aus" aller drei nicht benötigten Kontakte und das Loggen der Betriebszeit funktioniert per Hand angestoßenem "SET_STATE".

Auf der anderen Seite kann ich im Gartenhaus an dem Relais jede Stufe auch per Hand schalten ("Taster ein" und "Taster aus") und mir wird per LED angezeigt, welcher der Kanäle / welche der Drehzahlen gerade aktiviert ist.
Erstens sehe ich beim Stromstoß keine LED-Anzeige, da ja wieder deaktiviert und zweitens wird ein Auslösen per Hand am Taster nicht von der Betriebszeit erfasst und würde wieder ein zusätzliches Programm bzw. Skript benötigen :?

I am confused :-(

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Re: Einschaltzeit bei "Stromstoß" messen

Beitrag von HM-Villa » 05.07.2022, 21:23

@MichaelN: Ja, das ist auch ein Ansatz. Ich funke halt nicht gern, das hat bei meiner relativ großen Installation Priorität. Deshalb ist das Schalten vom Script aus besser, weil das weiß (wissen kann), welche Stufe vorher eingeschaltet war und ich nur diese zum Ausschalten anfunken müsste, nicht alle.
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Re: Einschaltzeit bei "Stromstoß" messen

Beitrag von 7thguest » 05.07.2022, 21:25

HM-Villa hat geschrieben:
05.07.2022, 21:00
Dazu müssten Deine Steuerrelais allerdings Wechsler-Kontakte haben...
Als Steuereinheit nutze ich dieses: https://romantrapp.at/?p=776

(Ich hoffe, ich darf das verlinken?!)

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Re: Einschaltzeit bei "Stromstoß" messen

Beitrag von HM-Villa » 05.07.2022, 21:32

Wenn Deine Relais Wechsler haben, ist das kein großes Problem. Für den seltenen Fall, dass mal was nicht funkt, kann man die Öffner der Wechsler einfach hintereinander schalten und die Schließer schalten die Stufen. Ich würde Dir dann bei Bedarf mal was "aufmalen" - im INet finde ich gerade nix passendes.
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Re: Einschaltzeit bei "Stromstoß" messen

Beitrag von HM-Villa » 05.07.2022, 21:38

Klar darfst Du das verlinken, es dient ja der Klärung der Benutzung und nicht der Werbung. Sieht leider so aus, dass nur Schließer vorhanden sind. Dann geht nur die Softwarevariante.

Was hat den der Hersteller gesagt, was passiert, wenn mehrere Eingänge angesteuert werden? Für mich wären die Fragen: Geht was kaputt? Dann würde ich mehrere Kontakte ein auf jeden Fall sichern verhindern. Oder funktioniert "nur" was nicht richtig, bspw. immer die höhere der beiden angesteurten Stufen an o. ä.? Das wäre mir dann für den wohl seltenen Fall der Funkstörung egal.
Zuletzt geändert von HM-Villa am 05.07.2022, 21:43, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Einschaltzeit bei "Stromstoß" messen

Beitrag von 7thguest » 05.07.2022, 21:43

Also von der reinen "Länge" her, gefällt mir dein oben stehendes Skript.
Ich kann es nur (noch) nicht nachvollziehen - muss das in der CCU probieren und mir dann zusammenreimen, was da passiert.

Fakt ist, dass das höchstens 1/10 von dem ist, was ich jetzt verschachteln muss :roll:

Schwierig ist es an dem Punkt, wo man die richtigen Schaltpunkte setzt.
Es soll ja beim "Herabschalten" durch den dann wieder zur Verfügung stehenden "Mehr-Strom" nicht gleich wieder ein "Hochschalten" stattfinden.
Genau das Thema hattest du ja schon etwas weiter vorher angesprochen...

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