Hallo alle
Ich habe hier einen Fäkaltank mit Pumpe. Das Überlaufen des Tankes wird über einen entsprechenden Alarm überwacht. Der Alarm besteht aber nur aus einem Horn im Keller, dass bei Abwesenheit nicht sofort gehört wird.
Nun überlege ich, den Tank mit einem Homematic IP „Kontakt-Schnittstelle“ HmIP-SCI überwache, an dem dieser Schimmer https://www.wue.ch/D/1040/wassermelder ... 34.010.htm angehängt würde.
Da würde der HMIP Alarm vollkommen unabhängig vom bestehenden Alarm und ggf auf einer anderen Höhe funktionieren, so dass ich frühzeitig über das App informiert würde.
Was haltet ihr davon, gibt es bessere oder verlässlichere Optionen?
Der SCI würde regengeschützt Aussen, im oberen Bereich des Tanks positioniert.
Wie verpackt man den SCI dafür am besten gasdicht, so dass alle 3 J die Batterie gewechselt werden kann?
Als Batterie würde ich energiser Lithium nehmen.
Danke für Tipps
GT
Fäkal-Tank Alarmsensor via HMIP?
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Géo Trouvetout
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cmjay
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Re: Fäkal-Tank Alarmsensor via HMIP?
Eine Alternativlösung:Was haltet ihr davon, gibt es bessere oder verlässlichere Optionen?
viewtopic.php?f=58&t=69154&p=675480#p675480
Es kann leider nicht ganz ausgeschlossen werden, dass ich mich irre.
HmIP muss leider draussen bleiben. in Ausnahmefällen erlaubt
ACHTUNG! Per Portweiterleitung aus dem Internet erreichbare CCU-WebUI ist unsicher! AUCH MIT PASSWORTSCHUTZ! Daher: Portweiterleitung deaktivieren!
HmIP muss leider draussen bleiben. in Ausnahmefällen erlaubt
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Artie
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Re: Fäkal-Tank Alarmsensor via HMIP?
Ich würde bei dem mechanischen Schwimmerschalter bleiben, dann brauchst du - abgesehen von den Batterien des HmIP-SCI - keine weitere Stromversorgung.
Der HmIP-SCI benötigt lediglich einen potenzialfreien Schließer.
Der Schwimmerschalter muss also lediglich die beiden Kontakte des SCI miteinander verbinden, bei maximal der Batteriespannung des SCI.
Für derart geringe elektrische Anforderungen würde ich persönlich keinen 125€-Schwimmerschalter einsetzen, funktional vergleichbare Schwimmerschalter kannst du auch in einem Preisbereich unterhalb von 20€ finden.
Falls irgendwie möglich, würde ich den SCI etwas weiter weg von den Dämpfen des Fäkaltanks platzieren.
Dann reicht ein normales, wasserdichtes Gehäuse (z.B. Aufputz-Verteilerdose) ohne Gasdichtigkeit aus.
Batterien kannst du eigentlich normale nehmen.
Keine Ahnung, wie oft du bei dem Fäkaltank eine Alarmierung erwartest (wird sich wohl um einen gewissen Zeitraum handeln, bis der voll ist), aber ich hatte einen SCI als Garagentoröffner im Einsatz (mehrere Betätigungen pro Tag), und da hielten die Batterien über Jahre.
Die von ELV angegebenen bis zu 4 Jahre Batterielebenszeit sind m.M.n. nicht aus der Luft gegriffen.
Der HmIP-SCI benötigt lediglich einen potenzialfreien Schließer.
Der Schwimmerschalter muss also lediglich die beiden Kontakte des SCI miteinander verbinden, bei maximal der Batteriespannung des SCI.
Für derart geringe elektrische Anforderungen würde ich persönlich keinen 125€-Schwimmerschalter einsetzen, funktional vergleichbare Schwimmerschalter kannst du auch in einem Preisbereich unterhalb von 20€ finden.
Falls irgendwie möglich, würde ich den SCI etwas weiter weg von den Dämpfen des Fäkaltanks platzieren.
Dann reicht ein normales, wasserdichtes Gehäuse (z.B. Aufputz-Verteilerdose) ohne Gasdichtigkeit aus.
Batterien kannst du eigentlich normale nehmen.
Keine Ahnung, wie oft du bei dem Fäkaltank eine Alarmierung erwartest (wird sich wohl um einen gewissen Zeitraum handeln, bis der voll ist), aber ich hatte einen SCI als Garagentoröffner im Einsatz (mehrere Betätigungen pro Tag), und da hielten die Batterien über Jahre.
Die von ELV angegebenen bis zu 4 Jahre Batterielebenszeit sind m.M.n. nicht aus der Luft gegriffen.
- Roland M.
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Re: Fäkal-Tank Alarmsensor via HMIP?
Hallo!
Allerdings weiß man gerade bei solchen Geräten nie, welchen Einsatzzweck der Hersteller vorgesehen hat.
Ich kann mich an die HM-Version (HM-SEC-3-FM) erinnern, bei der die Knopfzelle bei mir nur rund zwei Wochen hielt. Irgendwo fand ich dann die Spezifikation, aus der sich ableiten ließ, dass nur 6 Schaltungen pro Tag vorgesehen waren, also jeder Kanal einmal ein, einmal aus. Bei mir schalteten aber die (Nicht-HM-) Bewegungsmelder von Küche, Bad und Flur das Licht, also drei völlig unbedeutende Räume!
(*)
Seit dem anschließenden Umbau auf 2 x AA haltet ein Batteriesatz nicht mehr nominal 2000, sondern (gezählte) 210000 Auslösungen!
Roland
(*)
Alleine ein nächtlicher Gang zur Toilette ergibt schon (sportliche) 6 bis (schlaftrunkene) 10 Auslösungen
- Licht Flur ein
- (vorbei an der offenen Küchentür) Licht Küche ein
- Licht Bad ein
(je nach Dauer des Geschäftes)
- Licht Küche aus
- Licht Flur aus
- Licht Flur ein
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Prinzipiell gebe ich dir recht!
Allerdings weiß man gerade bei solchen Geräten nie, welchen Einsatzzweck der Hersteller vorgesehen hat.
Ich kann mich an die HM-Version (HM-SEC-3-FM) erinnern, bei der die Knopfzelle bei mir nur rund zwei Wochen hielt. Irgendwo fand ich dann die Spezifikation, aus der sich ableiten ließ, dass nur 6 Schaltungen pro Tag vorgesehen waren, also jeder Kanal einmal ein, einmal aus. Bei mir schalteten aber die (Nicht-HM-) Bewegungsmelder von Küche, Bad und Flur das Licht, also drei völlig unbedeutende Räume!
Seit dem anschließenden Umbau auf 2 x AA haltet ein Batteriesatz nicht mehr nominal 2000, sondern (gezählte) 210000 Auslösungen!
Roland
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Alleine ein nächtlicher Gang zur Toilette ergibt schon (sportliche) 6 bis (schlaftrunkene) 10 Auslösungen
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Zur leichteren Hilfestellung bitte unbedingt beachten:
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1. OpenCCU auf Proxmox-Server mit ~110 Geräten
2. OpenCCU auf "Charly" per VPN mit ~70 Geräten
3. OpenCCU auf CCU3 per VPN mit ~40 Geräten
CCU1, (mehrere) CCU2, Raspi 1 mit kleinem Funkmodul, OpenCCU als VM unter Proxmox, Access Point,...
- Bezeichnung (HM-... bzw. HmIP-...) der betroffenen Geräte angeben (keine Artikelnummern)
- Kurzbeschreibung des Soll-Zustandes (Was soll erreicht werden?)
- Kurzbeschreibung des Ist-Zustandes (Was funktioniert nicht?)
- Fehlermeldungen genau abschreiben, besser noch...
- Screenshots von Programmen, Geräteeinstellungen und Fehlermeldungen (direkt als jpg/png) einstellen!
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Artie
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Re: Fäkal-Tank Alarmsensor via HMIP?
Ist irgendwo logisch, dass mit der Anzahl an Betätigungen die zeitliche Lebensdauer der Batterie abnimmt.
Aber bei der Füllstands-Alarmierung eines Fäkaltanks würde ich jetzt eher von X-mal pro Woche oder gar pro Monat ausgehen.
Wenn der tatsächlich mehrmals am Tag voll wird, würde ich mir eher Gedanken machen über einen größeren Tank, eine automatische Abpumpanlage, oder die Umstellung der Ernährung.
Wollte damit nur signalisieren, dass man für den SCI eigentlich keine Spezialbatterien braucht.
- Roland M.
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Re: Fäkal-Tank Alarmsensor via HMIP?
Hallo!
Ich glaube, wir denken ohnehin in die gleiche Richtung!

Formulierung hätte aber besser sein können.
Roland
Ich glaube, wir denken ohnehin in die gleiche Richtung!
Gleich wie bei meiner Warnung vor Wassermangel in der Blumenbewässerung.
Und ich wollte nur hinweisen, dass auch Herstellerangaben manchmal kritisch zu hinterfragen sind, gerade bei solchen Geräten, die in einem weiten Anwendungsspektrum eingesetzt werden können.Wollte damit nur signalisieren, dass man für den SCI eigentlich keine Spezialbatterien braucht.
Formulierung hätte aber besser sein können.
Roland
Zur leichteren Hilfestellung bitte unbedingt beachten:
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3. OpenCCU auf CCU3 per VPN mit ~40 Geräten
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- Kurzbeschreibung des Soll-Zustandes (Was soll erreicht werden?)
- Kurzbeschreibung des Ist-Zustandes (Was funktioniert nicht?)
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- Screenshots von Programmen, Geräteeinstellungen und Fehlermeldungen (direkt als jpg/png) einstellen!
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