Hauswasserautomat Leckagesicherung

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Daniel N.
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Re: Hauswasserautomat Leckagesicherung

Beitrag von Daniel N. » 31.03.2024, 21:39

HM-Villa hat geschrieben:
31.03.2024, 20:19
Daniel N. hat geschrieben:
30.03.2024, 08:18
Die Frage ist wer von beide das schalten der Pumpe mit ca. 1400W besser Verträgt.
Auf Dauer keiner von denen.
Roland M. hat geschrieben:
31.03.2024, 17:09
Deine 1400 W vertragen also alle.
Als Dauerstrom schon, doch ab und zu soll ja auch mal eingeschaltet werden. :wink: 'Ne Weile wird's gehen. Asynchronmotoren, wie die eines Hauswasserwerkes, haben einen Anlaufstrom vom 5 - 8-fachen des Nennstromes. 1400 W mit cos phi 0,9 sind schon 6,76 A (Anlaufstrom dann so 34 - 54 A). Wie lange die Weile damit tatsächlich ist - wer weiß. Deshalb schlug @dondaik weiter oben schon die zusätzliche Verwendung eines Schützes vor. Ich würde es auch so machen.
D.h ich brauche einen 60A Schütz :| kommt mir viel vor. Nein aber werde einen Schütz einbauen und den über einen Taster schalten so das ich auch per HMIP ihn betreiben kann.

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Re: Hauswasserautomat Leckagesicherung

Beitrag von HM-Villa » 31.03.2024, 21:59

Nein, das wäre ja der Nennstrom. Jedes Schütz hat ein Datenblatt, aus dem sich entnehmen lässt, was es so schalten kann.
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Re: Hauswasserautomat Leckagesicherung

Beitrag von Roland M. » 31.03.2024, 23:14

Hallo!
HM-Villa hat geschrieben:
31.03.2024, 20:19
Als Dauerstrom schon, doch ab und zu soll ja auch mal eingeschaltet werden. :wink: 'Ne Weile wird's gehen. Asynchronmotoren, wie die eines Hauswasserwerkes, haben einen Anlaufstrom vom 5 - 8-fachen des Nennstromes. 1400 W mit cos phi 0,9 sind schon 6,76 A (Anlaufstrom dann so 34 - 54 A).
Ich zweifle an den Herstellerangaben.
Die 1400 W werden nicht die Dauerleistung sein, sondern der maximale Einschaltstrom.
Wenn ich mir Hauswasserwerke im Bereich 1500 W ansehe, haben die in den Spezifikationen meist so um die 50 m Förderhöhe (Ansaughöhe ist eine andere Geschichte!) und ein Fördervolumen von 6000 l/h! Bei 6000 l/h oder 100 l/min wird schön langsam die Feuerwehr neidisch und Daniel braucht nicht 50 m Förderhöhe, er will - im persönlichen Gespräch erfahren - einfach ein paar Tanks eingraben, da sprechen wir von 2 oder allenfalls 3 m Förderhöhe. D.h. die Pumpe wird nie voll gefordert.


Roland
Zur leichteren Hilfestellung bitte unbedingt beachten:
  • Bezeichnung (HM-... bzw. HmIP-...) der betroffenen Geräte angeben (nicht Artikelnummer)
  • Kurzbeschreibung des Soll-Zustandes (Was soll erreicht werden?)
  • Kurzbeschreibung des Ist-Zustandes (Was funktioniert nicht?)
  • Fehlermeldungen genau abschreiben, besser noch...
  • Screenshots von Programmen, Geräteeinstellungen und Fehlermeldungen (direkt als jpg/png) einstellen!

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Re: Hauswasserautomat Leckagesicherung

Beitrag von HM-Villa » 01.04.2024, 09:30

Hallo Roland,

mehr Informationen als
Daniel N. hat geschrieben:
30.03.2024, 08:18
Die Frage ist wer von beide das schalten der Pumpe mit ca. 1400W besser Verträgt.
gab's leider nicht. Folglich musste die Empfehlung, zumindest aus meiner Sicht, lauten: "Kann bei einer Pumpe mit 1,4 kW eine Weile gut gehen." Welche genau zum Einsatz kommen soll, weiß @Daniel N. wahrscheinlich auch noch nicht. Mit der Thematik "Hauswasserwerk" habe ich mich nicht noch zusätzlich befasst. Das macht Daniel ja schon. Mein Einwand bezog sich lediglich auf das Schalten der angegebenen Motorleistung mit einem Relais.

Es ist dennoch, auch bei leistungsmäßig kleineren (Asynchron-)Motoren, keine schlechte Idee, über den Einsatz eines Schützes nachzudenken. Zum Anlaufstrom, der erst wesentlich abnimmt, wenn der Motor seine Nenndrehzahl erreicht, kommt auch der Einschaltstrom hinzu, der gern mal das 10-fache des Nennstromes erreicht. Mit Wechselstrom (1-phasig) betriebene Asynchronmotore haben Betriebs- und Anlaufkondensatoren, die es den Kontakten nicht gerade einfacher machen. Aus diesen Gründen gibt es spezielle Motorschütze, deren Kontakte auf eine solche Beanspruchung ausgelegt sind.

Deshalb bleibe ich auch dabei - Asynchronmotor mit "(HomeMatic-)Relais" schalten - keine gute Idee.

Uwe
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Daniel N.
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Re: Hauswasserautomat Leckagesicherung

Beitrag von Daniel N. » 04.04.2024, 05:52

So habe mich nach langem Hin und Her für einen Gardena Hauswasserautomat 5000/5E LCD entschieden. Denn ich dachte mir das ist wirklich praktisch dann brauch ich nichts Programmieren und weiter Elemente zum Stauern kaufen und wo soll ich eine Leckage haben. Denn ich habe die Leitungen mit einer anderen Pumpe unter druck gesetzt bevor ich Sie vergraben habe.

Ja, jetzt habe ich den Schmarn. Der Automat baut alle paar min den Druck neu auf, da ich vermutlich Druckseitig trotz alle dem irgendwo eine Leckage habe. :oops: :shock:

Mal schauen wie ich das jetzt löse. Denn in die AufputzGerätedose werde ich keinen Schütz hinein bekommen vermutlich da sie wahrscheinlich nicht hoch genug ist.
HM-Villa hat geschrieben:
01.04.2024, 09:30
Hallo Roland,

mehr Informationen als
Daniel N. hat geschrieben:
30.03.2024, 08:18
Die Frage ist wer von beide das schalten der Pumpe mit ca. 1400W besser Verträgt.
gab's leider nicht. Folglich musste die Empfehlung, zumindest aus meiner Sicht, lauten: "Kann bei einer Pumpe mit 1,4 kW eine Weile gut gehen." Welche genau zum Einsatz kommen soll, weiß @Daniel N. wahrscheinlich auch noch nicht. Mit der Thematik "Hauswasserwerk" habe ich mich nicht noch zusätzlich befasst. Das macht Daniel ja schon. Mein Einwand bezog sich lediglich auf das Schalten der angegebenen Motorleistung mit einem Relais.

Es ist dennoch, auch bei leistungsmäßig kleineren (Asynchron-)Motoren, keine schlechte Idee, über den Einsatz eines Schützes nachzudenken. Zum Anlaufstrom, der erst wesentlich abnimmt, wenn der Motor seine Nenndrehzahl erreicht, kommt auch der Einschaltstrom hinzu, der gern mal das 10-fache des Nennstromes erreicht. Mit Wechselstrom (1-phasig) betriebene Asynchronmotore haben Betriebs- und Anlaufkondensatoren, die es den Kontakten nicht gerade einfacher machen. Aus diesen Gründen gibt es spezielle Motorschütze, deren Kontakte auf eine solche Beanspruchung ausgelegt sind.

Deshalb bleibe ich auch dabei - Asynchronmotor mit "(HomeMatic-)Relais" schalten - keine gute Idee.

Uwe
OK Klingt recht kompliziert. Sind Motorschütze was anderes Als Installationsschütze?

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Re: Hauswasserautomat Leckagesicherung

Beitrag von dondaik » 04.04.2024, 08:37

"...Der Automat baut alle paar min den Druck neu..." - das kann ggf. richtig sein .....
Zuletzt geändert von dondaik am 04.04.2024, 08:42, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Hauswasserautomat Leckagesicherung

Beitrag von Daniel N. » 04.04.2024, 08:40

Aber nicht wenn eigentlich alle Ventile zu sind und keine Entnahme ansteht. Oder sehe ich das falsch

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Re: Hauswasserautomat Leckagesicherung

Beitrag von dondaik » 04.04.2024, 08:43

ja :-) es gibt ja nicht nur die abgangsseite .... mag sein das der druck usw auf der eingangsseite auch abgefragt wir .....
ach: und dann gibt es noch das thema sicherheitsfunktionen ..... :mrgreen: .... ggf mal die doku befragen.
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Re: Hauswasserautomat Leckagesicherung

Beitrag von HM-Villa » 04.04.2024, 10:27

Hallo Daniel,

nein, kompliziert ist das für einen Fachmann nicht. Deshalb an dieser Stelle gleich der Warnhinweis: Strom macht klein, schwarz und hässlich (für das Niederspannungsnetz zwar etwas übertrieben), aber Du weißt, was ich damit sagen will. Bitte ziehe jemanden dazu, der sich auskennt, damit Dein Überleben und das Deiner Familie gesichert ist. Der kann auch gleich hinsichtlich der Einbausituation und des benötigten Gehäuses aufklären. Es passt eben nicht alles in eine Verteilerdose aus'm Baumarkt. Jetzt aber genug philosophiert.

Es gibt, zumindest für höhere Leistungen, Motorschütze, die ein anderes Kontaktmaterial haben, als "normale" Installationsschütze. Natürlich kann man auch mit einem I-Schütz einen Motor schalten. Wenn man es (ohne Erfahrung) richtig machen will, schaut man in das Datenblatt des angepeilten Schützes und sucht die angegebene Leistung bei "Gebrauchskategorie AC-3" (Schalten von Motoren). Nachdem nun der Motor bekannt ist, könnte in Deinem Fall die Empfehlung z. B. lauten: Fa. ABB, Typ ESB 20-20, das hat bei AC-3 gerade 1,3 kW. Die bei Nennlast AC-3 150.000 elektrisch möglichen Schaltspiele sollten auch mehr als genug sein.

BTW: Bitte keine Fullquotes, man darf auch innerhalb der Codetags nur das stehen lassen, worauf man sich bezieht. Liest sich einfach besser.
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Re: Hauswasserautomat Leckagesicherung

Beitrag von Daniel N. » 12.04.2024, 06:04

@HM-Villa Eine Frage,
kann ich die HMIP-PSM2 rein zum messen des Verbrauches vom Hauswasserwerk verwenden und nichts schalten? Oder ist der Anlaufstrom auch ein Problem wenn nichts geschalten wird?

Danke für eure Hilfe

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