Neues Funkmodul für Raspberry Pi RPI-RF-MOD

Einrichtung, Nutzung und Hilfe zu RaspberryMatic (OCCU auf Raspberry Pi)

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P4trick
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Re: Neues Funkmodul für Raspberry Pi RPI-RF-MOD

Beitrag von P4trick » 29.01.2019, 14:54

Ich habe von TP Link dieses Modell :
TP-Link TL-PoE10R

Amazon für 11 Euro nochwas. Läuft damit sehr gut. :D

Staatsfeind
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Re: Neues Funkmodul für Raspberry Pi RPI-RF-MOD

Beitrag von Staatsfeind » 29.01.2019, 16:18

Hallo,
ich habe mich jetzt wirklich sehr lange informiert und verstehe jetzt immer besser wie man sich mit Raspberry eine Smart Home Zentrale erstellt.

Könnt Ihr mal über mein folgenden Plan schauen und mir sagen ob ich alles so richtig bedacht habe und keinen Denkfehler drin habe? Aktuell soll nur Homematic & Homematic IP laufen. Zusatzmodule/USB Sticks um es zu erweitern ist erstmal egal.

Folgender Plan:

Rasperry Pi 3 B+ für 33€: https://www.rasppishop.de/Raspberry-Pi- ... -Quad-Core

PoE Splitter für Funkmodul 25€: https://www.amazon.de/TP-Link-TL-POE10R ... +TL-POE10R

Gehäuse für 18€ um eventuell später weitere Rasperrys zu installieren: https://www.rasppishop.de/Gehaeuse-Stapelbar-Raspberry

Homematic und Homematic IP Funkmodul für 40€: https://www.elv.de/homematic-funk-modul ... 50F6CA589B

Netzteil für Raspberry das am Funkmodul angeschlossen wird 7€: https://www.elv.de/elv-steckernetzteil-5v-2-5-a.html

32GB Speicherkarte 16€: https://www.amazon.de/dp/B073S8LQSL/ref ... B07BDR5PDW


Software: Und wie ich es richtig verstanden habe, ist es egal mit welcher Software ich es betreibe? Ob FHEM, ioBroke, Raspberrymatic, Homebridge oder sonstige? Einfach ausprobieren?

So würde ich dann nach dem Plan ein vollwertiges Raspberry als Homematic/IP Smart Home Zentrale haben. Und wenn ich weitere Funkstandards haben möchte, entweder passenden USB Stick oder Modul erweitern, wenn noch Platz ist. Ansonsten neues Raspberry kaufen! Richtig so? Oder passen da irgendwelche Komponenten nicht zusammen?

deimos
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Re: Neues Funkmodul für Raspberry Pi RPI-RF-MOD

Beitrag von deimos » 29.01.2019, 16:32

Hi,
Staatsfeind hat geschrieben:
29.01.2019, 16:18
Rasperry Pi 3 B+ für 33€: https://www.rasppishop.de/Raspberry-Pi- ... -Quad-Core
Ich würde den 3B ohne Plus nehmen, der erzeugt weniger Störstrahlung und die Kernel Module für das Netzwerkinterface sind besser durchgetestet. Die 200MHz vom + wirst du nicht merken und das GB Netzwerk auch nicht (im Kontext Hausautomatisierung).
Alternativ könnte man auch über ein Tinkerboard S nachdenken, siehe unten bei Software.
Staatsfeind hat geschrieben:
29.01.2019, 16:18
PoE Splitter für Funkmodul 25€: https://www.amazon.de/TP-Link-TL-POE10R ... +TL-POE10R
Passt, aber 25€ ist für das Ding zu teuer, den bekommt man auch grob für die Hälfte.
Staatsfeind hat geschrieben:
29.01.2019, 16:18
Gehäuse für 18€ um eventuell später weitere Rasperrys zu installieren: https://www.rasppishop.de/Gehaeuse-Stapelbar-Raspberry
Das passt nicht, wenn du das neue Funkmodul RPI-RF-MOD nimmst, da brauchst du das spezielle Gehäuse von ELV.
Staatsfeind hat geschrieben:
29.01.2019, 16:18
Homematic und Homematic IP Funkmodul für 40€: https://www.elv.de/homematic-funk-modul ... 50F6CA589B
Passt.
Staatsfeind hat geschrieben:
29.01.2019, 16:18
Netzteil für Raspberry das am Funkmodul angeschlossen wird 7€: https://www.elv.de/elv-steckernetzteil-5v-2-5-a.html
Für was das Netzteil, du hast doch PoE? Zum Verständnis: Entweder Raspi oder Funkmodul werden mit Strom versorgt, auf keinen Fall beides gleichzeitig. Bedeutet bei dir: PoE an Funkmodul (mit Einstellung auf 5V).
Staatsfeind hat geschrieben:
29.01.2019, 16:18
32GB Speicherkarte 16€: https://www.amazon.de/dp/B073S8LQSL/ref ... B07BDR5PDW
Ich würde hier lieber eine High Endurance Karte nehmen, die halten länger.
Staatsfeind hat geschrieben:
29.01.2019, 16:18
Software: Und wie ich es richtig verstanden habe, ist es egal mit welcher Software ich es betreibe? Ob FHEM, ioBroke, Raspberrymatic, Homebridge oder sonstige? Einfach ausprobieren?
Nope. Für den Homematic Funk brauchst du eine CCU Software. Das kann entweder piVCCU oder RaspberryMatic sein. Bei piVCCU läuft die CCU innerhalb eines Containers und du kannst auf dem eigentlichen Pi noch weitere Software innerhalb vom Raspbian installieren, wie z.B. ioBroker, FHEM oder openHab und andere Systeme neben HM anzubinden. Hier musst du aber aufpassen, dass der RAM vom Raspberry mit 1GB schnell verbraucht sein kann (vor allem bei ioBroker) und das sich da ggf. das Tinkerboard mit 2GB RAM anbietet.

Viele Grüße
Alex

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Re: Neues Funkmodul für Raspberry Pi RPI-RF-MOD

Beitrag von jmaus » 29.01.2019, 18:19

Also aus heutiger Sicht würde ich jedem (der auch gewillt ist ein paar Euro mehr auszugeben) zu einem "ASUS Tinkerboard S" statt zu einem RaspberryPi raten. Die onboard eMMC macht das System nicht nur faktisch sicherer, sondern auch wesentlich performanter. Die 2GB statt 1GB RAM sind eine nette Sache und das 1GBit Ethernet ist auch etwas feines. Des weiteren muss man sagen funktioniert das ASUS Tinkerboard S meiner Meinung nach auch ingesamt etwas runder was z.B. die Integration in RaspberryMatic angeht. Hier hat es in der Vergangenheit mit RaspberrryPi3 und RaspberryPi3b z.B. Probleme bei Störstrahlungen zum RF-Funkmodul gegeben wovon das Tinkerboard z.B. nie betroffen war.

Und was einen POE Splitter angeht, so würde ich empfehlen gleich folgenden einzusetzen:

https://www.amazon.de/gp/product/B00MOI ... UTF8&psc=1

Dieser kommt mit genug Ausgangsleistung daher und kann nebenbei auch gleich GBit-Ethernet, was für den Anschluss an ein Tinkerboard in der Tat von Vorteil ist. Beides (Tinkerboard S und dieser POE-Splitter) habe ich hier selbst in meiner produktiven Umgebung mit größtem Erfolg im Einsatz. Und ob man darauf nun piVCCU oder RaspberryMatic nutzt ist hier erst einmal zweitrangig - auch wenn ich natürlich (auch weil dieser Beitrag im RaspberryMatic Forum ist) zu RaspberryMatic raten würde :D
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Re: Neues Funkmodul für Raspberry Pi RPI-RF-MOD

Beitrag von Staatsfeind » 29.01.2019, 18:45

Hallo Leute,
wieso kann ich das Gehäuse nicht verwenden? Es ist doch ein offenes gehäuse mit viel Luft an den Seiten und oben!

Ich denke mal das sich am Raspberry und ASUS Tinkerboard S nur die Hardware anders ist. Aber von der Bauform alles gleich ist? So dass ich sämtliches Zubehör was für Raspberry angepriesen wird auch für das ASUS Tinkerboard S gilt? Das zählt natürlich für die Software auch oder?

Sorry für die vllt teilweise dummen Fragen, aber ich fuchs mich gerade da so rein.

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Re: Neues Funkmodul für Raspberry Pi RPI-RF-MOD

Beitrag von jmaus » 29.01.2019, 18:53

Staatsfeind hat geschrieben:
29.01.2019, 18:45
wieso kann ich das Gehäuse nicht verwenden? Es ist doch ein offenes gehäuse mit viel Luft an den Seiten und oben!
Das kannst du sehr wohl nehmen, allerdings ist das eher ein Bastelgehäuse und IMHO nicht für den produktiven Einsatz gedacht. Ich würde dir zum originalen ELV Charly Gehäuse raten. Das passt definitiv und darin hat auch ein ASUS Tinkerboard Platz. Alles andere ist IMHO Bastelei und wird nur darin enden das du am Schluss doch auf das ELV Gehäuse zurückgreifen wirst :)
Staatsfeind hat geschrieben:
29.01.2019, 18:45
Ich denke mal das sich am Raspberry und ASUS Tinkerboard S nur die Hardware anders ist. Aber von der Bauform alles gleich ist? So dass ich sämtliches Zubehör was für Raspberry angepriesen wird auch für das ASUS Tinkerboard S gilt? Das zählt natürlich für die Software auch oder?
Genau so ist das. Der Formfaktor des ASUS Tinkerboard und RaspberryPi ist 100% kompatibel, d.h. überall wo ein RaspberryPi3 reinpasst passt auch ein ASUS Tinkerboard rein, nur eben hat dieses schnellere IMHO besser Komponenten.
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Re: Neues Funkmodul für Raspberry Pi RPI-RF-MOD

Beitrag von deimos » 29.01.2019, 19:05

Hi,
jmaus hat geschrieben:
29.01.2019, 18:53
Der Formfaktor des ASUS Tinkerboard und RaspberryPi ist 100% kompatibel, d.h. überall wo ein RaspberryPi3 reinpasst passt auch ein ASUS Tinkerboard rein, nur eben hat dieses schnellere IMHO besser Komponenten.
Auch wenn das ELV Gehäuse glücklicherweise passt, muss ich dir da widersprechen. Das Tinkerboard ist sehr nahe dran, aber nicht 100% kompatibel, weil der SoC an anderer Stelle ist und damit auch der Kühlkörper. Bei manchen Gehäusen oder Zusatzkarten wird das zum Problem, auch beim RPI-RF-MOD ist das eine verdammt knappe Nummer. Und vom UART reden wir mal lieber nicht. :wink:
Auf Software Seite sieht es noch schlimmer aus, ein Image für einen Raspberry wird nicht auf dem Tinkerboard laufen.

Im Umfeld von Homematic ist es zum Glück so, dass alles passt und die Software (zumindest die beiden wichtigen Varianten) für beide Systeme verfügbar ist.

Viele Grüße
Alex

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Re: Neues Funkmodul für Raspberry Pi RPI-RF-MOD

Beitrag von jmaus » 29.01.2019, 19:17

deimos hat geschrieben:
29.01.2019, 19:05
Auch wenn das ELV Gehäuse glücklicherweise passt, muss ich dir da widersprechen. Das Tinkerboard ist sehr nahe dran, aber nicht 100% kompatibel, weil der SoC an anderer Stelle ist und damit auch der Kühlkörper.
Ok, dann korrigiere ich mich: Es ist zu 99,9% kompatibel. Und zumindest was das ELV Charly Gehäuse angeht, so passt das problemlos dort rein. Das einzige was man beachten muss ist, das man den Kühlkörper der CPU des Tinkerboard erst aufkleben sollte nachdem man das RPI-RF-MOD aufgesetzt hat, denn dann stellt man fest das man es etwas versetzt aufkleben muss (nur einige mm) damit der Kühlkörper der CPU nicht das RPI-RF-MOD berührt. Aber das ist IMHO eine absolut vernachlässigbare Kleinigkeit.

Und wenn man dann noch RaspberryMatic einsetzt muss man sich auch auf Softwareseite keinerlei Gedanken machen, denn das RaspberryMatic Image für das Tinkerboard läuft problemlos. Das das mitunter bei andere Distributionen anders aussieht mag sein, aber hier geht es nunmal vorderrangig gerade um RaspberryMatic und hier kann ich nur dazu raten statt eines RaspberryPi3 ein ASUS Tinkerboard zu kaufen. Das hat bei einem reinen Einsatz mit RaspberryMatic mehr Vorteile als Nachteile.
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Re: Neues Funkmodul für Raspberry Pi RPI-RF-MOD

Beitrag von Staatsfeind » 29.01.2019, 20:15

Hallo,
da denke ich habe schon fast alle Informationen gesammelt und dann bekomme ich immer neue und hilfreiche Infos! Zum Glück! :mrgreen:

Folgender Plan:

Tinkerboard S für 92€: https://www.amazon.de/Einplatinencomput ... kerboard+S

Gehäuse für 15€ : https://www.elv.de/elv-gehaeuse-fuer-ra ... usatz.html

Homematic und Homematic IP Funkmodul für 40€: https://www.elv.de/homematic-funk-modul ... 50F6CA589B

Netzteil für Raspberry das am Funkmodul angeschlossen wird 7€: https://www.elv.de/elv-steckernetzteil-5v-2-5-a.html

64GB Speicherkarte 25€: https://www.amazon.de/SanDisk-Endurance ... +Endurance

Das wäre dann die aktuell beste Möglichkeit mit den Optionen?

Wenn ich das Tinkerboard habe und RaspberryMatic installiere, kann ich dann auch es mit Homebridge verwalten um meine Geräte mit meinem iPhone und iPad steuern?

Noch habe ich keine Homematic/IP Geräte! Welches GErät würdet Ihr zum Anfang empfehlen, was keine große Einrichtung braucht um erstmal in die Materie reinzukommen? Würde da der Tür Sensor was bringen um da in verbindung mit meiner Reolink Camera eine Nachricht zu senden das die Kamera nur aufnehmen soll, wenn die Tür aufgemacht wird?

Puhhhh, erstmal vielen Dank Leute! Soviele Infos und soviele nette Leute die hier helfen! 8)

@jmaus
sehe ich das richtig, das Sie der Entwickler von RaspberryMatic sind?

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Re: Neues Funkmodul für Raspberry Pi RPI-RF-MOD

Beitrag von Familienvater » 30.01.2019, 00:15

Hi,

ich bin mir noch nicht sicher, ob Du es verstanden hast...

Du willst ein Tinkerboard S mit 16 GB eMMC kaufen (eMMC kann man mal großzügig mit einer SSD vergleichen), und dann noch eine 64 GB High-Endurance Micro-SD-Karte, wofür? Entweder fest-verbautes eMMC (was viele bevorzugen), oder ein Board ohne eMMC und dann eine gute Speicherkarte.

Ein TFK zum Spielen ist nie verkehrt, aber irgendwas, was man auch schalten kann, verdeutlicht einem das ganze noch mehr, und eine Kopplung von TFK mit einem Fremdgerät als Einstand in die Thematik ist "sportlich", aber bekanntlich lernt man ja in tiefem Wasser besser schwimmen...

Der Familienvater

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