[GELÖST] Altes CCU2 Netzteil mit Pi nutzen? -> NEIN!

Einrichtung, Nutzung und Hilfe zu RaspberryMatic (OCCU auf Raspberry Pi)

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jmaus
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Re: [GELÖST] Altes CCU2 Netzteil mit Pi nutzen? -> NEIN!

Beitrag von jmaus » 03.02.2019, 11:02

Also ich denke zu diesem Beitrag wurde nun alles gesagt was es zu sagen gab: NEIN man sollte nicht das alte CCU2 Netzteil nehmen. Ein RaspberryPi3 braucht laut Spezifikation des Herstellers des RaspberryPi mind. 2.5A Netzteile und das der CCU2 liefert das nicht. Auch nicht am microUSB oder sonst was. Mit einem RPI-RF-MOD sollte man zudem IMMER die Stromversorgung über das Funkmodul machen und nicht über den microUSB Anschluss da es ansonsten zu Störeinstrahlungen zum Funkmodul kommt.
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capitaen_z
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Re: [GELÖST] Altes CCU2 Netzteil mit Pi nutzen? -> NEIN!

Beitrag von capitaen_z » 03.02.2019, 13:41

Entweder du erhältst andere Zubehörvorschläge als ich, oder du hast nur die bunten Bilder angeguckt
Oder du hast nicht alles gelesen :shock:

deimos
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Re: [GELÖST] Altes CCU2 Netzteil mit Pi nutzen? -> NEIN!

Beitrag von deimos » 03.02.2019, 16:43

Hi,
jmaus hat geschrieben:
03.02.2019, 11:02
Mit einem RPI-RF-MOD sollte man zudem IMMER die Stromversorgung über das Funkmodul machen und nicht über den microUSB Anschluss da es ansonsten zu Störeinstrahlungen zum Funkmodul kommt.
Wenn dir den Schaltplan anschaust, dann wirst du sehen, dass diese Aussage falsch ist, auf der 5V Schiene vom RPI-RF-MOD ist nichts vorhanden außer einem Verpolungsschutz.
Einzig ist es so, dass der Micro USB Stecker an sich nicht dafür gemacht ist, dass man entsprechend hohe Ströme drüber leitet und es gibt viele Netzteile und Kabel, welche nicht dazu geeignet sind, eine stabile Spannung zu liefern.
Mit guten Netzteilen und guten Kabeln kann man das also genauso gut per Micro USB betreiben. Bei etlichen RK3399 basierten Boards und bei der HB-RF-USB Platine ist es auch nur möglich das Funkmodul ohne Netzteil zu betreiben, weil es da aufgrund der Schaltungen zwingend notwendig ist, dass das Funkmodul *nicht* an das Netzteil angeschlossen wird.
Was beim alten Funkmodul eine sehr gestörte Spannungsversorgung hatte, war die 3.3V Leitung und dieses Problem wurde gelöst, weil das RPI-RF-MOD einen eigenen LDO hat und dadurch nicht mehr die ganzen Störspannungen vom SoC abbekommt.

Viele Grüße
Alex

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jmaus
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Re: [GELÖST] Altes CCU2 Netzteil mit Pi nutzen? -> NEIN!

Beitrag von jmaus » 03.02.2019, 17:32

deimos hat geschrieben:
03.02.2019, 16:43
jmaus hat geschrieben:
03.02.2019, 11:02
Mit einem RPI-RF-MOD sollte man zudem IMMER die Stromversorgung über das Funkmodul machen und nicht über den microUSB Anschluss da es ansonsten zu Störeinstrahlungen zum Funkmodul kommt.
Wenn dir den Schaltplan anschaust, dann wirst du sehen, dass diese Aussage falsch ist, auf der 5V Schiene vom RPI-RF-MOD ist nichts vorhanden außer einem Verpolungsschutz.
Das mag sein. Allerdings kann ich aus meinen umfangreichen Tests eben nur davon berichten was mir mehrmals und reproduzierbar aufgefallen ist. Und dort was es immer so, das wenn ich ein RPI-RF-MOD statt mit der Stromversorgung am Funkmpdul mit dem originalen RaspberryPi Netzteil am microUSB betrieben hatte immer Funkprobleme bekommen hatte und sobald ich das RPI-RF-MOD mit dem dafür vorgesehenen Netzteil am Modul betrieben hatte diese Funkprobleme immer verschwunden waren.

Ich würde also weiterhin (auch um etwaige Verwirrungen bei Otto-Normal-Verbrauchern zu vermeiden) dazu raten bei der Nutzung eines RPI-RF-USB dieses immer mit dem dafür vorgesehenen Netzteil von ELV zu betreiben. Ausser man verwendet es natürlich mit deiner HB-RF-USB Adapterplatine, dann sollte man das natürlich nicht tun.
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Re: [GELÖST] Altes CCU2 Netzteil mit Pi nutzen? -> NEIN!

Beitrag von hoedlmoser » 08.02.2019, 13:12

deimos hat geschrieben:
03.02.2019, 16:43
jmaus hat geschrieben:
03.02.2019, 11:02
Mit einem RPI-RF-MOD sollte man zudem IMMER die Stromversorgung über das Funkmodul machen und nicht über den microUSB Anschluss da es ansonsten zu Störeinstrahlungen zum Funkmodul kommt.
Wenn dir den Schaltplan anschaust, dann wirst du sehen, dass diese Aussage falsch ist, auf der 5V Schiene vom RPI-RF-MOD ist nichts vorhanden außer einem Verpolungsschutz.
du vergisst aber im vergleich dazu die schutzbeschaltung vom pi selbst, die "überbrückt" wird.

und da ist eine reversible sicherung drinnen, oder? und welchen stromspitzen kann das CCU3 netzteil ab, was die kombi aus reversibler sicherung und irgendein micro-usb-netzteil nicht ab kann?

just my 2 cent.
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Re: [GELÖST] Altes CCU2 Netzteil mit Pi nutzen? -> NEIN!

Beitrag von deimos » 08.02.2019, 13:27

Hi,
hoedlmoser hat geschrieben:
08.02.2019, 13:12
deimos hat geschrieben:
03.02.2019, 16:43
jmaus hat geschrieben:
03.02.2019, 11:02
Mit einem RPI-RF-MOD sollte man zudem IMMER die Stromversorgung über das Funkmodul machen und nicht über den microUSB Anschluss da es ansonsten zu Störeinstrahlungen zum Funkmodul kommt.
Wenn dir den Schaltplan anschaust, dann wirst du sehen, dass diese Aussage falsch ist, auf der 5V Schiene vom RPI-RF-MOD ist nichts vorhanden außer einem Verpolungsschutz.
du vergisst aber im vergleich dazu die schutzbeschaltung vom pi selbst, die "überbrückt" wird.

und da ist eine reversible sicherung drinnen, oder? und welchen stromspitzen kann das CCU3 netzteil ab, was die kombi aus reversibler sicherung und irgendein micro-usb-netzteil nicht ab kann?
Mit dem Netzteil habe ich ja selbst gesagt, es braucht ein gutes. (also korrekter: mit dem ELV Netzteil vergleichbares).
Die Polyfuse ist eine MF-MSMF250 (Bei Raspi 3). Die hat eine Ihold von 2.5A und Itrip von 5A. Wenn das nicht ausreicht, dann dürfte auch die Spannung vom ELV Netzteil einbrechen und auch irgendwas auf dem Raspi massiv schief laufen.

Viele Grüße
Alex

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