USB oder SD-Karte mit f2fs formatieren

Einrichtung, Nutzung und Hilfe zu RaspberryMatic (OCCU auf Raspberry Pi)

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PaulM
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USB oder SD-Karte mit f2fs formatieren

Beitrag von PaulM » 18.07.2020, 13:20

Hier gibt es oft Hinweise, dass u.a. bei Raspberrymatic das f2fs-Format empfohlen wird.

Geht das Formatieren mit Raspberrymatic ? JA

Nach meinen oberflächlichen Recherchen: auf der Shell mit z.B. PuTTY ausführen:

1. Daten von USB/Karte sichern (z.B. mit WinSCP)

2. Hilfsprogramm laden (bereits vorhanden)

3. F2FS Partition anlegen:

Code: Alles auswählen

sudo mkfs.f2fs -l [Name] /dev/sdb4
was als [Name] nehmen z.B. USB16GB ?

ist /dev/sdb4 hier richtig ?

4. evtl. manuelles Mounten erforderlich, Beispiel ?

Ist das so richtig und ausreichend ?

Fallstricke ?

Berechtigung Oktal 755 setzen ?

(editiert nach Antwort von jmaus)

Danke
Paul
Zuletzt geändert von PaulM am 18.07.2020, 15:11, insgesamt 1-mal geändert.
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Hütte
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Re: USB oder SD-Karte mit f2fs formatieren

Beitrag von Hütte » 18.07.2020, 14:03

RaspberryMatic ist ein geschlossenes System. Wenn also dort nicht bereits die Tools vorhanden sind, dann kannst nicht du über einen Befehl zusätzliche Pakete installieren. Hier hilft nur der Weg, über einen zweiten Pi, auf dem ein normales Raspbian-OS läuft, zu gehen, und dort die notwendigen Pakete zu installieren und dann den Stick zu formatieren. Aber dann musst du auch im Hinterkopf behalten, dass du im Falle eines Falles den Stick nicht mehr an einen Windows-Rechner stecken kannst, um an die Backups zu kommen.

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Re: USB oder SD-Karte mit f2fs formatieren

Beitrag von jmaus » 18.07.2020, 14:26

PaulM hat geschrieben:
18.07.2020, 13:20
Hier gibt es oft Hinweise, dass u.a. bei Raspberrymatic das f2fs-Format empfohlen wird.

Geht das Formatieren mit Raspberrymatic ?
Ja das geht. Die notwendigen Tools (mkfs.f2fs, etc.) sind bereits vorinstalliert. Du musst allerdings natürlich selbst hand anlegen bzgl unmounten des sticks, formatieren via mkfs.f2fs, etc.
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MathiasZ
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Re: USB oder SD-Karte mit f2fs formatieren

Beitrag von MathiasZ » 18.07.2020, 17:45

Hütte hat geschrieben:
18.07.2020, 14:03
RaspberryMatic ist ein geschlossenes System. Wenn also dort nicht bereits die Tools vorhanden sind, dann kannst nicht du über einen Befehl zusätzliche Pakete installieren. Hier hilft nur der Weg, über einen zweiten Pi, auf dem ein normales Raspbian-OS läuft, zu gehen, und dort die notwendigen Pakete zu installieren und dann den Stick zu formatieren. Aber dann musst du auch im Hinterkopf behalten, dass du im Falle eines Falles den Stick nicht mehr an einen Windows-Rechner stecken kannst, um an die Backups zu kommen.
das ist so nicht ganz richtig.
es gibt da die Software Paragon ExtFS, mit dem ich auch unter Windows auf Linux formatierte Dateisysteme zugreifen kann, wie z.B. Sticks, SD-Karten etc.
Das lesen vom WebUI Handbuch hilft bei Problemen ungemein!
Zum Download des Handbuchs:
https://www.eq-3.de/Downloads/eq3/downl ... h_eQ-3.pdf
Skript-Dokumentation 1. Teil v2.2:
https://www.eq-3.com/Downloads/eq3/down ... g_V2.2.pdf

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Re: USB oder SD-Karte mit f2fs formatieren

Beitrag von PaulM » 18.07.2020, 17:56

also mir reicht es, wenn ich z.B. mit WinSCP auf den eingestecken USB-Stick zugreifen kann, da ich Sicherungen auf einem Netzlaufwerk anlege.

meine Fragen zum Anlegen der Partitionierung sind noch offen,
ebenso zum Mounten (bisher via CUxD-Setup)

Danke
Paul
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Re: USB oder SD-Karte mit f2fs formatieren

Beitrag von Hütte » 18.07.2020, 20:53

MathiasZ hat geschrieben:
18.07.2020, 17:45

das ist so nicht ganz richtig.
es gibt da die Software Paragon ExtFS, mit dem ich auch unter Windows auf Linux formatierte Dateisysteme zugreifen kann, wie z.B. Sticks, SD-Karten etc.
OK. Die war mir bisher nicht bekannt, aber gut zu wissen. Werde mal bei Gelegenheit mir dieses Programm anschauen.

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Re: USB oder SD-Karte mit f2fs formatieren

Beitrag von Baxxy » 19.07.2020, 22:25

PaulM hat geschrieben:
18.07.2020, 17:56
meine Fragen zum Anlegen der Partitionierung sind noch offen,
Ich gehe da anders ran.
Einfach irgendeinen Rechner mit einem USB-Stick (auf dem GParted Live on USB drauf ist) booten, und den gewünschten Stick für RaspberryMatic einstecken. Dann den RM-Stick löschen und eine neue F2FS Partition anlegen.
Das Teil dann an die Zentrale stöpseln und hochfahren. Wird wie jeder andere unterstützte USB-Stick als /media/usb1 automatisch eingebunden.

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Re: USB oder SD-Karte mit f2fs formatieren

Beitrag von PaulM » 19.07.2020, 22:43

@Baxxy

Danke, ich werde das mit Tuxboot mal probieren

Paul
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Re: USB oder SD-Karte mit f2fs formatieren

Beitrag von MathiasZ » 20.07.2020, 03:14

@Baxxy
Das geht auch sehr gut mit dem minitool Partition wizzard unter Windows. :mrgreen:
Dann spare ich mir den zweiten Linux - PC
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https://www.eq-3.de/Downloads/eq3/downl ... h_eQ-3.pdf
Skript-Dokumentation 1. Teil v2.2:
https://www.eq-3.com/Downloads/eq3/down ... g_V2.2.pdf

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Re: USB oder SD-Karte mit f2fs formatieren

Beitrag von Daimler » 26.04.2021, 07:50

Hi,
MathiasZ hat geschrieben:
20.07.2020, 03:14
Das geht auch sehr gut mit dem minitool Partition wizzard unter Windows
Du bist mein Held des Tages. :D

Ich habe mir gestern die Zähne daran ausgebissen, einen 64 GB USB-Stick unter Raspbian mit ext4 zu formatieren. :twisted:
(Un)Gut - ginge zur Not auch unter Windows mit NTFS zu formatieren, aber dann benötigt man wieder ntfs-3g, um schreibend auf den Stick zuzugreifen.

Dann habe ich versucht, das unter Raspbian zu formatieren - erstmal mit einem kleineren 16 GB Stick zum Üben.

Code: Alles auswählen

Disk /dev/sdb: 15,1 GiB, 16240345088 bytes, 31719424 sectors
Units: sectors of 1 * 512 = 512 bytes
Sector size (logical/physical): 512 bytes / 512 bytes
I/O size (minimum/optimal): 512 bytes / 512 bytes
Disklabel type: dos
Disk identifier: 0xd4b80625
Mit

Code: Alles auswählen

mkfs.ext4 /dev/sdb
Abfrage:

Code: Alles auswählen

In /dev/sdb wurde eine dos-Partitionstabelle gefunden
Proceed anyway? (y,N) y
Und dann springt der sofort wieder zum Prompt zurück und nichts passiert.
Ich habe das in allen Varianten mit allen Lösungen, die ich Netz fand versucht - immer das Gleiche.

Mit dem Partition wizzard -> keine 5 Minuten:

Code: Alles auswählen

blkid
/dev/sdb1: LABEL="USBStick" UUID="ff7a75a8-5a3a-d701-f070-74a85a3ad701" TYPE="ext4" PARTUUID="d4b80625-01"
Eintrag in die fstab

Code: Alles auswählen

UUID="ff7a75a8-5a3a-d701-f070-74a85a3ad701" /mnt/usbstick ext4 auto,nofail,sync,users,rw   0   0
et voilà!

Code: Alles auswählen

df -h
Dateisystem                                            Gr▒▒e Benutzt Verf. Verw% Eingeh▒ngt auf
/dev/sdb1                                                15G    4,0K   14G    1% /mnt/usbstick
:D

Vielleicht gibt es auch einfachere Lösungen - aber ich habe keine gefunden.
Gruß Günter

3 * pivccx mit 3.57.4 in Produktiv, pivccx mit 3.57.4 Testsystem mit HM-, HMIP- und HMIP-Wired Testgeräten, 3 * HPCx Studio 4.1,
6 * L-Gateway, 3 * RS-L-Gateway, 4 * HAP, FHZ200x, vereinzelt noch FS2x-Komponenten.
HM: Zur Zeit knapp 300 Komponenten mit ??? Kanälen .

Ich übernehme für alle von mir gegebenen Hinweise, Tipps und Links keine Haftung! Das Befolgen meiner Tipps ist nur für Fachkundige gedacht und erfolgt auf eigene Gefahr!

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