Es wurde fast mal Docker

Einrichtung, Nutzung und Hilfe zu RaspberryMatic (OCCU auf Raspberry Pi)

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Fonzo
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Re: Es werde Docker

Beitrag von Fonzo » 05.09.2020, 10:03

micst hat geschrieben:
04.09.2020, 21:24
Meine Motivation für den Container-Betrieb ist, weitere "Auswertesoftware" (ioBroker, Home Assistant, ...) direkt auf der Homematic-Hardware zu betreiben.
Irgendwie drehst Du Dich bei Deinen Posts und Deinen Schlussfolgerungen der Antworten darauf im Kreis bzw. es ist Dir auf Deine Fragen doch schon in Deinen anderen Threads eine Antwort darauf gegeben worden. Wenn Du das unbedingt auf einer Maschine quetschen willst, kannst Du doch piVCCU nutzten, ansonsten gibt es keinen Vorteil gegenüber Deinem jetzigen Setting einfach Python und Home Assistant zu nutzten und von dort dann auch Homematic zu steuern.
micst hat geschrieben:
04.09.2020, 21:24
Ein zentrales Gerät zu haben, welches sich um die komplette Haus-"Intelligenz" kümmert finde ich vorteilhaft. Daher rühren auch meine bisherigen threads zum allgemeinen Scripting, bzw. zur Wiederverwendbarkeit von Scripten.
Auch das ist Dir doch schon in anderen Deiner Threads mehrfach beantwortet worden, Du erreichst keinerlei Verbesserung wenn Du das in eine Maschine versuchst zu quetschen, weder Deine "Hauptschmerzen" werden dadurch in irgendeiner Weise gelöst, Deine IDE, die Du jetzt für Python nutzt kannst, funktioniert auch nicht mit irgendwelchen Skripten der CCU, und die CCU selber ist auch nicht dazu geeignet Deine formulierten Punkte bzw. Kriterien zu lösen, da diese eben keine Klassen und Vererbung mit der eigenen Sprache unterstützt. Eine Wiederverwertbarkeit von Skripten durch Vererbung und eigene Methoden und stukturierten Code erreichst Du eben nur, in einer Sprache wie z.B. dem von Dir ausgewählten Python.
micst hat geschrieben:
04.09.2020, 21:24
Ich habe das Gefühl wenn ich nicht auf eine möglicherweise hochgradig instabile Eigenbau-Lösung setzen will, muss ich mich auf der RaspberryMatic mit dem Konzept der Addons auseinandersetzen bzw. sehen was ich in selbst gebautes Buildroot System integrieren kann.
Ich verstehe Deine persönliche Schlussfolgerung nicht, warum Du immer wieder mit RaspberryMatic erneut anfängst und Add Ons, wenn Du doch jetzt schon eine 4 stelligen Anzahl an Anbindungen mit Deinem benutzten Home Assistant, auf den Du Dich festgelegt hast, zur Verfügung hast. Willst Du das alles noch mal neu schreiben und wenn ja was versprichst Du Dir denn davon? Das es das einfachste ist von externen Systemen per API, die der Hersteller vorbibt, auf die CCU zuzugreifen, ist Dir doch auch schon in Deinen anderen Threads beantwortet worden.
micst hat geschrieben:
04.09.2020, 21:24
In diesem Sinne: danke für die erleuchtenden und sachlichen Kommentare, es hat mir wahrscheinlich sehr viel Arbeit erspart.
Wenn Du Dir jegliche Arbeit sparen willst bzw. Dir nicht erneut Arbeit machen willst, dann nutzte doch einfach Deine bevorzugte IDE für Python und schreibe da komplexe Sachen, insofern Dir denn irgendwas fehlen sollte, ansonsten greife einfach aus Deinem bevorzugten Home Assistant, auf das Du Dich festgelegt hat, auf Homematic zu und steuere damit alles über die Schnitstellen des Herstellers.

opossum
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Re: Es wurde fast mal Docker

Beitrag von opossum » 05.09.2020, 10:59

Hallo,
deimos hat geschrieben:
04.09.2020, 22:49
...
Andere Möglichkeit:
x64 Hardware wie z.B. Intel NUC mit Proxmox, Funkmodul per HB-RF-USB-2 oder HB-RF-ETH angebunden und in einer VM debmatic und in anderen VMs dann die anderen Dinge.

Viele Grüße
Alex
..., genau so habe ich das am Laufen. Ein NUC7i7BEH mit zwei großen SSDs und Proxmox. Eine VM ist RasperryMatic, eine andere VM ist iobroker, eine zusätzliche VM mit MySQL, dazu noch eine VM mit dem Unifi-Controller und eine VM für ConBee. Läuft alles sehr stabil, der NUC wurde in ein anderes, lüfterloses Gehäuse eingebaut. Die gesamte Logik hängt im iobroker. Dann noch zwei VMs für die Testumgebungen (iobroker, mysql). Auf der MySQL-VM läuft dann auch noch der AsKsin Analyzer. Der NUC hängt an einer USV.

srunschke
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Re: Es werde Docker

Beitrag von srunschke » 07.09.2020, 22:42

micst hat geschrieben:
04.09.2020, 21:24
Damn, das ist mal eine gute Erklärung. Das Ganze macht natürlich genau so lange Sinn wie man "normale" Images dann auch verwenden kann. Eine Homematic-Registry für Docker zu betreiben ist dann doch eher Lebensaufgabe (in doppeltem Sinn).
Natürlich kannst du auf dem Containerhost dann auch noch "normale" Images betreiben. Aber dein Host ist halt nicht generisch, du musst ihn extra dafür bauen und dein CCU Image nicht nur im Image, sondern auch noch außen für den Container pflegen. Und vor allem: das Image läuft nur auf diesem einen speziellen Host - nirgendwo anders.
Und dann bist du an dem Punkt: fixierst du dich auf eine Lösung, dann ist es "einigermaßen" wartbar für dich, aber spricht nur wenige User an. Pflegst du ein Dutzend Hostsysteme, wird es vielleicht eine Lebensaufgabe. Wie Alex schon sagte, das Docker Image, auf dass du dich berufen hast, funktioniert ausschließlich in einer DebianARM Umgebung - nirgendwo anders. Wer Debian nicht mag, oder vielleicht gar kein ARM System zur Verfügung hat oder betreiben mag, oder einfach keine Lust hat ein Image UND den Host doppelt zu administrieren, der guckt halt in die Röhre.
Meine Motivation für den Container-Betrieb ist, weitere "Auswertesoftware" (ioBroker, Home Assistant, ...) direkt auf der Homematic-Hardware zu betreiben. Ein zentrales Gerät zu haben, welches sich um die komplette Haus-"Intelligenz" kümmert finde ich vorteilhaft.
Aber spätestens, wenn du den ioBroker im Docker im MACVLAN Modus betreibst (was du garantiert machen wirst, weil alles andere ist Port-Harakiri), dann läufst du vor die Wand, dass du dann mit deiner CCU auf dem gleichen Docker Host nicht kommunizieren kannst. Was übrigens der Grund ist, warum ich mittlerweile zwei Dockerhosts betreibe ;)
Ich habe das Gefühl wenn ich nicht auf eine möglicherweise hochgradig instabile Eigenbau-Lösung setzen will, muss ich mich auf der RaspberryMatic mit dem Konzept der Addons auseinandersetzen bzw. sehen was ich in selbst gebautes Buildroot System integrieren kann.

In diesem Sinne: danke für die erleuchtenden und sachlichen Kommentare, es hat mir wahrscheinlich sehr viel Arbeit erspart.
Instabil würde ich nicht sagen - aber halt definitiv nicht generisch. Man kann das schon machen und ich habe es ja auch selber schon ausprobiert - klappt mit debmatic in einem systemd-nspawn container ganz gut, und das sogar mit einer kernelbridge, die in das overlay network routed, so dass ich da auch Firewalling machen könnte. Ich habe es am Ende nur erst mal auf Halde gelegt, weil meine leider total beschränkte FritzBox nicht mal in der Lage ist VLANs zu benutzen, ich mit Erschrecken festgestellt habe, dass meine Synology auch nicht wirklich sinnvoll layer2 kann und mir die UniFi Router leider aktuell dazwischenfunken, weil sie nicht mit MagentaTV umgehen können und meine bessere Hälfte mir dann den Kopf abreißt... aber das sind Luxusprobleme denke ich ;)

S

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