Alarmmeldung: "running low on disk space"

Einrichtung, Nutzung und Hilfe zu RaspberryMatic (OCCU auf Raspberry Pi)

Moderatoren: jmaus, Co-Administratoren

Hütte
Beiträge: 666
Registriert: 08.02.2017, 11:08
Hat sich bedankt: 28 Mal
Danksagung erhalten: 64 Mal

Re: Alarmmeldung: "running low on disk space"

Beitrag von Hütte » 28.09.2020, 16:01

Baxxy hat geschrieben:
28.09.2020, 15:54
Hütte hat geschrieben:
28.09.2020, 15:50
Ist jetzt die Frage, was ist da drin, und wie kommt es da hinein.
Da bin ich auch gespannt. Vermutlich jede Menge Backups und keine .nobackup. :wink:
Tippe eher, auch nur so handvoll Dateien, aber eben rekursiv. Wenn es dieselben Dateien sind, dann kann es auch sein, dass sein usb1 nach /usr/local/ verlinkt ist und gar nichts auf den USB-Stick geschrieben wird. Denn in /usr/local/ gibt es ja auch das Verzeichnis "measurement", in dem die Diagrammdaten abgelegt werden sollten.

mittelhessen
Beiträge: 162
Registriert: 24.07.2015, 21:39

Re: Alarmmeldung: "running low on disk space"

Beitrag von mittelhessen » 28.09.2020, 18:47

Baxxy hat geschrieben:
28.09.2020, 15:54
Vermutlich jede Menge Backups ...
... die Gleichen wie unter /media/usb1/backup/.
Baxxy hat geschrieben:
28.09.2020, 15:54
und keine .nobackup. :wink:
Richtig! Wenn ich die dort erzeugen würde, wäre alles gut?

Hütte
Beiträge: 666
Registriert: 08.02.2017, 11:08
Hat sich bedankt: 28 Mal
Danksagung erhalten: 64 Mal

Re: Alarmmeldung: "running low on disk space"

Beitrag von Hütte » 28.09.2020, 19:59

Wenn du einen USB-Stick dran hast, dann sollten die Backup auf dem Stick abgelegt werden.

Am Besten wäre es erst einmal, die Dateien aus diesem Verzeichnis, z.B. über WinSCP auf deinem lokalen Rechner zu sichern. Denn das erste (älteste) Backup scheint wohl noch in Ordnung sein, heißt, es enthält noch keine weiteren rekursiv gespeicherten Backups. Danach solltest du dieses Verzeichnis komplett löschen. Und morgen schaust du, dieses Verzeichnis wieder existiert und dort eine Datei abgelegt wurde. Wenn ja, dann ist dann noch etwas im Argen.

Um absolut sicher zu sein, dass die Backups auf den USB-Stick geschrieben werden und nicht doch noch irgendwo ein Link existiert, der USB1 auf die SD-Karte umleitet, kannst du folgendes machen. Der Raspi über Systemsteuerung -> Zentralen-Wartung und dann dem Button "Herunterfahren" komplett herunterfahren. Wenn am Raspi die rote und grüne LED nicht mehr blinken, ihn dann stromlos machen, den USB-Stick abziehen und am Rechner anschließen. Dort sollten dann die beiden Verzeichnisse "backup" und "measurement" mit Dateien gefüllt sein. Da dein System in einem Hutschinengehäuse verbaut ist, wird dies mit etwas Aufwand verbunden sein, da ich nicht weiß, wie gut einerseits die LED's sichtbar sind (alternativ vielleicht 5 Minuten warten - das sollte für einen geregelten Shutdown reichen) und andererseits der USB-Stick erreichbar ist. Eventuell musst du das Hutschinengehäuse abnehmen. Falls dann in dem Verzeichnis Backup keine Dateien sind oder das Verzeichnis gar nicht existiert, dann ist definitiv etwas an deinem System verbogen. Ansonsten, zur Sicherheit, auf den lokalen Rechner kopieren, dann vom USB-Stick löschen, alles wieder zusammen bauen und starten.

Jetzt einfach so nur eine Datei ".nobackup" in dem Verzeichnis anzulegen wäre keine gute Idee, da immer noch nicht klar ist, wo deine Backups wirlich abgelegt sind. Damit würdest du zwar verhindern, dass dieser Ordner nicht bei den Backups eingeschlossen wird und somit deine Backups sich nicht jeden Tag in der Größe verdoppeln. Aber wenn jede Nacht das Backup auf deiner SD-Karte abgelegt wird, dann wirst du nicht lange Freude an deinem System haben. Denn früher oder später, aber eigentlich eher früher, wird deine SD-Karte durch diese massiven Schreibvorgänge mit defekten Speicherzellen aussteigen. Und wenn das System dann wichtige Sachen in diese Bereiche schreibt, dann wird dein System korrupt. Leider merkt man das erst nach einem Reboot, da in der Zwischenzeit die ganze Zeit mit dem Stand, wie er im internen Speicher vorhanden ist, gearbeitet wird. Erst bei einem Reboot wird der Zustand erneut von der SD-Karte geladen, der dann leider korrupt ist. Und dann geht nichts mehr.

Baxxy
Beiträge: 2800
Registriert: 18.12.2018, 15:45
System: Alternative CCU (auf Basis OCCU)
Hat sich bedankt: 210 Mal
Danksagung erhalten: 445 Mal

Re: Alarmmeldung: "running low on disk space"

Beitrag von Baxxy » 28.09.2020, 20:06

mittelhessen hat geschrieben:
28.09.2020, 18:47
Wenn ich die dort erzeugen würde, wäre alles gut?
Ich sag mal so, schaden kann es nicht. Aber das behebt nicht die Ursache. So wie es nun aussieht könnte @Hütte richtig liegen mit...
Hütte hat geschrieben:
28.09.2020, 16:01
dann kann es auch sein, dass sein usb1 nach /usr/local/ verlinkt ist und gar nichts auf den USB-Stick geschrieben wird
Aber woher das kommt und wie man das wieder zurechtbiegt weiß ich aktuell leider nicht.

mittelhessen
Beiträge: 162
Registriert: 24.07.2015, 21:39

Re: Alarmmeldung: "running low on disk space"

Beitrag von mittelhessen » 02.11.2020, 17:26

Leider fehlte mir die Zeit, mich mit dem Thema weiter zu beschäftigen. Von selbst hat es sich bis dato noch nicht gelöst, aber ich kann sagen, dass ich die Alarmmeldung erst habe, seitdem an der Raspberrymatic überhaupt ein USB-Stick angeschlossen ist. Wenn ich den USB-Stick aus der Unterverteilung ausbaue, kann ich diesen denn überhaupt mit einem Windows-PC auslesen? WinSCP sagt mir leider überhaupt nichts.

Kann ich den USB-Stick in der Raspberrymatic nicht einfach über das Webinterface irgendwie löschen/formatieren und dann schauen, ob das Problem behoben ist?

Ergänzend kann ich noch sagen, dass auf dem USB-Stick (/media/usb1) noch 12,7 GB von 28,7 GB frei sind. Wieso da bei freien 12,7 GB über zu wenig Speicherplatz gemeckert wird, erschließt sich mir auch nicht ganz.

Hütte
Beiträge: 666
Registriert: 08.02.2017, 11:08
Hat sich bedankt: 28 Mal
Danksagung erhalten: 64 Mal

Re: Alarmmeldung: "running low on disk space"

Beitrag von Hütte » 07.11.2020, 12:02

Ja, wenn du den Stick wieder abbaust, kannst du einfach an einem Windows-Rechner anschließen, falls du ihn nicht vorher mit einem speziellem Tool ein besonderes Verzeichnisformat verpasst hast. Aber davon gehe ich jetzt mal nicht aus. Und WinSCP ist ein Windows-Programm mit einer schönen grafischen Oberfläche, mit dem du dir dann das komplette Filesystem anschauen kannst. Du musst dazu aber folgendes machen:
1. in der WebUI in "Einstellungen" - "Systemsteuerung" - "Sicherheit" gehen.
2. Im Abschnitt "SSH" den Haken bei "SSH aktiv" setzen, ein Passwort vergeben und speichern.
3. Zur Sicherheit dein System neu starten, um sicher zu sein, dass die Einstellungen wirklich aktiviert wurden
4. in WinSCP eine Verbindung zur Zentrale konfigurieren (da findet man über Google genug Anleitungen)
5. sich mit WinSCP als Nutzer "root" und dem in der WebUI eingegebenen Passwort anmelden
6. zu den entsprechenden Verzeichnissen "durchhangeln"
7. die entsprechenden Dateien dann einfach "Drag & Drop" in ein entsprechendes Verzeichnis im linken Fenster kopieren und dann die *.sbk" mit einem Packprogramm wie 7-Zip öffnen oder entpacken.

Und wenn da etwas rekursiv gesichert wird, dann sit doch logisch, dass er jetzt nichts mehr schreiben kann. 12,7 GB von 28,7 GB sind noch frei. Das bedeutet nach Adam Ries, dass 16 GB belegt sind. Wenn rekursiv gesichert wird, was eigentlich nicht sein sollte, versuchst du nun 16 GB auf die restlichen freien 12,7 GB zu schreiben. Und das geht halt nicht.

Antworten

Zurück zu „RaspberryMatic“