Welche ist die ideale, zukunftsichere Hardware Plattform für die Raspimatic?

Einrichtung, Nutzung und Hilfe zu RaspberryMatic (OCCU auf Raspberry Pi)

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Samhain
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Welche ist die ideale, zukunftsichere Hardware Plattform für die Raspimatic?

Beitrag von Samhain » 07.11.2020, 21:09

Ich stehe nach Raspi 2,3a, 3b u. Thinkerboard S jetzt vor dem "Dilemma" eine neue Hardwareplattform unter dem Aspekt der 64 Bit Fähigkeit zu suchen.

Raspi 4 mit 4 GB wäre zwar eine Alternative, aber ich denke die nimmt sich zum Tinker S nicht wirklich viel und erscheint mir (SD-Karte ist nicht wirklich auf Dauer ideal) eher kontraproduktiv.

Ziel wäre eine neue Plattform, die die nächsten 2-3 Jahre technologisch "übersteht".
Raspimatic Funkmodul sollte natürlich auch für die neue Plattform zur Verfügung stehen.
Virtualisierung ist nicht Ziel (Synology NAS steht zwar zur Verfügung), aber ich möchte die Homematic auf einer separaten - unabhängigen - Plattform betreiben.

Habt ihr einen Tip für mich?

dondaik
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Re: Welche ist die ideale, zukunftsichere Hardware Plattform für die Raspimatic?

Beitrag von dondaik » 07.11.2020, 21:21

gut das es zum thema "64-bit" ein thema gibt .... sollte ein lösungsansatz sein ... der andere wäre proxmox ( für mich )
Zuletzt geändert von dondaik am 07.11.2020, 21:22, insgesamt 1-mal geändert.
-------
!!! der download der handbüchern auf den seiten von eq3 und das lesen der tips und tricks kann das hm-leben sehr erleichtern - das nutzen der suche nach schlagworten ebenso :mrgreen: !!!
wer schreibfehler findet darf sie behalten.

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Re: Welche ist die ideale, zukunftsichere Hardware Plattform für die Raspimatic?

Beitrag von jp112sdl » 07.11.2020, 21:22

Samhain hat geschrieben:
07.11.2020, 21:09
nach Raspi 2,3a, 3b u. Thinkerboard S jetzt vor dem "Dilemma" eine neue Hardwareplattform unter dem Aspekt der 64 Bit Fähigkeit zu suchen.
Warum denn?
Ich nutze von Anfang an einen Raspberry 3b für RaspberryMatic und werde es auch künftig (mit der 64 Bit Version) tun.
Warum sollte ich (oder "man") die Hardware wechseln?
Sogar der RPi 2B (v1.2) kann 64bit

VG,
Jérôme ☕️

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Roland M.
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Re: Welche ist die ideale, zukunftsichere Hardware Plattform für die Raspimatic?

Beitrag von Roland M. » 07.11.2020, 23:06

Hallo!

Zukunftssicher? Was ist heute schon zukunftssicher?!
Wenn ich das wüsste, würde ich liebend gerne mein Wissen um viel Geld weiter geben! :D

Ich sehe beim Thema Homematic für mich noch keinen großen Handlungsbedarf, meine CCU2 funktionieren einfach. 32 bit? 64 bit? Who cares! Allerdings hat die CCU2 auch ein Ablaufdatum und ich weiß nicht, wann eQ-3 Firmwareupdates einstellen wird (wie bei der CCU1). Raspi ist für mich auf Dauer keine Alternative, zu oft liest man im Forum von defekten Speicherkarten.
Auch wenn ich bis jetzt eher Anhänger der Devise "one box - one job" war, die Anzahl der Geräte wachsen mir über den Kopf und freie Steckdosen sind Mangelware. ;) Daher steht ein ausgewachsener Server mit Proxmox in der erweiterten Testphase, auf den so manch ein Server übersiedeln wird. Raspberrymatic läuft im Testbetrieb auch schon problemlos.

Auch wenn ich zu meinem ersten Satz stehe, ich persönlich sehe in der Virtualisierung schon eine mögliche Zukunft.


Roland
Zur leichteren Hilfestellung bitte unbedingt beachten:
  • Bezeichnung (HM-...) der betroffenen Geräte angeben (nicht Artikelnummer)
  • Kurzbeschreibung des Soll-Zustandes (Was soll erreicht werden?)
  • Kurzbeschreibung des Ist-Zustandes (Was funktioniert nicht?)
  • Fehlermeldungen genau abschreiben, besser noch...
  • Screenshots von Programmen, Geräteeinstellungen und Fehlermeldungen (direkt als jpg/png) einstellen!

-----------------------------------------------------------------------
1. CCU2 mit ~100 Geräten
2. CCU2 per VPN mit ~30 Geräten
3. CCU2 per VPN mit ~40 Geräten
CCU1, Test-CCU2, Raspi mit Funkmodul, Raspberrymatic als VM unter Proxmox, Access Point,...

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Re: Welche ist die ideale, zukunftsichere Hardware Plattform für die Raspimatic?

Beitrag von MathiasZ » 08.11.2020, 04:15

@Roland M.
Ganz meine Rede!
Lieber habe ich einen vernünftigen Server (Proxmox) zu Hause als 4, 5, 6 oder mehr Raspberries. Es reicht mir schon, daß ich (wahrscheinlich) noch das ein oder andere HM(IP)-LAN Gateway brauche.
Dann sollen zumindest die "Zentralen" Zentral untergebracht sein. Als Backup-System kann man vllt auf eine piVCCU setzen, das hoffentlich nie gestartet wird.
RaspberryMatic x64 mit der neuesten Firmware und IObroker auf dem Mini-PC als VM und dem HB-RF-USB, als Testlauf. das produktive System noch auf dem Raspberry. Die Anwesenheitskennung läuft zuverlässig über IObroker und Radar2 mit G-Tags. Weiter will ich die Videosprechanlage Doorio oder DoorPI installieren. Als Sprachsteuerung läuft erst mal testweise Rhasspy

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Re: Welche ist die ideale, zukunftsichere Hardware Plattform für die Raspimatic?

Beitrag von stan23 » 08.11.2020, 08:18

Mir fällt gerade kein guter Grund ein warum die 64-Bit-Version zukunftssicherer sein soll als die 32-Bit-Version.

Die Adressierung von mehr als 4 GB Speicher ist eher kein Grund, und die Verwendung von 64-Bit-Adressen bläht den Code zumindest etwas auf.
Da fände ich es tatsächlich sehr spannend einen Vergleich zu sehen zwischen der tendenziell kleineren Codegröße bei 32 Bit und der eventuell langsameren Ausführung von 32-Bit-Code auf einem nativen 64-Bit-System.

Auf einer virtuellen Maschine mag das Verhältnis nochmal anders aussehen, weil die Codegröße und vor allem der Datentransfer vom Speicher durch den Backbone zur CPU einen viel höheren Durchsatz haben.


Ich persönlich setze RaspberryMatic virtuell ein, genau wie andere Zentralen/Dienste virtualisiert sind.
Daneben steht aber mindestens ein Pi als Backup, auf den ich ggf. das Funkmodul umstecken kann (oder ein anderes benutze, natürlich mit dem Nachteil des HmIP-Rekeying) und das Backup einspielen kann.
Viele Grüße
Marco

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Re: Welche ist die ideale, zukunftsichere Hardware Plattform für die Raspimatic?

Beitrag von Samhain » 08.11.2020, 09:49

Danke für euere Eindrücke bis hier:

... und ja, ich teste die 64 Bit Version ebenfalls mit, wie man an dem einen oder anderen Posting in dem Testthread sehen kann ... 8)
... und ich wollte meine Frage ganz bewußt NICHT in diesem Thread posten, da sie thematisch da nicht hingehört.

Wenn ich es richtig verstehe, dann seht ihr die "Zukunft" (sofern man das so ausdrücken kann) eher in der Virtualisierung. Das deckt sich natürlich mit den Bestrebungen in Firmen, die ebenfalls zunehmend mehr virtualisieren. Letztendlich der logisch sinnvolle Schritt für eine spätere reine Cloudarchitektur.

Das würde dann in meinem Fall bedeuten ein leistungsfähigeres System (Intel NUC z.B.) aufzusetzen und dann mit Virtualisierungsplattform - zumindest für die Zentrale, denn auch ich brauche für eine Vollversorgung noch weitere Gateways - ins Rennen zu gehen.

Warum 64 Bit? ... Die Frage stellt sich meines Erachtens so nicht. Früher oder später wird es keine Unterstützung für eine 32 Bit Architektur mehr geben (siehe z.B. auch Apple MacOS), sodaß eine Migration auf 64 Bit früher oder später unumgänglich ist. Dies hat dann auch Einfluß auf die darunter liegende - veraltete - Hardwareplattform

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Re: Welche ist die ideale, zukunftsichere Hardware Plattform für die Raspimatic?

Beitrag von stan23 » 08.11.2020, 10:07

Samhain hat geschrieben:
08.11.2020, 09:49
Wenn ich es richtig verstehe, dann seht ihr die "Zukunft" (sofern man das so ausdrücken kann) eher in der Virtualisierung.
Nein, ich wünsche mir für die Zukunft genau die Flexibilität, die piVCCU, debmatic und RaspberryMatic bieten, nämlich dass man sich die darunterliegende HW aussuchen kann: egal ob virtualisiert oder nicht.
Genau das ermöglicht nämlich viele Dienste auf einem Server zu zentralisieren, aber in Notfall einen Reserve-Pi zu haben.
Samhain hat geschrieben:
08.11.2020, 09:49
Das deckt sich natürlich mit den Bestrebungen in Firmen, die ebenfalls zunehmend mehr virtualisieren. Letztendlich der logisch sinnvolle Schritt für eine spätere reine Cloudarchitektur.
Diesen Schritt finde ich überhaupt nicht gut... ;)
Samhain hat geschrieben:
08.11.2020, 09:49
Warum 64 Bit? ... Die Frage stellt sich meines Erachtens so nicht. Früher oder später wird es keine Unterstützung für eine 32 Bit Architektur mehr geben (siehe z.B. auch Apple MacOS), sodaß eine Migration auf 64 Bit früher oder später unumgänglich ist. Dies hat dann auch Einfluß auf die darunter liegende - veraltete - Hardwareplattform
Das lässt sich meiner Ansicht nach nicht vergleichen.
Apple hat als einer der wenigen (oder als einziger?) Hersteller HW und SW in der Hand. Genau diese Situation erlaubt ihnen Entscheidungen zu treffen und durchzudrücken, ohne besondere Rücksicht zu nehmen. Das ist natürlich eine gute Voraussetzung für effiziente HW und SW, wie man ganz gut sehen kann :)
In jedem anderen Umfeld verschwindet die Unterstützung für 32 Bit nicht so schnell.
Viele Grüße
Marco

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Re: Welche ist die ideale, zukunftsichere Hardware Plattform für die Raspimatic?

Beitrag von jp112sdl » 08.11.2020, 10:17

stan23 hat geschrieben:
08.11.2020, 08:18
Mir fällt gerade kein guter Grund ein warum die 64-Bit-Version zukunftssicherer sein soll als die 32-Bit-Version.

Jahr-2038-Problem 8)

VG,
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Re: Welche ist die ideale, zukunftsichere Hardware Plattform für die Raspimatic?

Beitrag von stan23 » 08.11.2020, 10:28

CPU-Architektur != Variablengröße 8)

Auch auf 64-Bit-Systemen gibt es Variablen mit 32 Bit.
Auch auf 32-Bit-Systemen gibt es Variablen mit 64 Bit.
Viele Grüße
Marco

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