Neubau mit Homematic IP Wired

Kabelgebundene Sender und Empfänger aus der Serie Homematic IP wired

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darkbrain85
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Re: Neubau mit Homematic IP Wired

Beitrag von darkbrain85 » 20.10.2018, 18:46

Steakschen hat geschrieben:
24.09.2018, 17:17
1. Reichen würde ja ein 5x1,5 Schaltschrank <-> Zimmer zum Schalter, auch wenn da nur 24v+Gnd angeschlossen werden
1.1. Steckdosenstrom (Standard)
1.2. Licht auch per 5x1,5 Schaltschrank <-> Zimmer
Pro Raum 7x1,5, bei gr0ßen Räumen auch 2x7x1,5 (z.B. offener Wohn / Essbereich).
Dann jede Tasterposition mit 4x2x0,8 YSTY Kabel versorgen. KEIN CAT 7, da Querschnitt sehr begrenzt. Man weiss nie was man später mal mit 24V versorgen will.

Den Rest Deiner Fragen verstehe ich nicht so richtig.
Fakt ist: Tasterleitungen unabhängig von den Stromleitungen planen. Jeden Taster mit dem oben genannten Kabel versorgen und dann ALLES in der Verteilung verdrahten. Dann kann später jeder Taster per Direktverknüpfung für nahezu jede Funktion genutzt werden.

W8ne3
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Re: Neubau mit Homematic IP Wired

Beitrag von W8ne3 » 25.10.2018, 09:09

Da ich Verkabelungstechnisch leider nur ein Laie bin, würde ich mich gerne diesbezüglich Informieren, bevor ich mit meinem Elektroinstallateur ins Gespräch komme.
Gibt es irg. welche Unterlagen die mir hier weiterhelfen oder kann mir hier jemand einen Crashkurs geben, da es wie hier öfter geschrieben nicht allzu kompliziert ist die HM IP Wired Komponenten zu verkabeln.
-Wie sieht die Kabelführung aus (Kabel vom Schalter zum Schaltschrank. Kabel vom Licht zum Schaltschrank. Dort treffen die Beiden dann in welcher Komponente zusammen?)
- Ring oder kreuzförmiges Verlegen der Kabel?
-Welches Kabel zwischen welchen Komponenten?
-Gibt es Sachen auf die ich besonders achten sollte, die bei der Leerrohr/Kabelverlegung falsch gemacht werden können?

Vielen Dank im Voraus

darkbrain85
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Re: Neubau mit Homematic IP Wired

Beitrag von darkbrain85 » 26.10.2018, 12:45

Entschuldige, aber da ist dein Elektriker doch der richtige Ansprechpartner.

Alle Kabel führen zum Schaltschrank. Auch die der Taster. Dort gibt es dann Aktoren/Sensoren die schalten oder auswerten. Diese verknüpfst Du dann per Programm oder Direktverknüpfung.

dondaik
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Re: Neubau mit Homematic IP Wired

Beitrag von dondaik » 26.10.2018, 15:06

:-) :-)
ist die suche um die basics wirklich so schwer .... die entschuldigung "ich will dem elektriker..." ist langsam lächerlich !!
-------
wer schreibfehler findet darf sie behalten.

bmaster89
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Re: Neubau mit Homematic IP Wired

Beitrag von bmaster89 » 18.12.2018, 22:27

Moin Leute,

ich habe hier auch schon viel gelesen und telefoniert mit eq3 und elv! Wir planen auch einen Neubau. Wir fangen mit der Bodenplatte Anfang 2019 an! Bedeutet ich habe mit der Elektrik noch ein wenig Zeit zumal auch in dieser Zeit erst Homematic IP wired zu verfügung steht. Mein Elektriker von dem ich mir erstmal einen Preis für eine ganz normale Elektrik eingeholt habe, habe ich auch direkt schon von meinem Vorhaben hören lassen! Dieser hat bis jetzt nur Smart Home Systeme von BuJ verbaut. Seine Aussage ist gewesen das er seinen Junior Meister mit meinem Vorhaben (IP wired) beauftragt sich da schlau zu machen!

Leider kann ich mich mit Elektrik nicht so indentifizieren. Verstehe hier nicht alles werde mich aber versuchen weiter rein zu lesen!

Wie versteht Ihr die Aussage von Homematic das IP wired kostengünstiger ist als eine Standart Elektrik!?

Vielen Dank
LG

darkbrain85
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Re: Neubau mit Homematic IP Wired

Beitrag von darkbrain85 » 19.12.2018, 12:48

bmaster89 hat geschrieben:
18.12.2018, 22:27

Wie versteht Ihr die Aussage von Homematic das IP wired kostengünstiger ist als eine Standart Elektrik!?
Theroretisch ist die Installation mit Homematic weniger aufwendig, da die Verkabelung etwas einfacher ist. Jedenfalls so wie EQ3 sich das vorstellt.

In der Realität wird bei den meisten hier die Installation wohl teurer, weil man es als technisch interessierter eben nicht beim "Standard" lässt und das ganze meistens aufwendiger wird als in einem Standard 08/15 Haus von der Stange.

Du wirst einen ordentlichen Aufpreis dafür zahlen. Wie jeder der sich bei einem Neubau dafür entscheidet!

Und wenn man bei einem Neubau die Kalkulation eines der großen Anbieter für Häuser von der Stange als Finanzierungsgrundlage her nimmt, hat man eh vor der Fertigstellung ein gewaltiges Problem. Das sind dann die Häuser, die jahrelang keinen Garten haben und Palettenstapel als Hauseingang. Aber das ist ein anderes Thema...

bmaster89
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Re: Neubau mit Homematic IP Wired

Beitrag von bmaster89 » 19.12.2018, 13:16

13000€ ist der Kostenvoranschlag nur für das Bush und Jäger System. Denke mit Homematic werde ich da viel günstiger von weg kommen.

Familienvater
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Re: Neubau mit Homematic IP Wired

Beitrag von Familienvater » 19.12.2018, 14:30

Hi,

ich kenne das Busch-Jäger-System nicht, und weiß nicht, wo die die Aktoren sitzen, und wieviel Verkabelungsaufwand das mehr ist.

Für eine Zentrale Wired-IP Installation ist aber auf jeden Fall mehr Kupfer in Form von Installationsleitungen notwendig, alleine deshalb muss es theoretisch teurer sein, weil jede mit wiredIP schaltbare Lampe quasi eine eigene Zuleitung von der Verteilung zur Leuchtstelle braucht, dann ist die Lampe selbst schaltbar, jetzt muss irgendwie noch der Benutzer signalisieren können, das er jetzt diese Lampe schalten möchte. Das "günstigste" ist wahrscheinlich eine Alexa pro Raum (kostet einmalig ~50€), und braucht nur Strom und WLAN (ist aber kein wirklich sinnvoller Weg), es braucht also noch min. einen Taster in der Wand, der mit einem dezentralen WiredIP Buskoppler an einen dann zu verlegenden Bus angekoppelt wird (sinnvoll, wenn man viele Taster an einer Stelle haben will, Eingang Wohnzimmer mit Tastern für 3x Licht, 2x Rolladen, und Hifi an/aus, was weiss ich), oder es muss eine Niederspannungs-Signalisierungsleitung ("Telefonkabel", 2x2 Adern, besser 4x2 Adern) von der Tast-Stelle zur Verteilung gezogen werden. Und jeder m Kabel kostet zum einen Materialkosten, aber vor allem Lohnkosten, weil Schlitz gekloppt werden muss, Kabel provisorisch bis zum Verputzen an der Wand befestigt werden muss, usw.
Bei einer "einfachen" Standard-Installation braucht es ggf. nur eine 230V Zuleitung pro Raum, die sich am Lichtschalter dann "auftrennt" in geht weiter zu den Steckdosen und geht zum Deckenauslass für die Lampe, da kann man nicht viel falsch machen, das macht der Lehrling "alleine".

Bei einem Smarthome, was der Eli installieren soll, hat er ggf. zig Nachfragen nach dem Einzug, was er sicherlich vorher "teuer" in das Angebot einpreist, dazu kommt die generelle "Unkalkulierbarkeit" der Kundenwünsche bis zur/bei der Inbetriebnahme (das war aber anders gedacht, wir wollten das eigentlich ganz anders).

Wenn man selber "vom Fach ist" oder den Eli sehr gut kennt, und kann man vielleicht einen Deal machen, wie er liefert das Installations-Material, verlegt evtl. noch die Kabel selber, aber mit der Programmierung der Anlage hat er NIX am Hut, oder er soll sogar am Ende nur die Installation abnehmen (muss natürlich genau vorher geklärt sein), dann kann man mit Eigenleistung schon was sparen, aber als "Anfänger" steht man nachher ggf. im wahrsten Sinne des Wortes im dunkeln...

Der Familienvater

bmaster89
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Re: Neubau mit Homematic IP Wired

Beitrag von bmaster89 » 19.12.2018, 15:32

Ja das ist alles nicht so einfach! Ich bin leider nicht vom Fach! In allen Dingen sage ich bin ich gut geschickt aber Elektrik war noch nie so meins! Gebe mir aber Mühe mich da rein zu lesen! Gibt es hier im Forum eine Liste mit Begrifferklärung? Ich habe leider nichts dazu gefunden?!

Mfg

darkbrain85
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Re: Neubau mit Homematic IP Wired

Beitrag von darkbrain85 » 20.12.2018, 07:02

Familienvater hat geschrieben:
19.12.2018, 14:30
Bei einer "einfachen" Standard-Installation braucht es ggf. nur eine 230V Zuleitung pro Raum, die sich am Lichtschalter dann "auftrennt" in geht weiter zu den Steckdosen und geht zum Deckenauslass für die Lampe, da kann man nicht viel falsch machen, das macht der Lehrling "alleine".
Wenn man die Räume mit 7x1,5 oder mehr an fährt, spart man einiges an Kabel und Aufwand. Die Aufteilung kann dann in einer UP Dose in der Wand erfolgen. Allerdings muss dann natürlich der ganze Raum auf der selben Phase liegen. So habe ich es bei mir gemacht.
Wenn man die Steckdosen des Raums dann noch mit 5x1,5 durch schleift, kann man auch später noch Steckdosen schaltbar machen.
Bei großen Räumen sollte man eventuell über 2-3 Zuleitungen nachdenken.
Familienvater hat geschrieben:
19.12.2018, 14:30
Wenn man selber "vom Fach ist" oder den Eli sehr gut kennt, und kann man vielleicht einen Deal machen, wie er liefert das Installations-Material, verlegt evtl. noch die Kabel selber, aber mit der Programmierung der Anlage hat er NIX am Hut, oder er soll sogar am Ende nur die Installation abnehmen (muss natürlich genau vorher geklärt sein), dann kann man mit Eigenleistung schon was sparen, aber als "Anfänger" steht man nachher ggf. im wahrsten Sinne des Wortes im dunkeln...
Es wird sich eh kein Elektriker finden, der auch noch die Anlage nach Kundenwunsch bis ins Detail programmiert. Ganz einfache Verknüpfungen eventuell, aber die Logik die es braucht um das Haus wirklich "smart" zu machen, kann an sich nur der Bewohner selbst herstellen.
Daher empfehle ich auch niemandem auf eine Haussteuerung zu setzen wenn man technisch nicht etwas begabt ist.

Es sei denn man setzt auf KNX und findet einen sehr guten Elektriker der sich richtig damit auskennt. Leider ist die Installation oft kein Problem, aber wenn es um spezielle Fälle in der Programmierung geht, sind viele Elektriker dann auch raus.
Familienvater hat geschrieben:
19.12.2018, 14:30
...der mit einem dezentralen WiredIP Buskoppler...
Das Ding ist aus meiner Sicht höchstens eine Notlösung.
Schweine teuer und super unflexibel wenn in 20 Jahren mal das System gewechselt werden soll/muss. Für den Preis kann man sich locker 3-4 Taster direkt in die Verteilung verkabeln lassen. Dann hat man auch Jahre später noch alle Möglichkeiten. Selbst wenn die Hausautomation raus fliegt und man auf Eltako Relais umrüsten will...

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