Neubau mit Homematic IP Wired

Kabelgebundene Sender und Empfänger aus der Serie Homematic IP wired

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MajorHammi
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Re: Neubau mit Homematic IP Wired

Beitrag von MajorHammi » 19.03.2019, 13:09

Ok, ich verstehe warum Dir mein Schrank mickrig vorkommt. :D
Die ganze Elektroverteiling (Zähler, FIs, Automaten) waren von mir in einem separaten Schrank eingeplant. Daher sollen in den vorhandenen wirklich nur die SmartHome Komponentnen. Das relativiertdas ganze wieder etwas.

Habe mal grob überschlagen was eine zentrale Verteilung an „Mehrarbeit“ bedeuten würde.
- ca 300 Meter mehr Fernmeldelabel (Y(St)Y 4x2x0,8)
- ca. 150 Meter weniger Busleitung (Y(St)Y 2x2x0,8)
- ca. 250 Meter mehr NYM Leitung (5x1,5 Bzw. 5x2,5)

Inkl. Verlegen/Leerrohr, Halterung in Schächten usw. kommt da schon was zusammen ...
Wir leben alle unterm gleichen Himmel, haben aber nicht den selben Horizont. :)

darkbrain85
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Re: Neubau mit Homematic IP Wired

Beitrag von darkbrain85 » 20.03.2019, 09:14

Keine Ahnung wie du auf mehrere hundert Meter Kabel zusätzlich kommst. Theoretisch beträgt die Strecke zwischen Etagenverteilern maximal die Deckenhöhe des Geschosses ;-)

Aber gut, technisch wird das was du da vor hast bestimmt auch Funktionieren, daher will ich Dich auch garnicht weiter "überzeugen"...

Schmakus
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Re: Neubau mit Homematic IP Wired

Beitrag von Schmakus » 20.03.2019, 14:39

MajorHammi hat geschrieben:
19.03.2019, 13:09
Ok, ich verstehe warum Dir mein Schrank mickrig vorkommt. :D
Die ganze Elektroverteiling (Zähler, FIs, Automaten) waren von mir in einem separaten Schrank eingeplant. Daher sollen in den vorhandenen wirklich nur die SmartHome Komponentnen. Das relativiertdas ganze wieder etwas.

Habe mal grob überschlagen was eine zentrale Verteilung an „Mehrarbeit“ bedeuten würde.
- ca 300 Meter mehr Fernmeldelabel (Y(St)Y 4x2x0,8)
- ca. 150 Meter weniger Busleitung (Y(St)Y 2x2x0,8)
- ca. 250 Meter mehr NYM Leitung (5x1,5 Bzw. 5x2,5)

Inkl. Verlegen/Leerrohr, Halterung in Schächten usw. kommt da schon was zusammen ...
Ich empfehle ebenfalls alles in einen Schrank unterzubringen. Deine Variante könnte evtl. bei einem sehr großen oder industriellen Gebäude Sinn machen.
Wie soll es dann aussehen, wenn die SmartHome Komponenten getrennt von den FIs und Sicherungsautomaten verbaut werden?
Wie trennst du geschaltete Stromkreise von nicht-geschaltenen Stromkreisen, welche sich in einem Raum befinden? Verwendest du dafür dann zwei Sicherungsautomaten?
Abgesehen davon kosten die UV-Schränke auch nicht nur 2,50 €.

Und wenn du pro Etage einen UV verwenden möchtest, wieso dann diesen zusätzlichen Schaltschrank, wenn du z.b. im Keller oder im HWR sowieso einen Zählerschrank (ZS) für den Stromzähler benötigst. Dann kannst gleich alle Komponenten für diese Etage in diesen Schrank packen?!

Ich z.B. verwende einen ZS mit einem oder max. zwei Feldern nur für den Stromzähler, Hauptsicherung und Überspannungsschutz.
Alles andere befindet sich dann in einem 2000x1000x400 Rittal Schaltschrank (ziehe ich einem klassischen ZS berufsbedingt vor). Dieser ist mit einem 5x10mm² an den ZS angeschlossen. Darin befinden sich die 24V-Netzteile, Sicherungsautomaten, Klemmblöcke, HMIPW-Module. Von dort alles Sternförmig in alle Räume. Schön übersichtlich.

darkbrain85
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Re: Neubau mit Homematic IP Wired

Beitrag von darkbrain85 » 20.03.2019, 18:52

Nicht zu vergessen die bessere Auslastung der Aktoren/Eingänge.
Wenn man nachher in jeder UV 6 Aktorausgänge "übrig" hat, ist das nicht ganz so wirtschaftlich. Spätestens wenn ich dafür 2-3 Aktoren mehr kaufen muss, ist die Ersparnis bei den Kabeln quasi dahin.

Und die paar Kabel bekommt man auch locker durch die Etagen gezogen. Man braucht ja keinen Schacht von 80x80cm dafür. Im Optimalfall legt man in der Rohbauphase Leerrohre durch die Betondecke vor dem betonieren. Durch die dafür notwendige Filigranbetondecke kloppt man mit einer ordentlichen Hilti ein paar Löcher und fertig ist die Laube. Das war bei mir wirklich das kleinste Problem. Ich glaube das hat nicht länger als 3-4 Stunden gedauert.
Kabel zieht man dann später ganz komfortabel rein.

Aber gut, ich habe auch keinen Keller und nur zwei Vollgeschosse mit relativ zentral gelegener Verteilung. Da war das ein Kinderspiel :-D

MajorHammi
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Re: Neubau mit Homematic IP Wired

Beitrag von MajorHammi » 20.03.2019, 20:00

Ich bin schon fast überzeugt, zumindest wird die Idee mit den unterverteilern nochmal richtig auf den Prüfstand gestellt. Die langen Kabelwege kommen aus den Schachtpositionen. Die sind leider vorgegeben (bauen nicht frei mit einem Architekten, sondern haben eine Art Ausbauhaus mit Eigenleistungen). Da will ich durch einen Schacht Datenleitungen ziehen (sprich Y(St)Y, Cat7, Coax, Bus) und durch den anderen das NYM für Licht, Rollladen und Steckdosen. Wie schon von euch gesagt, die „Mehr-Meter“ an Kabeln amortisieren sich vermutlich durch die anderen Punkte.

Mit der Schachtgrösse habe ich noch immer Bedenken. Da kommen ja einige Kabel zusammen und in den Schächten laufen ja auch noch Abwasser- und Frischeasserrohre.

Habe mich auch für einen Rittal Schrank entschieden, allerdings nur 120x80 (ebenfalls aus beruflicher Gewohnheit). Muss mal sehen ob ich da noch einen größeren besorge oder einfach einen zweiten daneben hänge.

Schmakus würdest du evtl. Auch mal ein Foto von deiner Verteilung Posten?

Danke und Gruß.
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Engelchen
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Re: Neubau mit Homematic IP Wired

Beitrag von Engelchen » 20.03.2019, 20:03

darkbrain85 hat geschrieben:
20.03.2019, 18:52
Nicht zu vergessen die bessere Auslastung der Aktoren/Eingänge.
Wenn man nachher in jeder UV 6 Aktorausgänge "übrig" hat, ist das nicht ganz so wirtschaftlich. Spätestens wenn ich dafür 2-3 Aktoren mehr kaufen muss, ist die Ersparnis bei den Kabeln quasi dahin.
Genau das ist bei mir passiert. Eben Altbau und leider nicht anders machbar gewesen.
Das ist ein klares "Killer"-Argument für eine zentrale Verteilung, wenn man die Möglichkeiten hat.

VG
Martin

darkbrain85
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Re: Neubau mit Homematic IP Wired

Beitrag von darkbrain85 » 21.03.2019, 06:37

MajorHammi hat geschrieben:
20.03.2019, 20:00


Mit der Schachtgrösse habe ich noch immer Bedenken. Da kommen ja einige Kabel zusammen und in den Schächten laufen ja auch noch Abwasser- und Frischeasserrohre.
Dann mach den Schacht größer. Hilti hat da super Produkte im Sortiment :-D
Was für eine Bauweise hast du denn? Wird das ein Massivhaus?

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Re: Neubau mit Homematic IP Wired

Beitrag von MajorHammi » 21.03.2019, 08:19

Ja wird ein Massivhaus. Würde da eher versuchen den Schacht vorm Gießen der Decke schon zu vergrößern. Dann kann ich mir die Hilti sparen (auch wenn ich schon immer ne schöne Hilti haben wollte ;) )
Wir leben alle unterm gleichen Himmel, haben aber nicht den selben Horizont. :)

Waschi
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Re: Neubau mit Homematic IP Wired

Beitrag von Waschi » 04.04.2019, 04:44

Bei uns ist es fast geschafft.
Der 3fach Dim Aktor fehlt noch .

Gruß Waschi
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hosi
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Re: Neubau mit Homematic IP Wired

Beitrag von hosi » 04.04.2019, 08:05

Wenn du keinen Wert auf das VDE Zeichen bei dem Dimmermodul legst, ruf da an, dann bekommste den sofort. Hab ich auch so gemacht.

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