Neubau mit Homematic IP Wired

Kabelgebundene Sender und Empfänger aus der Serie Homematic IP wired

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shartelt
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Re: Neubau mit Homematic IP Wired

Beitrag von shartelt » 09.01.2019, 14:42

schau Dir mal das Video des Neubaus vom UserTreffen an zu dem Thema!

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arrisun
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Re: Neubau mit Homematic IP Wired

Beitrag von arrisun » 09.01.2019, 15:01

Ganter hat geschrieben:
09.01.2019, 14:15
So, jetzt war der Elektriker des Vertrauens meiner Architektin da und meinte, die Installation ginge wegen des hohen sternförmigen Verkabelungsaufwandes in Richtung 40.000 :shock: . Das ist für mich inakzeptabel. Ich werde jetzt noch einen weiteren Elektriker kontaktieren (im Moment sind die aber Mangelware :? ). Wenn das ähnlich unerfreulich wird, lasse ich "normal" verkabeln (unter Nutzung der bestehenden Installation) und HM Funk einbauen ... :cry:

Bin etwas geschockt und frustriert.

Grüße

Ganter
Das kann leider gut möglich sein.
Zum Verkabelungsaufwand kommen ja noch die größeren Verteiler, Anschlussklemmen im Verteiler, Leitungen auflegen, da gehen verdammt viele Stunden drauf.
Aber eine 2te Kostenschätzung schadet sicherlich nicht.
Vielleicht kann man ja eine abgespeckte Version fahren die beim Ausnbau der Anlage hilft und trotzdem Kosten spart.
Das größte Problem bei Nachrüstungen ist in der Regel die richtigen Drähte an den richtigen Stellen zu haben oder ggf. Platz für die Aktoren zu finden.

- Sämtliche Brennstellen separat zu den Verteilern ziehen
- Rolladen / Jalousien separat ziehen (5x1,5)
- Überall Taster statt Schaltern verbauen
- Grundsäzlich nur 5x1,5 verlegen.

So kannst Du im Verteiler die IP wired Aktoren nutzen, später oder auch sofort.
Wo noch nicht, kannst Du die Brennstellen über die Taster mit herkömmlichen Eltakos schalten und später ggf. auf Homematic umrüsten.
Dann klebst Du dir da wo sie fehlen noch Homematictaster auf die Wand und gut ist.

Wie viele Etagen hat das Haus ?
Um den Verkabelungsaufwand klein zu halten würde ich pro Geschoss eine Unterverteilung setzen, die kosten nicht viel.
In jedem Fall billiger als beispielsweise vom DG jede Lampenleitungins EG oder in den Keller zu führen.
Wenn möglich auch noch 2-3 Leerrohre von den Verteilern in den Keller.
Achte bei den Verteilern darauf das sie groß genug sind, unter 4-reihig würde ich gar nicht anfangen, selbt wenn es nur ein Geschoss mit 4 Zimmern ist.

Ein letzter Punkt:

Verbau bloß genug Netzwerkdosen und Steckdosen hinter dem Fernseher.
Als mein Schwager damals 4 Doppeldosen von mir hinter den Fernseher gebaut haben wollte, da habe ich ihn ausgelacht.
Jetzt gucke ich mit meiner einen Doppeldose blöd aus der Wäsche.
Hier ein Bild von der Installation die ich bei meinem Schwager gemacht habe.
Dateianhänge
2011-09-04 10.32.36.jpg
Liebe Grüße
Andy

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Ganter
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Re: Neubau mit Homematic IP Wired

Beitrag von Ganter » 09.01.2019, 15:26

Vielen Dank für die Tipps.
Unterverteilungen sind genau das Problem: 10er Wände und Schlafzimmer im DG und OG. Das geht nicht wirklich gut. Verteilerschrank im EG auch doof. Das heißt: Großer Verteilerschrank im Keller mit elend vielen und langen Strippen. Ich war (als Laie) von Anfang an über die aufwendige Sternverkabelung der Stromleitungen bei HMIP wired erstaunt. Irgendwie finde ich dezentrale Aktoren sinnvoller. Jetzt müssten die (z.B. HMIP) nur noch durch potentialfreie Taster angesprochen werden können. Dann könnte man HMIP nehmen und 6fachTaster von Gira. Aber leider brauchen die Tastereingänge der HMIP-Aktoren 230 V :( .

Naja, zur Not gehe ich eben auf die 6fach Funk ...

Ich hole mir jetzt noch eine zweite Kostenschätzung ein und dann wird entschieden.... Bin etwas frustriert. Aber HMIP (oder lieber "altes" HM - was meint Ihr???) Funk ist ja auch ganz nett.

Grüße

Ganter
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arrisun
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Re: Neubau mit Homematic IP Wired

Beitrag von arrisun » 09.01.2019, 16:00

Ganter hat geschrieben:
09.01.2019, 15:26
Vielen Dank für die Tipps.
Unterverteilungen sind genau das Problem: 10er Wände und Schlafzimmer im DG und OG. Das geht nicht wirklich gut. Verteilerschrank im EG auch doof.
10er Wände ?
Wer macht denn so was ?
Alleine aus Schallschutzgründen schon Mist.

Ich vermute mal wir reden hier über eine Altbausanierung ?

Sind das Rigipswände ?
Doppelte Beplankung könnte schon helfen, die macht eh Sinn, wieder Schallschutz, auf beiden Seiten noch eine Platte drauf und Du hast gleich 25mm gewonnen.
Der Unterputzverteiler hat eine Tiefe von ca. 95mm, das passt dann.
Ich würde auf jeden Fall irgendwie versuchen Etagenverteiler zu setzen, kann man zur Not auch ein hübsches Bild drüber hängen ;-)
Ganter hat geschrieben:
09.01.2019, 15:26

Aber leider brauchen die Tastereingänge der HMIP-Aktoren 230 V :( .
Sicher ?

Aus der Broschüre:
Installation mit Niederspannungs-Tastern und -Schaltern:
Da die Ein-
gänge galvanisch von der 230/400 Volt Netzspannung getrennt sind, erfolgt
die Verdrahtung besonders einfach und günstig mit simplen Telefonlei-
tungen beziehungsweise Niederspannungsleitungen.
Wobei "Niederspannung" ja auch 230V ist, unter 50V ist "Schutzkleinspannung"

Das hier verstehe ich auch nicht:
Dabei kann auch
auf das aufwendige Anfertigen von vertikalen Schlitzen für NYM-Leitun-
gen verzichtet werden. Dadurch ergeben sich erhebliche Kostenvorteile.
Die Datenleitungen werden dann auf Putz verlegt oder wie ?

Wie auch immer, selbst wenn Du auf Funk gehst bleibt es dabei:

-Überall Taster statt Schalter
- Brennstellen einzeln zur UV
- Rolleadenleitungen einzeln zur UV

Dann sparst Du Dir auf jeden Fall das gefummel mit den Unterputzaktoren.
Liebe Grüße
Andy

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Re: Neubau mit Homematic IP Wired

Beitrag von Ganter » 09.01.2019, 16:40

arrisun hat geschrieben:
09.01.2019, 16:00

10er Wände ?
Wer macht denn so was ?
Alleine aus Schallschutzgründen schon Mist.

Ich vermute mal wir reden hier über eine Altbausanierung ?
Ja, Altbau mit 10er Innenwänden. Verstärken bringt auch nichts: Eine Unterverteilung mit klickenden Relais in der Schlafzimmerwand (OG und DG) ist nichts.
arrisun hat geschrieben:
09.01.2019, 16:00
Ganter hat geschrieben:
09.01.2019, 15:26

Aber leider brauchen die Tastereingänge der HMIP-Aktoren 230 V :( .
Sicher ?

Aus der Broschüre:
Installation mit Niederspannungs-Tastern und -Schaltern:
Da die Ein-
gänge galvanisch von der 230/400 Volt Netzspannung getrennt sind, erfolgt
die Verdrahtung besonders einfach und günstig mit simplen Telefonlei-
tungen beziehungsweise Niederspannungsleitungen.
Ich glaube, das ist keine Broschüre zu den HMIP Funkaktoren.
arrisun hat geschrieben:
09.01.2019, 16:00

-Überall Taster statt Schalter
- Brennstellen einzeln zur UV
- Rolleadenleitungen einzeln zur UV

Dann sparst Du Dir auf jeden Fall das gefummel mit den Unterputzaktoren.
Ich will/muss mir ja gerade die Leitungen in den Verteiler sparen. Also wahrscheinlich: Relativ "normale" Verkabelung mit Tastern für die Rollladen und 6fach Funktaster HMIP mit dezentralen HMIP-Aktoren. Hätte ich gerne anders gehabt, ist mir aber zu teuer ... :cry:
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arrisun
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Re: Neubau mit Homematic IP Wired

Beitrag von arrisun » 09.01.2019, 17:00

Ne, das war eine Broschüre zu den Wired Aktoren.

Zu den Leitungen:

- Ob Du ein 3x1,5 oder ein 5x1,5 zur UV ziehst macht keinen großen Unterschied.
Dann hast Du L1, Tastdraht, und Lampendraht zur UV, kannst Dir also die Leitung von der Brennstelle sparen, kannst Du aber die Aktoren für Licht vernünftig in der UV unterbringen und an den Schaltstellen mit normalen günstgen Tastern statt mit teuren Homeatictastern arbeiten.
Funkverkehr sparst Du auch noch.

Gleiches gilt für die Rolladen.
Wobei man da auch mit dem normalen UP Schalter/Aktor arbeiten kann.

LG
Andy
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Re: Neubau mit Homematic IP Wired

Beitrag von arrisun » 09.01.2019, 17:03

Ganter hat geschrieben:
09.01.2019, 16:40

Ja, Altbau mit 10er Innenwänden. Verstärken bringt auch nichts: Eine Unterverteilung mit klickenden Relais in der Schlafzimmerwand (OG und DG) ist nichts.
Was soll denn da noch alles geschaltet werden bzw. klicken wenn ihr im Bett liegt ?
Liebe Grüße
Andy

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Re: Neubau mit Homematic IP Wired

Beitrag von shartelt » 09.01.2019, 17:04

Dimmer verwenden, dann klickt nix.

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Re: Neubau mit Homematic IP Wired

Beitrag von Daimler » 09.01.2019, 18:07

Hi,

wie hoch wäre der Betrag ohne die 'aufwendige' Wired Verkabelung?
Oder wie hoch, wenn du die Strippen selbst verlegst?
Und dann kannst du dir noch selbst den Betrag ausrechnen, wenn du den Eli bei der HM(IP)-W Verkabelung ganz außen vor lässt.
Ganter hat geschrieben:
09.01.2019, 16:40
Eine Unterverteilung mit klickenden Relais in der Schlafzimmerwand (OG und DG) ist nichts.
Was bitte schalte(s)t du / ihr oder deine Homeautomation, wenn ihr am Schlafen seid?
Ganter hat geschrieben:
09.01.2019, 15:26
Verteilerschrank im EG auch doof.
Ich möchte nicht auf mind. eine UV / Etage verzichten wollen.

arrisun hat geschrieben:
09.01.2019, 15:01
Hier ein Bild von der Installation die ich bei meinem Schwager gemacht habe.
Wenn da / das jetzt noch Leerrohre wären ..... 8)
Gruß Günter

pivccx mit 2.35.16 in Produktiv, pivccx mit 3.43.15 Testsystem, Yahx 2.35.16 im 2. Testsystem, 3 * HPCx Studio 4.1,
4 * L-Gateway, 3 * RS-L-Gateway, FHZ200x, vereinzelt noch FS2x-Komponenten.
HM: Zur Zeit knapp 250 Komponenten mit ~ 650 Kanälen .

Ich übernehme für alle von mir gegebenen Hinweise, Tipps und Links keine Haftung! Das Befolgen meiner Tipps ist nur für Fachkundige gedacht und erfolgt auf eigene Gefahr!

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Re: Neubau mit Homematic IP Wired

Beitrag von arrisun » 09.01.2019, 18:28

Daimler hat geschrieben:
09.01.2019, 18:07
arrisun hat geschrieben:
09.01.2019, 15:01
Hier ein Bild von der Installation die ich bei meinem Schwager gemacht habe.
Wenn da / das jetzt noch Leerrohre wären ..... 8)
Also ich sehe da nur Rohre... :lol:
Liebe Grüße
Andy

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