Nachbau HB-UNI-Sensor1

Entwicklung und Bau von Hardware aller Art, die im HM-Umfeld eingesetzt werden kann

Moderator: Co-Administratoren

wolwin
Beiträge: 50
Registriert: 06.06.2018, 12:27

Re: Nachbau HB-UNI-Sensor1

Beitrag von wolwin » 19.07.2019, 22:22

TomMajor hat geschrieben:
19.07.2019, 14:05
Würde erst mal den Ruhestrom des Gardena für feucht/nass messen ob der Strom klein genug ist. Falls ja kann man das hochohmig an den Unisensor ankoppeln, falls nein kann der Unisensor auch nichts am Ruhestrom des Gardena ändern (bei Interruptfähigkeit).
Bei den beiden Gardena Sensor handelt es sich um 'passive' Schnittstellen - siehe auch hier:
https://www.mikrocontroller.net/topic/97768#846131
Dh. die 'Aktion' - z.B. das Anlegen einer Spannung - erfolgt immer von extern - der Sensor stellt für die externe Abfrage einen (per internem Relais geschalteten) Widerstandswert von 0 bzw. 10K Ohm ein.

Bedeutet jetzt für mich, dass meine passive Schaltung schon das Maximum (Stromsparen) darstellt - eine Erhöhung des 10K Widerstandes führt dazu, dass die Schaltschwelle der Eingänge des ProMini bei 1,4V bis 1,8V nicht erreicht werden.

Wahrscheinlich ist es am besten, zusätzlich einen ATTiny einzusetzen, der sich nur um das Abfrage-Management der Gardena-Sensoren kümmert … und dann den Ergebnis-Ausgang des ATTiny an den UniSensor1 anschließen … ich würde mal sagen: aufwändig!!

Oder habt ihr noch andere Ideen?

Gruss
Wolfram

TomMajor
Beiträge: 383
Registriert: 30.08.2017, 23:25
Hat sich bedankt: 5 Mal
Danksagung erhalten: 15 Mal
Kontaktdaten:

Re: Nachbau HB-UNI-Sensor1

Beitrag von TomMajor » 19.07.2019, 23:35

Hmm, der Ausgangspunkt der Frage war ja glaub ich dass dir 0,4 mA zu hoch waren.
Wenn ich das lese was Gardena schreibt glaube ich gar nicht das man die 0,4 überhaupt erreichen kann:
Der Sensor beruht auf ein elektrothermisches Prinzip. Ein elektrischer
Widerstand wird ca. 7sek lang auf ca. 4-5°C über UT aufgeheizt. Nach dem
Aufheizen wird die Abkühlzeit gemessen. Diese Abkühlzeit beträgt
zwischen 7 und 65sek.
..
Zum Anschluss an andere Steuerungen kann der Ausgang mit max. 12 V
belastet
werden, wobei der Strom durch den Sensorkontakt im Bereich von 10mA
liegen
sollte. Interne Messintervalle alle 10min.
Schau dir mal Jeromes HB-UNI-Sen-CAP-MOIST an, ev. ist das besser für den Anwendungsfall geeignet.
Viele Grüße,
Tom

Antworten

Zurück zu „Hardwareentwicklung und Selbstbau von Aktoren und Sensoren“