Nachbau HB-UNI-Sensor1

Entwicklung und Bau von Hardware aller Art, die im HM-Umfeld eingesetzt werden kann

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rbeudel
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Re: Nachbau HB-UNI-Sensor1

Beitrag von rbeudel » 01.12.2019, 10:25

Hallo,
ich weis nicht ob das vergleichbar ist. Ich hatte einen neugebauten Sensor der im Haus einwandfrei lief. Habe ich den in das Gerätehaus im Garten getragen, kamen die Meldungen erst sporadisch, dann gar nicht mehr.
Nachdem ich den nach vielen anderen Versuchen dann mit dem Frequenztest behandelt habe, war das Problem weg.
Viele Grüße,
Ralf


Debmatic in Proxmox 6 VM debian x86_64 auf Intel NUC mit influxdb und Grafana zur Visualisierung der Homematic Daten über Openhab 2.5.0, Volkszähler und SBFSpot zur Visualisierung meiner Stromzählerdaten und der Solaranlage

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Re: Nachbau HB-UNI-Sensor1

Beitrag von jp112sdl » 01.12.2019, 12:03

TomMajor hat geschrieben:
30.11.2019, 23:16
Komisch war das es nur Nachts auftrat.
Hatte ich mal beim Bodenfeuchtesensor.
Ich vermutete das Problem in Richtung Taubildung, Kondensation, Luftfeuchte etc.
Hab die Platine dann großzügig mit Lötlack SK10 eingesprüht, seitdem keine Ausfälle mehr.

VG,
Jérôme

spaceduck
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Re: Nachbau HB-UNI-Sensor1

Beitrag von spaceduck » 04.12.2019, 09:33

Ich habe jetzt zusätzlich noch den Arduino getauscht, der hatte ein paar Lötstellen die komisch oxydiert aussahen. Gelöst hatte es das Problem auf den ersten Blick nicht (keine regelmäßige Aussendung), hab ihn aber trotzdem draussen montiert und nach ca. 48h hat er sich wohl eingependelt und sendet seitdem regelmässig. Greifbar ist das ganze nicht, aber zumindest funktioniert es jetzt. Ich werde demnächst die Platine mal versiegeln.

wolwin
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Re: Nachbau HB-UNI-Sensor1

Beitrag von wolwin » 15.12.2019, 00:47

Hallo,
ich brauche mal Eure Unterstützung: momentan checke ich für mein Projekt als proof of concept den 'Leerlaufstromverbrauch' einzelner Sensoren mit dem HB-UNI-Sensor1 Script. Es funktioniert soweit alles super, wie Tom es detailliert beschrieben hat. Aber ich habe zwei Sensortypen, wo ich nicht weiter komme.

Fall 1:
ein DS18B20 im TO-92 Gehäuse verbraucht ca. 35uA im Leerlauf - an gleicher Hardware / Software verbraucht ein DS18B20 im Edelstahlgehäuse mit Kabel nur ca. 1uA (so wie es sein soll). Ich habe so ziemlich alles gelesen und ausprobiert ... was macht den Unterschied zwischen den beiden Versionen aus ???

Fall 2:
Das HB-UNI-Sensor1 Script unterstützt den BME280 und gleichzeitig auch den BMP280 - funktioniert. Während der BME280 in den sleep Modus wechselt (ca. 5uA), bleibt der BMP280 im Normalmodus (ca. 50uA) - eigentlich sollte der BMP sich doch gleich verhalten ... ????

TomMajor
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Re: Nachbau HB-UNI-Sensor1

Beitrag von TomMajor » 15.12.2019, 17:08

Wenn alles identisch ist, HW und SW, und du steckst nur einen neuen DS18B20 an, und der hat einen massiv anderen Ruhestrom, kann es eigentlich nur an diesem DS18B20 liegen, oder?
Ich glaube auch ich hatte mal irgendwo von ds18 fakes gelesen.

Ob die Programmierung bzgl. Sleep beim BME und BMP sich unterscheidet müsste man im Datenblatt checken. Glauben tue ich es zwar nicht, aber wer weiß.
Viele Grüße,
Tom

wolwin
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Re: Nachbau HB-UNI-Sensor1

Beitrag von wolwin » 15.12.2019, 21:06

TomMajor hat geschrieben:
15.12.2019, 17:08
Wenn alles identisch ist, HW und SW, und du steckst nur einen neuen DS18B20 an, und der hat einen massiv anderen Ruhestrom, kann es eigentlich nur an diesem DS18B20 liegen, oder?
Ich glaube auch ich hatte mal irgendwo von ds18 fakes gelesen
Sehe ich eigentlich auch so ... aber es hätte ja sein können, da auch eine Bestellung bei einem anderen Anbieter das gleiche schlechte Ergebnis gebracht hat ... habe den Lieferanten jetzt mal angeschrieben wg. Fakes ....

TomMajor
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Re: Nachbau HB-UNI-Sensor1

Beitrag von TomMajor » 16.12.2019, 02:04

Eventuell reicht es einfach einen ds18b20 zu powern, ohne Datenverb., und den Ruhestrom anschauen?
Bin aber nicht sicher ob der default im sleep mode ist, für möglich halte ich es..
Viele Grüße,
Tom

wolwin
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Re: Nachbau HB-UNI-Sensor1

Beitrag von wolwin » 16.12.2019, 12:12

TomMajor hat geschrieben:
16.12.2019, 02:04
Bin aber nicht sicher ob der default im sleep mode ist, für möglich halte ich es..
Leider hast Du wohl recht - die beiden Sensoren verhalten sich grundsätzlich verschieden !!

Ruhestrom am Sensor DS18B20
- mit Data = 36uA
- ohne Data = 36uA
- bei Messung = ca. 475uA (Peak)

Ruhestrom am Sensor DS18B20 Edelstahl
- mit Data = 1uA
- ohne Data = 0uA
- bei Messung = ca. 586uA (Peak)

Als Laie würde ich vermuten, dass sich in der Edelstahlhülle noch ein Schalt-Transistor befindet …. :?: :?: :?:

harvey
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Re: Nachbau HB-UNI-Sensor1

Beitrag von harvey » 16.12.2019, 13:57

Hi,
kommen denn von beiden DS18B20 plausible Temperaturen?

Dann kann es kein Schalttransistor sein, der liefert nämlich keine Temperaturen im onewire-Protokoll :-)
Eventuell kann man ja auch mal die serielnr der Dallaschips auslesen. Vielleicht haben alle "schlechten" chips auch noch dieselbe seriel?
Das wäre dann wohl noch schlimmer (falls es so ist).

Ich hatte auch mal einen MAX44009 Helligkeitssensor, der hat ganz brav und richtig die Helligkeit gemessen. Dann eines (kalten) Tages ist plötzlich der Stromverbrauch angestiegen. Nur mit rumspielen (der Sensor war ja im Batteriebetrie unbrauchbar) habe ich den Kondensator direkt an der Spannungsversorgung entfernt (den LDO hatte ich schon entfernt + Verbindung auf dem Widerstandsarray für 3.3V) und tralala, der Stromverbrauch ist im mA-Bereich nicht mehr messbar, und die Helligkeitsmessung geht immer noch. Lag möglicherweise an der Feuchtigkeit. Daher werde ich jetzt externe Sensoren mit Schuztzlack einsprühen.

ciao
Harvey
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TomMajor
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Re: Nachbau HB-UNI-Sensor1

Beitrag von TomMajor » 16.12.2019, 16:12

wolwin hat geschrieben:
16.12.2019, 12:12
TomMajor hat geschrieben:
16.12.2019, 02:04
Bin aber nicht sicher ob der default im sleep mode ist, für möglich halte ich es..
Leider hast Du wohl recht - die beiden Sensoren verhalten sich grundsätzlich verschieden !!

Ruhestrom am Sensor DS18B20
- mit Data = 36uA
- ohne Data = 36uA
- bei Messung = ca. 475uA (Peak)

Ruhestrom am Sensor DS18B20 Edelstahl
- mit Data = 1uA
- ohne Data = 0uA
- bei Messung = ca. 586uA (Peak)

Als Laie würde ich vermuten, dass sich in der Edelstahlhülle noch ein Schalt-Transistor befindet …. :?: :?: :?:
ich hätte eher gesagt der mit der Edelstahlhülle ist ein Echter und der TO92 nicht.
Könnte man durch Aufschleifen feststellen, aber wohl schwierig mit Amateurmitteln.
Entweder Fake (mit 1-Wire Protokoll, schon netter Fake :mrgreen: ) oder in der Fab beim Endtest aussortierter der über Umwege doch in den Handel kam.
Viele Grüße,
Tom

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