Platine für ATmega644PA und ATmega1284P

Entwicklung und Bau von Hardware aller Art, die im HM-Umfeld eingesetzt werden kann

Moderator: Co-Administratoren

deimos
Beiträge: 2976
Registriert: 20.06.2017, 10:38
Wohnort: Leimersheim
Hat sich bedankt: 5 Mal
Danksagung erhalten: 37 Mal
Kontaktdaten:

Platine für ATmega644PA und ATmega1284P

Beitrag von deimos » 03.07.2018, 22:38

Hi,

heute kam endlich die Platine an und habe auch fleisig losgelötet:
20180703_215751.jpg
Das nur ein Batteriehalter zu sehen ist, liegt schlicht daran, dass ich nur noch einen hier rumliegen hatte, ich muss erst neue bestellen. :roll:
Aber das war jetzt auch ein schöner Test, dass der Step-Up und der Verpolungsschutz auf der Rückseite selbst bei nur 1.5V noch einwandfrei laufen.

Was ich nochmal etwas überarbeiten werde, ist die Versorgung mit Netzspannung > 9V. Das funktioniert zwar, aber die Verlustleistung ist bei höheren Spannungen doch irgendwie zu hoch. Da danke ich auch Klassisch für die interessante Diskussion über PNs.

Zusätzlich habe ich mich leider etwas vermessen, so dass die Platine nur in das CambenBoss Gehäuse passt, wenn den Radius der Ecken mit der Feile etwas "optimiert".

Es wird daher bald eine Revision 2 der Platine geben. Falls jemand trotz der Probleme eine Platine möchte, kann er sich gerne per PN bei mir melden. Habe noch ein paar günstig abzugeben. :wink: Die sind auch ideal dazu, um SMD Löten praktisch zu lernen. Und ich muss sagen, ich fand das Einlöten der SMD Teile einfacher, als das Einlöten vom CC1101 Modul mit dem 2.0 Rastermaß. Einzig braucht man einen guten Lötkolben, viel Flußmittel und eine Pinzette.

Viele Grüße
Alex

Bratmaxe
Beiträge: 1412
Registriert: 28.05.2015, 12:48
Wohnort: Willich
Hat sich bedankt: 1 Mal
Danksagung erhalten: 2 Mal

Re: Platine für ATmega644PA und ATmega1284P

Beitrag von Bratmaxe » 05.07.2018, 08:06

Schöne arbeit.

Welchen Vorteil haben denn die beiden Atmegas im vergleich zu dem 328P? Bzw. wo benötige ich diese, da der 328P nicht ausreicht?

Gruß Carsten
Gruß Carsten

deimos
Beiträge: 2976
Registriert: 20.06.2017, 10:38
Wohnort: Leimersheim
Hat sich bedankt: 5 Mal
Danksagung erhalten: 37 Mal
Kontaktdaten:

Re: Platine für ATmega644PA und ATmega1284P

Beitrag von deimos » 05.07.2018, 08:36

Hi,
Bratmaxe hat geschrieben:Schöne arbeit.
Danke.
Bratmaxe hat geschrieben: Welchen Vorteil haben denn die beiden Atmegas im vergleich zu dem 328P? Bzw. wo benötige ich diese, da der 328P nicht ausreicht?
Deutlich mehr Flash (doppelt bzw. vierfach), mehr SRAM (doppelt bzw. achtfach) und mehr EEPROM (doppelt bzw. vierfach). Dazu dann noch einige GPIOs mehr. Theoretisch auch noch einen zweiten UART, leider liegt der vom Pinmux so blöd, dass der bei den Homebrew nicht nutzbar ist.

Und beim 644er hat man noch einen kleinen Preisvorteil gegeüber dem 328er.

Viele Grüße
Alex

klassisch
Beiträge: 3460
Registriert: 24.03.2011, 04:32
Hat sich bedankt: 3 Mal
Danksagung erhalten: 5 Mal

Re: Platine für ATmega644PA und ATmega1284P

Beitrag von klassisch » 07.07.2018, 19:07

Glückwunsch, sieht super aus!
Sorry, das habe ich doch in der hektischen Woche verpasst.
Schade, daß der zweite UART noch nicht zugänglich ist, war mein erster use case. Wobe es sein könnte, daß der aufgrund ungünstiger Umstände generell entfallen könnte.

Bin natürlich an der Platine interessiert. Prozessoren sind da, Drosseln auch, Step up fehlt noch.

Melde mich per PN.

klassisch
Beiträge: 3460
Registriert: 24.03.2011, 04:32
Hat sich bedankt: 3 Mal
Danksagung erhalten: 5 Mal

Re: Platine für ATmega644PA und ATmega1284P

Beitrag von klassisch » 22.07.2018, 15:42

So, Platine ist aufgebaut. 3.3V liegen an, Taster, LED und Batteriehalter sind noch provisorisch.
Jetzt bräuchte ich einen Hinweis, welche Sketche ("Framework") schon für den 644PA vorbereitet sind und wie ich em Teil "Leben einhauchen" kann. Hatte bisher die fertigen "Arduino Mini", die schon einen BL druchf haben. Ich habe hier einen chinesischen "USBASP" mit einem Atmega8 und den Diamex ISP Programmer sowie einen Adapter auf den 6-fach pin header.

deimos
Beiträge: 2976
Registriert: 20.06.2017, 10:38
Wohnort: Leimersheim
Hat sich bedankt: 5 Mal
Danksagung erhalten: 37 Mal
Kontaktdaten:

Re: Platine für ATmega644PA und ATmega1284P

Beitrag von deimos » 22.07.2018, 16:23

Hi,

du brauchst das MightyCore Package für die Arduino IDE (https://github.com/MCUdude/MightyCore) Dort dann das Bobuino Pinout auswählen und 3.3V und MHz. Dann kannst du grundsätzlich alle Sketches verwenden, kann nur sein, dass du bei manchen wg. der Dual Led die Pins anpassen musst, weil Pin 5 bei manchen Sketches genutzt wird. Aber die Pins für das Funkmodul sind dank Bobuino Pinout 1:1 identisch zum Arduino Mini.

Bei den Libs EnableInterrupt und LowPower musst du im Zweifel die Version von Github verwenden, ich weiß nicht, ob die über die IDE ladbaren Versionen schon aktualisiert wurden mit den Anpassungen von mir.

Viele Grüße
Alex

klassisch
Beiträge: 3460
Registriert: 24.03.2011, 04:32
Hat sich bedankt: 3 Mal
Danksagung erhalten: 5 Mal

Re: Platine für ATmega644PA und ATmega1284P

Beitrag von klassisch » 22.07.2018, 16:28

Vielen Dank, werde das runterladen und auch die AskSin neu von github als ZIP runterladen und einlesen. Wieviel MHz soll ich einstellen? 8MHz oder geht beim 644 mehr?

deimos
Beiträge: 2976
Registriert: 20.06.2017, 10:38
Wohnort: Leimersheim
Hat sich bedankt: 5 Mal
Danksagung erhalten: 37 Mal
Kontaktdaten:

Re: Platine für ATmega644PA und ATmega1284P

Beitrag von deimos » 22.07.2018, 16:37

Hi,

das Problem ist die Stromversorgung. Wenn du mehr als 8MHz machen willst, dann brauchst du nach Datenblatt 5V. Und das beisst sich dann mit dem CC1101, welcher ja nur max 3.9V abkann.
Ohne das Funkmodul könnte man ja auch beim Arduino die 5V Variante mit 16MHz verwenden.

Viele Grüße
Alex

klassisch
Beiträge: 3460
Registriert: 24.03.2011, 04:32
Hat sich bedankt: 3 Mal
Danksagung erhalten: 5 Mal

Re: Platine für ATmega644PA und ATmega1284P

Beitrag von klassisch » 22.07.2018, 16:43

Wieder was gelernt! D.h. wenn man beispielsweise netzversorgt ist, kann man dem Funkmodul eine eigene 3v3 Versorgung spendieren, und mit einem Pegelwandler arbeiten. Dann hätte man auch die höhere Geschwindigkeit.

jp112sdl
Beiträge: 3207
Registriert: 20.11.2016, 20:01
Hat sich bedankt: 25 Mal
Danksagung erhalten: 49 Mal
Kontaktdaten:

Re: Platine für ATmega644PA und ATmega1284P

Beitrag von jp112sdl » 22.07.2018, 16:44

An welcher Stelle sind dir die 8MHz zu langsam?

VG,
Jérôme

Gesperrt

Zurück zu „Hardwareentwicklung und Selbstbau von Aktoren und Sensoren“