Sketche auf original Hm-Aktor mit ATMEGA644PA Chip hochladen

Entwicklung und Bau von Hardware aller Art, die im HM-Umfeld eingesetzt werden kann

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deimos
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Re: Sketche auf original Hm-Aktor mit ATMEGA644PA Chip hochladen

Beitrag von deimos » 29.08.2018, 21:47

Hi,

der ATmega hat an sich die Pins PA0-PA7,PB0-PB7,...
Man möchte jetzt aber im Zweifel lieber mit Pins 1-31 arbeiten. Das Pinout gibt an, wie das auf die internen Pins umgesetzt wird. Das Bobuino Pinout hat der Vorteil, dass die Spezialpins wie Miso, Mosi, SS, INT0, ... auf den gleichen Nummer liegt, wie bei Arduino Pro Mini, auch wenn die internen Pins teilweise komplett anders sind.
Du kannst auch das Standard Pinout nehmen, dann musst du aber alle Sketches anpassen und darfst auch nicht einfach die Beschriftung auf der Platine nehmen, da dort die Bobuino Bezeicher verwendet werden.

Viele Grüße
Alex

Bratmaxe
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Re: Sketche auf original Hm-Aktor mit ATMEGA644PA Chip hochladen

Beitrag von Bratmaxe » 30.08.2018, 08:01

Moin Alex,

danke für die Erklärung.. Habe ich auch grob verstanden, worum es geht(hoffe ich :wink: ), aber woher weiß ich jetzt, welches Pinout EQ-3 verwendet hat bei ihrem Aktor? Nicht das durch das falsch gewählte Pinout nachher was kaputt geht, weil auf einmal 3,3V dort anliegen (über DigitalOut), wo die gar nicht hin sollen.

Gruß Carsten
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deimos
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Re: Sketche auf original Hm-Aktor mit ATMEGA644PA Chip hochladen

Beitrag von deimos » 30.08.2018, 08:36

Hi,

jetzt steh ich etwas auf dem Schlauch, was hat das mit eQ-3 zu tun?

Es gibt HomeBrew Sketches, welches ein Addon brauchen und was komplett eigenständiges sind. Und dann gibt es Sketches, welche ein Homematic Gerät emulieren, dies aber nur auf (Funk-)Protokollebene. Die verhalten sich also ggü. der CCU so, als wären es Original-Geräte, auf Hardware- und Firmwareebene haben die mit den Originalgeräten im Zweifel aber überhaupt nichts zu tun. Daher ist es auch vollkommen egal, welches Pinout eQ-3 verwendet, vermutlich haben die sogar gar keines, sondern gehen über die internen Pinbezeichner.

Was anderes ist das nur, wenn du Original Geräte nimmst und die mit den Sketches flasht, das kann dann wirklich schief gehen.

Viele Grüße
Alex

Bratmaxe
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Re: Sketche auf original Hm-Aktor mit ATMEGA644PA Chip hochladen

Beitrag von Bratmaxe » 30.08.2018, 09:00

Hy. Okay dann habe ich mich wohl unverständlich ausgedrückt.

In meinem Fall geht es um den eigenständigen Sketch "HB-UNI-SenAct-4-4", diesen möchte ich (bzw. habe ich schon) auf einen originalen Homematic Aktor, den "HM-LC-SW1PBU-FM" hochgeladen. Damit dieser Unterputz-Markenschalter-Aktor nicht nur den Relaiswechsel, sondern auch den Tastendruck an die CCU sendet, damit habe ich dann mehr Möglichkeiten.

Daher denke ich das es wichtig ist zu wissen, welches Pinout verwendet wurde, damit auch der bei Relais1 der richtige Pin bestromt wird.

Pinne im Sketch:
Taster1 = 14
Taster2 = 15
Taster3 = 16
Taster4 = 17

Relais1 = 5
Relais2 = 6
Relais3 = 7
Relais4 = 8

Laut Schaltung ist die Verdrahtung wie folgt:
Taster1 = PD6 (Pin15)
Taster2 = PD0 (Pin8)
Relais = PD4 (Pin13)
SW1.jpg
Das Ganze möchte ich dann wenn alles funktioniert auch für den "HM-LC-Sw2-PCB-FM" machen. Dieser ist gleich beschaltet und verwendet zusätzlich :
Relais2 = PD5 (Pin14)

Nur woher weiß ich nun, welches Pinout ich wählen muss (Standard oder Bobdruino)?
Bzw. wie kann ich sicherstellen, das nachher alles so läuft, wie es im Sektch steht?
Wo kann ich nachvollziehen, das wenn im Sketch Pin 14 steht, das dann PD6 (Taster1) und nicht PD5 (Relais2) erkannt wird?

Wenn ich nun das falschen Pinout wähle, würde der Aktor ja im "besten" Fall nicht funktionieren, im schlechtesten Fall mache ich irgendwas kaputt. Und das möchte ich halt verhindern, das ich den Aktor beschädige.
Hoffe ich konnte es besser erläutern, wo gerade mein Problem ist, vielleicht denke ich aber auch einfach viel zu kompliziert. :D

Gruß Carsten

Ps. Den Sketch habe ich zwar auf den Aktor hochgeladen, diesen aber noch nicht wieder zusammengebaut und in Betrieb genommen, da ich mir Sorgen gemacht habe das ich was kaputt mache...
Gruß Carsten

deimos
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Re: Sketche auf original Hm-Aktor mit ATMEGA644PA Chip hochladen

Beitrag von deimos » 30.08.2018, 09:20

Hi,

ok, das hat mit "meiner" Platine dann aber nichts zu tun.

Zuerst mal die Frage: Welcher ATmega ist in dem Aktor verbaut? Den 644er gibt es in mehreren "Geschmacksrichtungen", 644, 644A, 644P und 644PA. Die sind zwar Pinkompatibel, aber in den Libs AskSinPP, in LowPower und EnableInterrupt habe ich nur den Support für den 644PA eingebaut. Wenn ich es recht im Kopf habe, hat eQ-3 aber den 644A im Einsatz (aber ich mag mich da auch irren).

Was das Pinout angeht: Entscheide dich für eines, ich würde Bobuino nehmen, weil dann die SPI Pins schonmal zu den Sketches passen. Auf der Github Seite von MightyCore gibt es Bilder, mit welchen du dann rausbekommen kannst, welche Pinnummer du für die einzelnen Sachen brauchst. Z.B. hängt der Config Taster an PD7. Über die Bilder sieht man dann, dass bei Bobuino Pinout PD7 auf Pin 31 gemappt ist, da müsstest du den Sketch dann schonmal anpassen, weil bei dem Pin 8 eingetragen ist.

Auf dem Bild vom Schaltplan sehe ich aber auch noch eine weitere Herausforderung: Einer der Taster hängt auf PD0, das ist die RX Leitung vom USART. Damit ist dann schonmal ausgeschlossen, dass du den Arduino bzw. MightyCore Bootloader verwenden darfst und ich weiß auch nicht, ob du AskSinPP Stand jetzt so kompilieren kannst, dass der Pin frei genutzt werden kann.

Viele Grüße
Alex

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Re: Sketche auf original Hm-Aktor mit ATMEGA644PA Chip hochladen

Beitrag von Bratmaxe » 30.08.2018, 10:08

Ah sorry ja ich hatte die Frage hier gestellt, weil es sich um das Programmieren des ATMEGA644xx ging.
Das war wohl etwas unklug gewählt.

In der Beschreibung steht 644A auf den Bildern in derselben Beschreibung ist aber der 644PA eingebaut. Muss ich also mal (später wenn ich wieder zuhause bin) gucken, was denn nun wirklich verbaut wurde. Ich glaube dem Bild mehr als der Beschreibung :D
Da ich gestern aber den Aktor per Seriennummer an die CCU anlernen konnte, nehme ich an, das ich hier riesen Glück hatte und der 644PA verbaut wurde.

Ich habe die Pinne nun im Sketch angepasst, nach dem Bobuino Pinout (das Funkmodul hat schon gepasst), und werde es heute Abend mal drauf spielen:

Code: Alles auswählen

#define RELAY_PIN_1 30
#define RELAY_PIN_2 8
#define REMOTE_PIN_1 9
#define REMOTE_PIN_2 0
Ob es dann funktioniert, wegen dem PD0 = RX wird sich dann zeigen! Ich möchte ja auch keinen neuen Bootloader drauf spielen, sondern den verwenden, der schon drauf ist. Kompilieren hat schon mal geklappt...

Gruß Carsten
Zuletzt geändert von alchy am 30.08.2018, 19:33, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Titel geändert
Gruß Carsten

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Re: Sketche auf original Hm-Aktor mit ATMEGA644PA Chip hochladen

Beitrag von papa » 30.08.2018, 11:22

Du solltest auf jeden Fall mit

Code: Alles auswählen

#define NDEBUG
übersetzen, damit keine Ausgaben auf der Seriellen gemacht werden.
Anfragen zur AskSin++ werden nur im Forum beantwortet

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Re: Platine für ATmega644PA und ATmega1284P

Beitrag von Bratmaxe » 30.08.2018, 12:37

Das macht Sinn, vielen Dank..

Wusste gar nicht, das man so einfach alle Debugmeldungen abschalten kann..
Gruß Carsten

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Re: Sketche auf original Hm-Aktor mit ATMEGA644PA Chip hochladen

Beitrag von deimos » 30.08.2018, 12:39

Hi,

ich dachte, dass wäre klar. Mit Debugmeldungen wird es auf keinen Fall gehen, dass der RX Pin als Input genutzt wird, weil der immer nur Input *oder* Output sein kann.

Viele Grüße
Alex

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Re: Sketche auf original Hm-Aktor mit ATMEGA644PA Chip hochladen

Beitrag von Bratmaxe » 30.08.2018, 12:42

Das man den nicht als input UND output gleichzeitig nutzen kann war mir auch klar. Hatte aber das Debug noch nicht im Hinterkopf, das das immer TX RX verwendet!

Aber nicht, das man mit

Code: Alles auswählen

#define NDEBUG
einfach die kompletten Debugausgabe abschalten kann. Ich hätte jetzt mühselig versucht alle Ausgaben auszuklammern :roll:
Gruß Carsten

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