Gehäuse für HM-WDS40-TH-I-BME280 für Außeneinsatz

Entwicklung und Bau von Hardware aller Art, die im HM-Umfeld eingesetzt werden kann

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GreyExe
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Gehäuse für HM-WDS40-TH-I-BME280 für Außeneinsatz

Beitrag von GreyExe » 31.03.2020, 08:05

Hallo Zusammen,

da mein Original Außensensor derzeit bei kalten Temperaturen immer wieder aussteigt und auch bereits die Platine schaden durch eine ausgelaufene Batterie bekommen hat, würde ich gerne einen neuen Sensor auf Basis des HM-WDS40-TH-I-BME280 nach draußen verlagern.

Gibt es hier bereits fertige 3D Druck Gehäuse oder hat sich jemand die Mühe gemacht es in ein Gehäuse des HM-WDS10-TH-O zu bauen?


Über eine Rückmeldung würde ich mich freuen - gefunden habe ich hier leider noch nichts passendes.

jp112sdl
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Re: Gehäuse für HM-WDS40-TH-I-BME280 für Außeneinsatz

Beitrag von jp112sdl » 31.03.2020, 08:45

Sowas?
https://www.thingiverse.com/thing:3510654

Musst mal bei Thingi nach "homematic" suchen

Ansonsten findest du auf asksinpp.de auch einige:
https://asksinpp.de/Gehaeuse/

VG,
Jérôme ☕️

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Hackertomm
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Re: Gehäuse für HM-WDS40-TH-I-BME280 für Außeneinsatz

Beitrag von Hackertomm » 05.04.2020, 19:03

Das Problem habe ich ebenfalls.
Ich würde am HM-WDS40-TH-I-BME280 die 2 Batteriehalter auslöten und das Modul mit einem externen Batteiehalter per Kabel versehen.
Da gibt es auch geschlossene Ausführungen, das würde auch das Beschädigen der Platine beim Auslaufen verhindern.
Als Gehäuse würde ich ein Wasserdichtes IP65 Gehäuse empfehlen, wo Platine und Batteriehalter reinpassen.
Mein HM-WDS40-TH-I-BME280 hängt mit fast dem Originalgehäuse wie beim Innensensor im Außeneinsatz.
Allerdings hängt er gut geschützt unter einem Vordach im Freien.
Das ist das Ding: Link
Auch wurde die Geräteart von "Innensensor" auf "Außensensor" im Sketch geändert, so das sich mein Außensensor als "HM-WDS10-TH-O" in der Web-UI zeigt.
Gruß
Hackertomm

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klassisch
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Re: Gehäuse für HM-WDS40-TH-I-BME280 für Außeneinsatz

Beitrag von klassisch » 05.04.2020, 19:55

Für meine ESP-basierten Außensensoren nehme spritzwassergeschützte ich Elektriker-Abzweigdosen aus dem Baumarkt. Die Sensoren werden über ein Kabel mit wasserdichtr Kupplung angeschlossen und dann in ein 1/2" Pneumatik Sinterbronze Schalldämpfer gesteckt.
So siehts aus
Sintermetall-Sensorgehaeuse-P1350418-i2e-6x4-neutal.JPG
Und aus diesen Teilen ist es zusammengebaut
P1350414-6x4.JPG
P1350414-6x4.JPG (69.89 KiB) 553 mal betrachtet
Die 20mm NPT-Verschraubung ist aus einem Baumarkt, Rest ali /ebay

Wasserdicht ist das natürlich auch nicht. Braucht einen Regenschutz.
Sintermetall-illuminiert-6x4-P1350421.JPG

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Re: Gehäuse für HM-WDS40-TH-I-BME280 für Außeneinsatz

Beitrag von dondaik » 05.04.2020, 20:58

die idee muss ich mir merken !
-------
!!! der download der handbüchern auf den seiten von eq3 und das lesen der tips und tricks kann das hm-leben sehr erleichtern - das nutzen der suche nach schlagworten ebenso :mrgreen: !!!
wer schreibfehler findet darf sie behalten.

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Re: Gehäuse für HM-WDS40-TH-I-BME280 für Außeneinsatz

Beitrag von GreyExe » 08.04.2020, 21:23

Leider nicht abonniert gehabt ;) die Idee mit dem Dämpfer ist klasse. Werde ich dann wohl so umsetzen danke :)

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Re: Gehäuse für HM-WDS40-TH-I-BME280 für Außeneinsatz

Beitrag von Hackertomm » 15.06.2020, 13:22

Ich verwende diese Platine dazu und das dazu passende Gehäuse, in der geschlossenen Ausführung ohne Lüftungsschlitze.
Das vorgesehen Gehäuse wäre dieses hier, eher für Innen geeignet.

Da der Außensensor an einem Pfosten unter einem Vordach hängt, ist das Teil Wind und Regengeschützt genug.
Wobei ich da auch noch in der Testphase bin.
Den Winter hat der Sensor in dem Bauzustand jedenfalls klaglos überstanden.
Ich habe ihn letztens Offen gehabt und habe mir die Innereien mal angesehen, sieht alles gut aus.
Nochmal so ein Sensor im selben Gehäuse werkelt in der Garage und nochmals einer als Innensensor im Gehäuse mit Lüftungsschlitzen im Zimmer.
Die Werte vom Außensensor am Pfosten stimmen nahezu überein mit den Werte zweier anderer Außensensoren zweier Wetterstationen, die da auch noch unter dem Vordach hängen.
Würde ich den Außensensor ungeschützter aufhängen müssen, würde ich wahrscheinlich auch die Idee mit dem Sinterbronze Schalldämpfer nehmen.
Gruß
Hackertomm

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Re: Gehäuse für HM-WDS40-TH-I-BME280 für Außeneinsatz

Beitrag von klassisch » 15.06.2020, 15:54

Für Temperatur ist generell Schatten wichtig. Habe mehrere Sensoren nahe beieinander und man sieht deutlich am Temperaturverlauf, welcher nicht so gut beschattet ist. Der hat dann zu bestimmten Tageszeiten eine Temperaturüberhöhung.

Wie sieht denn bei dem "geschlossenen" Camdenboss-Gehäuse die Luftfeuchte aus? Vielleicht reichen da ein paar Löchlein unten?

Die meisten meiner Sensoren laufen mit ESP8266 über Wifi. Aufgrund der Verlustleistung kann ich den Sensor nicht im Gehäuse unterbringen und hatte von Anfang einen Kabelschwanz für den Sensor vorgesehen. Mittlerweile mit einer dichten Steckverbindung zum leichteren Austausch beim Ausseneinsatz.
Bei einer Neukonstruktion mit Trägerplatine könnte man den Sensor auch steckbar nach unten aus dem Gehäuse rausschauen lassen und dann ein Sinterbronze-Schaldämpfer drüber schrauben. Dann wäre alles kompakt in/an einem Gehäuse zusammen. Konjunktivisch, denn ich bin praktisch durch, habe noch ein paar Sensoren ungenutzt herumliegen und für die einfacheren Meßstellen verwende ich billige 433 MHz Sensoren, die ich mit RFLInk und ioBroker abfrage.

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Re: Gehäuse für HM-WDS40-TH-I-BME280 für Außeneinsatz

Beitrag von Hackertomm » 04.07.2020, 14:46

klassisch hat geschrieben:
15.06.2020, 15:54
Für Temperatur ist generell Schatten wichtig. Habe mehrere Sensoren nahe beieinander und man sieht deutlich am Temperaturverlauf, welcher nicht so gut beschattet ist. Der hat dann zu bestimmten Tageszeiten eine Temperaturüberhöhung.
Bei mir ist er immer im Schatten des Vordaches, Hoch oben an einen Pfosten gelehnt, da scheint nie direkt die Sonne hin.
Wie sieht denn bei dem "geschlossenen" Camdenboss-Gehäuse die Luftfeuchte aus? Vielleicht reichen da ein paar Löchlein unten?
Meinst du mein Gehäuse?
Das ist nicht 100% dicht, da die Rückwand einige Befestigungslöcher hat.
Bild

Aber unter dem Vordach ist es Sonnen und Regengeschützt und überstand Freitag 26.06.20 auch ein kurzes aber schweres Unwetter, wo es den Sensor einfach von seinem Platz weggeweht hat.
Der lag dann inmitten einer Pfütze mit Hagelkörnchen.
Im Garten lagen dann noch Dachziegel von 2 Nachbarhäuser.
Ich dachte erst, der Sensor ist hin, aber er war innen total trocken, nur einen bzw. beide Batteriehalter hat es erwischt.
Da waren alle 4 Lötstellen "Kalt", da die Lötkontakte aus Federstahl waren und mit dem Lötzinn keine so innige Verbindung eingingen.
Auch war ein Halter gebrochen und musste geklebt werden.
Nach erfolgter Reparatur, Neu Verlötung und Befestigung mit Doppelklebeband versieht er wieder klaglos seinen Dienst und schickt fleißig Daten.
Gruß
Hackertomm

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Re: Gehäuse für HM-WDS40-TH-I-BME280 für Außeneinsatz

Beitrag von klassisch » 04.07.2020, 15:14

Hackertomm hat geschrieben:
04.07.2020, 14:46
Bei mir ist er immer im Schatten des Vordaches, Hoch oben an einen Pfosten gelehnt, da scheint nie direkt die Sonne hin.
Ja, das ist das Alpha und Omega der Temperaturmessung
Hackertomm hat geschrieben:
04.07.2020, 14:46
Meinst du mein Gehäuse?
Das ist nicht 100% dicht, da die Rückwand einige Befestigungslöcher hat. Aber unter dem Vordach ist es Sonnen und Regengeschützt
Ja, das Camdenboss, @deimos Lieblingsgehäuse. Das gibt es mit und ohne Lüftungsschlitze. Für Feuchtemessung darf halt kein Kleinklima entstehen. Deshalb ist eine gute Durchlüftung hilfreich. Bei wettergeschützter Montage kann man sich das ja erlauben.
Hackertomm hat geschrieben:
04.07.2020, 14:46
und überstand Freitag 26.06.20 auch ein kurzes aber schweres Unwetter, wo es den Sensor einfach von seinem Platz weggeweht hat.
Ja, von Eurem heftigen Unwetter und den Flugübungen des Sensors habe ich diese Woche andernorts gelesen. Da muß es ja ordentlich gerummst haben.
Hackertomm hat geschrieben:
04.07.2020, 14:46
Ich dachte erst, der Sensor ist hin, aber er war innen total trocken, nur einen bzw. beide Batteriehalter hat es erwischt.
Da waren alle 4 Lötstellen "Kalt", da die Lötkontakte aus Federstahl waren und mit dem Lötzinn keine so innige Verbindung eingingen. Auch war ein Halter gebrochen und musste geklebt werden.
Generell verwende ich Flußmittel. Praktisch alle meine Bauteile im Vorrat haben ihr Lötbarkeitsdatum weit überschritten. Und bei solchen speziellen Materialien ggf auch noch "Löthonig" zur Vorverzinnung. Damit löte ich auch schon mal Batterien direkt. Gerade auch für Geräte mit geringem Stromverbrauch im Aussenbereich. Ich traue da der Korrosionsfestigkeit der Kontakte der Batteriehalter nicht. Und wenn das Gerät schwer erreichbar ist, dürfen es auch gerne mal mehr Batterien oder Lithium Primärzellen sein. Habe auch einige HM-MOD-EM-8 die einen Kanal zur Netzausfallerkennung nutzen und mit Batterien gepuffert sind. Die haben dann auch Lithum Primärbatterien, weil die mit 20 Jahren typ Schelf time angegeben sind. Alles direkt gelötet, damit man auch eine Chance für die 20 Jahre hat.
Hackertomm hat geschrieben:
04.07.2020, 14:46
Nach erfolgter Reparatur, Neu Verlötung und Befestigung mit Doppelklebeband versieht er wieder klaglos seinen Dienst und schickt fleißig Daten.
Na, Ende gut alles gut!

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