Gehäuse für HM-WDS40-TH-I-BME280 für Außeneinsatz

Entwicklung und Bau von Hardware aller Art, die im HM-Umfeld eingesetzt werden kann

Moderator: Co-Administratoren

Antworten
GreyExe
Beiträge: 18
Registriert: 04.12.2018, 07:56

Gehäuse für HM-WDS40-TH-I-BME280 für Außeneinsatz

Beitrag von GreyExe » 31.03.2020, 08:05

Hallo Zusammen,

da mein Original Außensensor derzeit bei kalten Temperaturen immer wieder aussteigt und auch bereits die Platine schaden durch eine ausgelaufene Batterie bekommen hat, würde ich gerne einen neuen Sensor auf Basis des HM-WDS40-TH-I-BME280 nach draußen verlagern.

Gibt es hier bereits fertige 3D Druck Gehäuse oder hat sich jemand die Mühe gemacht es in ein Gehäuse des HM-WDS10-TH-O zu bauen?


Über eine Rückmeldung würde ich mich freuen - gefunden habe ich hier leider noch nichts passendes.

jp112sdl
Beiträge: 5437
Registriert: 20.11.2016, 20:01
Hat sich bedankt: 217 Mal
Danksagung erhalten: 445 Mal
Kontaktdaten:

Re: Gehäuse für HM-WDS40-TH-I-BME280 für Außeneinsatz

Beitrag von jp112sdl » 31.03.2020, 08:45

Sowas?
https://www.thingiverse.com/thing:3510654

Musst mal bei Thingi nach "homematic" suchen

Ansonsten findest du auf asksinpp.de auch einige:
https://asksinpp.de/Gehaeuse/

VG,
Jérôme ☕️

---
Support for my Homebrew-Devices: Download JP-HB-Devices Addon

Hackertomm
Beiträge: 221
Registriert: 18.04.2018, 12:32
Danksagung erhalten: 3 Mal

Re: Gehäuse für HM-WDS40-TH-I-BME280 für Außeneinsatz

Beitrag von Hackertomm » 05.04.2020, 19:03

Das Problem habe ich ebenfalls.
Ich würde am HM-WDS40-TH-I-BME280 die 2 Batteriehalter auslöten und das Modul mit einem externen Batteiehalter per Kabel versehen.
Da gibt es auch geschlossene Ausführungen, das würde auch das Beschädigen der Platine beim Auslaufen verhindern.
Als Gehäuse würde ich ein Wasserdichtes IP65 Gehäuse empfehlen, wo Platine und Batteriehalter reinpassen.
Mein HM-WDS40-TH-I-BME280 hängt mit fast dem Originalgehäuse wie beim Innensensor im Außeneinsatz.
Allerdings hängt er gut geschützt unter einem Vordach im Freien.
Das ist das Ding: Link
Auch wurde die Geräteart von "Innensensor" auf "Außensensor" im Sketch geändert, so das sich mein Außensensor als "HM-WDS10-TH-O" in der Web-UI zeigt.
Gruß
Hackertomm

Virtual Image auf einer Qnap TS-453pro, 2GHZ Celeron u. 8GB RAM, aktuell Raspberry X86, Vers.3.51.6.20200613

klassisch
Beiträge: 3689
Registriert: 24.03.2011, 04:32
Hat sich bedankt: 25 Mal
Danksagung erhalten: 36 Mal

Re: Gehäuse für HM-WDS40-TH-I-BME280 für Außeneinsatz

Beitrag von klassisch » 05.04.2020, 19:55

Für meine ESP-basierten Außensensoren nehme spritzwassergeschützte ich Elektriker-Abzweigdosen aus dem Baumarkt. Die Sensoren werden über ein Kabel mit wasserdichtr Kupplung angeschlossen und dann in ein 1/2" Pneumatik Sinterbronze Schalldämpfer gesteckt.
So siehts aus
Sintermetall-Sensorgehaeuse-P1350418-i2e-6x4-neutal.JPG
Und aus diesen Teilen ist es zusammengebaut
P1350414-6x4.JPG
P1350414-6x4.JPG (69.89 KiB) 487 mal betrachtet
Die 20mm NPT-Verschraubung ist aus einem Baumarkt, Rest ali /ebay

Wasserdicht ist das natürlich auch nicht. Braucht einen Regenschutz.
Sintermetall-illuminiert-6x4-P1350421.JPG

dondaik
Beiträge: 11541
Registriert: 16.01.2009, 18:48
Wohnort: Steingaden
Hat sich bedankt: 541 Mal
Danksagung erhalten: 94 Mal

Re: Gehäuse für HM-WDS40-TH-I-BME280 für Außeneinsatz

Beitrag von dondaik » 05.04.2020, 20:58

die idee muss ich mir merken !
-------
!!! der download der handbüchern auf den seiten von eq3 und das lesen der tips und tricks kann das hm-leben sehr erleichtern - das nutzen der suche nach schlagworten ebenso :mrgreen: !!!
wer schreibfehler findet darf sie behalten.

GreyExe
Beiträge: 18
Registriert: 04.12.2018, 07:56

Re: Gehäuse für HM-WDS40-TH-I-BME280 für Außeneinsatz

Beitrag von GreyExe » 08.04.2020, 21:23

Leider nicht abonniert gehabt ;) die Idee mit dem Dämpfer ist klasse. Werde ich dann wohl so umsetzen danke :)

Hackertomm
Beiträge: 221
Registriert: 18.04.2018, 12:32
Danksagung erhalten: 3 Mal

Re: Gehäuse für HM-WDS40-TH-I-BME280 für Außeneinsatz

Beitrag von Hackertomm » 15.06.2020, 13:22

Ich verwende diese Platine dazu und das dazu passende Gehäuse, in der geschlossenen Ausführung ohne Lüftungsschlitze.
Das vorgesehen Gehäuse wäre dieses hier, eher für Innen geeignet.

Da der Außensensor an einem Pfosten unter einem Vordach hängt, ist das Teil Wind und Regengeschützt genug.
Wobei ich da auch noch in der Testphase bin.
Den Winter hat der Sensor in dem Bauzustand jedenfalls klaglos überstanden.
Ich habe ihn letztens Offen gehabt und habe mir die Innereien mal angesehen, sieht alles gut aus.
Nochmal so ein Sensor im selben Gehäuse werkelt in der Garage und nochmals einer als Innensensor im Gehäuse mit Lüftungsschlitzen im Zimmer.
Die Werte vom Außensensor am Pfosten stimmen nahezu überein mit den Werte zweier anderer Außensensoren zweier Wetterstationen, die da auch noch unter dem Vordach hängen.
Würde ich den Außensensor ungeschützter aufhängen müssen, würde ich wahrscheinlich auch die Idee mit dem Sinterbronze Schalldämpfer nehmen.
Gruß
Hackertomm

Virtual Image auf einer Qnap TS-453pro, 2GHZ Celeron u. 8GB RAM, aktuell Raspberry X86, Vers.3.51.6.20200613

klassisch
Beiträge: 3689
Registriert: 24.03.2011, 04:32
Hat sich bedankt: 25 Mal
Danksagung erhalten: 36 Mal

Re: Gehäuse für HM-WDS40-TH-I-BME280 für Außeneinsatz

Beitrag von klassisch » 15.06.2020, 15:54

Für Temperatur ist generell Schatten wichtig. Habe mehrere Sensoren nahe beieinander und man sieht deutlich am Temperaturverlauf, welcher nicht so gut beschattet ist. Der hat dann zu bestimmten Tageszeiten eine Temperaturüberhöhung.

Wie sieht denn bei dem "geschlossenen" Camdenboss-Gehäuse die Luftfeuchte aus? Vielleicht reichen da ein paar Löchlein unten?

Die meisten meiner Sensoren laufen mit ESP8266 über Wifi. Aufgrund der Verlustleistung kann ich den Sensor nicht im Gehäuse unterbringen und hatte von Anfang einen Kabelschwanz für den Sensor vorgesehen. Mittlerweile mit einer dichten Steckverbindung zum leichteren Austausch beim Ausseneinsatz.
Bei einer Neukonstruktion mit Trägerplatine könnte man den Sensor auch steckbar nach unten aus dem Gehäuse rausschauen lassen und dann ein Sinterbronze-Schaldämpfer drüber schrauben. Dann wäre alles kompakt in/an einem Gehäuse zusammen. Konjunktivisch, denn ich bin praktisch durch, habe noch ein paar Sensoren ungenutzt herumliegen und für die einfacheren Meßstellen verwende ich billige 433 MHz Sensoren, die ich mit RFLInk und ioBroker abfrage.

Antworten

Zurück zu „Hardwareentwicklung und Selbstbau von Aktoren und Sensoren“