Platine HB-RF-ETH: Funkmodul per Netzwerk anbinden

Entwicklung und Bau von Hardware aller Art, die im HM-Umfeld eingesetzt werden kann

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jp112sdl
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Re: Platine HB-RF-ETH: Funkmodul per Netzwerk anbinden

Beitrag von jp112sdl » 05.11.2020, 08:55

deimos hat geschrieben:
05.11.2020, 08:36
froema hat geschrieben:Weder bei der smartkram-Anleitung
deimos hat geschrieben:
05.11.2020, 08:36
Wie ich diese Anspruchshaltung liebe... Da investiert man jede Menge Zeit, mehrere hundert Euro für die Entwicklung, gibt das alles kostenlos als Open Source an die Community und dann ist es immer nich nicht genug.
Die rührt vermutlich daher, dass man erwartet, beim Kauf der Platine über Technikkram auch entsprechend Support zu erhalten.

VG,
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froema
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Re: Platine HB-RF-ETH: Funkmodul per Netzwerk anbinden

Beitrag von froema » 05.11.2020, 09:38

Hallo Alex,
wenn deine Antworten nicht immer so von oben herab wären, dann wäre es nur halb so wild.
Ich schätze deine Projekte sehr, keine Frage. Und mir ist auch klar, wieviel Herzblut da drin steckt.
Aber wenn man so etwas macht, sollte man auch in der Lage sein Kritik positiv zu bewerten, weil sie deine Arbeit unterstützen soll. Wenn man das aber jedes Mal persönlich nimmt, ist niemanden geholfen.
In diesem Fall übermittelst du es so, als wenn man alles schon wissen müsste. Es gibt aber viele hier, die auf Grund mangelnder Informationen verunsichert sind und deshalb nachfragen. Auch Fehler, die die „Kunden“ machen, muss man berücksichtigen und darauf angemessen eingehen.

Ich hätte mir gewünscht, dass du sagst: Prima, die Anregung nehme ich an und werde es bei der nächsten Überarbeitung der Beschreibung mit übernehmen.

Gruß
Marc

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Re: Platine HB-RF-ETH: Funkmodul per Netzwerk anbinden

Beitrag von deimos » 05.11.2020, 09:50

Hi,

und ich würde mir wünschen, dass man sowas vielleicht eher formuliert in Richtung: "Ich sehe, dass das fehlt, kann ich da vielleicht unterstützen" und nicht "Man vermisst [...]".

Viele Grüße
Alex

froema
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Re: Platine HB-RF-ETH: Funkmodul per Netzwerk anbinden

Beitrag von froema » 05.11.2020, 11:31

Ok,
ich würde mir wünschen, wenn du etwas zu der permanent "rot" leuchtenden LED auf dem Modul sagen könntest. Was muss ich tun, um eine Fehlerdiagnose einfach zu gestalten. Oder gibt es ggf. schon eine Lösung, die ich übersehen habe.
Danke im Voraus
Beste Grüße
Marc

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jmaus
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Re: Platine HB-RF-ETH: Funkmodul per Netzwerk anbinden

Beitrag von jmaus » 05.11.2020, 12:36

deimos hat geschrieben:
05.11.2020, 08:36
froema hat geschrieben:
03.11.2020, 12:03
Das wäre gut, wenn das auch in der Anleitung stünde. Weder bei der smartkram-Anleitung, noch bei GitHub konnte ich das finden. Oder habe ich da was übersehen? Zwar ist die Anleitung vollständig, wenn alles auf Anhieb funktioniert. Ein FAQ und eine Ergänzung mit Info's zu bekannten Fehlern vermisst man (wie zB. die dauerhaft "rot" leuchtende LED).
Wie ich diese Anspruchshaltung liebe... Da investiert man jede Menge Zeit, mehrere hundert Euro für die Entwicklung, gibt das alles kostenlos als Open Source an die Community und dann ist es immer nich nicht genug. :roll:
Auch wenn es dich sicherlich nicht tröstet: Aber auch mir gegenüber werden hier und da solche Formulierungen und Anspruchshaltungen vorgebracht und da kann ich auch nur mit dem Kopf schütteln, habe mich aber darauf verständigt besser einfach drüber zu schmuntzeln. Das ging sogar schon einmal soweit, das man mir doch weissmachen wollte das ich selbst als Anbieter einer OpenSource Software wie RaspberryMatic dem Produkthaftungsgesetz unterliegen würde und damit doch gefälligst Support und im Zweifel Schadenersatz zu leisten hätte. Das hab ich dann dankend mit Referenz auf die Lizenz- und Haftungsbedingungen von RaspberryMatic zurückgewiesen und dann war Ruhe. Frust und Unverständnis erzeugt das allerdings trotzdem ungemein. Ich versuche sowas aber nicht an mich oder meine eigentliche Motivation heran zu lassen weil sonst viel mehr Personen drunter leiden würden wenn ich einfach alles hinschmeissen würde. Also nicht unterkriegen lassen, deine Community/OpenSoure-Arbeit wird hier nicht nur von mir sehr hoch geschätzt, sondern von einer viel größeren Anzahl von Personen die wissen wie man Wünsche/Anregungen/Kritik in einer Art&Weise vorzubringen hat damit dies nicht als Seitenhieb wahrgenommen wird.
RaspberryMatic 3.53.34.20201121 @ ESXi, ~190 Hm-RF/HmIP-RF/HmIPW Geräte, ioBroker – RaspberryMatic GitHub Projekt / Twitter

deimos
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Re: Platine HB-RF-ETH: Funkmodul per Netzwerk anbinden

Beitrag von deimos » 05.11.2020, 13:26

Hi,
froema hat geschrieben:
05.11.2020, 11:31
ich würde mir wünschen, wenn du etwas zu der permanent "rot" leuchtenden LED auf dem Modul sagen könntest. Was muss ich tun, um eine Fehlerdiagnose einfach zu gestalten. Oder gibt es ggf. schon eine Lösung, die ich übersehen habe.
Es gibt zwei Möglichkeiten für die rote LED:
- Das hb_rf_eth Kernel Modul sendet keine Heartbeats mehr ohne dass die Verbindung ordnungsgemäß beendet wurde
- Der hss_led Daemon setzt die aktiv die GPIOs so, dass die rote LED angezeigt wird

Erster Fall wird dir auch anderweitig auffallen, weil dann die gesamte Kommunikation mit der CCU nicht mehr läuft, Gründe dürften hier ein Netzwerkproblem sein oder ein komplett abgestürtzter Rechner auf dem die CCU läuft.

Zweiter Fall ist schwieriger (und auch wahrscheinlicher). Das kann alles sein, was der hss_led als Fehlerzustand erkennt, Problem ist aber, dass der weder Open Source ist noch irgendwelche Debug Ausgaben liefert (auch auf Log Level Debug gibt er an sich nur aus, dass er gestartet wurde). Für mich ist er damit weitgehend eine Black Box. Eine Möglichkeit ist es, dass ein Dienst abgestürzt ist, das sieht man bei debmatic, wenn man bei beim Befehl "sudo systemctl list-dependencies debmatic" ausführt und dort irgendein Dienst mit rotem Punkt ist.

Viele Grüße
Alex

willi5

Re: Platine HB-RF-ETH: Funkmodul per Netzwerk anbinden

Beitrag von willi5 » 05.11.2020, 15:09

Moin Leute,
obwohl sich die Gemüter inzwischen beruhigt haben, möchte ich doch mal generell etwas zu diesem Thema sagen.
90% der Leute die hier beteiligt sind, sei es aktiv oder nur lesend, verfügen allenfalls über ein bescheidenes Halbwissen, sind sich dessen aber nicht so bewusst. Selbst Leute, die sich in der Windows-Welt gut auskennen, finden sich in Linux nicht zurecht (ich persönlich finde Linux fürchterlich). Man liest im Forum und versucht dem zu folgen. Man geht nach der Installationsanleitung vor und ist glücklich wenn es dann funktioniert. Funktioniert es aber nicht, steht man wie der "Ochs vorm Berg" Mann versucht alles mögliche und nichts klappt. Man geht ins Forum und versteht oft auch nur die Hälfte.

Mein Meinung ist, das Entwickler, wie auch User, zu viel voraussetzen. Das Wissen und dementsprechend, das Verständnis für die Technik, ist beim User ganz einfach nicht vorhanden. Was nutzt mir eine Antwort, die ich nicht verstehe. Mir ist schon klar, dass man sich über gewisse Fragen und ihre Häufigkeit, je nach Gemütslage, mehr oder weniger ärgert. Der User wiederum versteht nicht, warum der Entwickler keine klare, schnelle Lösung liefert. Das kann der Entwickler aber häufig nicht, weil die Sachlage entsprechend komplex ist oder der Fehler nicht in seiner Technik liegt.

Den Beitrag von "froema" empfand ich als so fordernd nicht. Sicherlich hätte er es ein wenig milder ausdrücken können, aber ...
Die Antwort von Alex hätte aber auch etwas milder ausfallen können.
Eine Frage ist keine Forderung, sondern nur das Zugeben von Nichtwissen Und eine Feststellung ist ebenfalls keine Forderung oder Kritik.

@ Alex
Wenn Du mich um Infos bittest, so wäre es schön, mir zu sagen welche Infos es sein sollen. Ich habe nämlich keine Ahnung was Du benötigst. Ich verzögere die Angelegenheit nicht mit Absicht oder aus Faulheit, ich weiß es ganz einfach nicht.

Es gibt eine schönen Ausdruck, den wir alle beherzigen sollten. GEGENSEITIGE RÜCKSICHTNAHME

Gruß
Dieter

froema
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Re: Platine HB-RF-ETH: Funkmodul per Netzwerk anbinden

Beitrag von froema » 05.11.2020, 18:31

Danke Alex @deimos,

das war eine gute und ausführliche Antwort. Ich werde mich mal anhand deiner Anleitung auf die Fehlersuche begeben.
Bitte nimm solche Kritik nicht zu persönlich. Wenn man mit viel Herzblut an solche Projekte geht, sind "kritische" Fragen unangenehm. Das sollte man aber trotzdem bitte nicht als Meckern oder Pöbeln verstehen. Oft entstehen solche Fragen und Anregungen, wenn man gerade selber gestresst (genervt) ist (war), weil irgendetwas nicht klappt. Hinzu kommen dann auch Unkenntnis und Unvermögen bzgl. Linux. Ich kenne das selber aus meinem Beruf. Man ist angehalten Anleitungen zu schreiben und vieles ist für einen selbst selbstverständlich und bedarf keiner Weiteren Erklärung. Für jemanden, der völlig unbefleckt ist, reicht aber manches nicht aus und ich merke selber, dass ich dann nachbessern muss.

Nichts für ungut und nochmals vielen Dank

Gruß
Marc

froema
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Re: Platine HB-RF-ETH: Funkmodul per Netzwerk anbinden

Beitrag von froema » 17.11.2020, 18:36

deimos hat geschrieben:
05.11.2020, 13:26

Zweiter Fall ist schwieriger (und auch wahrscheinlicher). Das kann alles sein, was der hss_led als Fehlerzustand erkennt, Problem ist aber, dass der weder Open Source ist noch irgendwelche Debug Ausgaben liefert (auch auf Log Level Debug gibt er an sich nur aus, dass er gestartet wurde). Für mich ist er damit weitgehend eine Black Box. Eine Möglichkeit ist es, dass ein Dienst abgestürzt ist, das sieht man bei debmatic, wenn man bei beim Befehl "sudo systemctl list-dependencies debmatic" ausführt und dort irgendein Dienst mit rotem Punkt ist.
Hallo Alex,

zur Info. Ich habe den Befehl an beiden CCU's ausgeführt. Bei beiden habe ich das gleiche Ergebnis erhalten und kein Dienst wird mit einem roten Punkt ausgewiesen. Nachdem ich heute die zweite ETH-Platine in Betrieb genommen habe, ist auch dort die rote LED des Funkmoduls dauerhaft an.

Beide CCU's laufen als VM unter Proxmox.

Gruß
Marc

MathiasZ
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Re: Platine HB-RF-ETH: Funkmodul per Netzwerk anbinden

Beitrag von MathiasZ » 18.11.2020, 06:18

@jmaus
was, Du unterliegst nicht dem Produkthaftungsgesetz? War nur Spaß..... :mrgreen:
:arrow: Sorry, aber Leute, die ein Plug and Play-Gerät haben wollen, sollten doch zum Accesspoint greifen. :!:
Bei der CCU kann man sich selber auch einige "Tricks" einbauen. Die Installation von Addons ist auch eine Sache für sich. Da ist EQ3 auch ganz schnell aus dem Support raus.
RaspberryMatic x64 mit der neuesten Firmware und IObroker auf dem Mini-PC als VM und dem HB-RF-USB, als Testlauf. das produktive System noch auf dem Raspberry. Die Anwesenheitskennung läuft zuverlässig über IObroker und Radar2 mit G-Tags. Weiter will ich die Videosprechanlage Doorio oder DoorPI installieren. Als Sprachsteuerung läuft erst mal testweise Rhasspy

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