Drucksensor für Sandfilteranlage

Entwicklung und Bau von Hardware aller Art, die im HM-Umfeld eingesetzt werden kann

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jp112sdl
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Re: Drucksensor für Sandfilteranlage

Beitrag von jp112sdl » 18.01.2022, 07:58

Hat halt eine extrem geringe Toleranz. Aber abgesehen davon auch nur 80 Ohm. Du brauchst 80k Ohm

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HMSteve
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Re: Drucksensor für Sandfilteranlage

Beitrag von HMSteve » 18.01.2022, 08:17

Guten Morgen,

Wenn(!) Du eine genaue Druckreferenz hast, koennte man m.E. den ganzen Aufwand treiben mit Praezisionswiderstaenden oder Trimmer, aber Du nutzt einen Sensor ohne vertrauenerweckendes Datenblatt, der mit “irgendwie” 0.5% angegeben ist und einen 10bit ADC, dessen Quantisierungsschritte mithin ca 0.1% des Endwertes betragen und auch nur die interne Referenzspannung mit begrenzter Genauigkeit. Von der Temperaturstabilitaet und Langzeitdrift sowie Stoerungen ueber das Netzteil und bspw. die Sensorzuleitung reden wir hier noch gar nicht. Insofern denke ich weiterhin, man nehme irgendwelche 2 Widerstaende mit 1% und stelle das Teilerverhaeltnis in der Software ein und hat so ein fuer Anwendungszweck und Aufbau hinreichendes Ergebnis.

Viele Gruesse,
Stephan

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Re: Drucksensor für Sandfilteranlage

Beitrag von HMSteve » 18.01.2022, 08:21

Im uebrigen sind 68k + 12k in Reihe genau 80k, kostet auch weniger als ein Pils :mrgreen:

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Re: Drucksensor für Sandfilteranlage

Beitrag von jp112sdl » 18.01.2022, 08:25

jp112sdl hat geschrieben:
17.01.2022, 22:21
Du könntest auch 33k und 47k in Reihe schalten, wobei sich dann die Toleranzen mitunter verdoppeln
HMSteve hat geschrieben:
18.01.2022, 08:21
Im uebrigen sind 68k + 12k in Reihe genau 80k
Der Kombinationen gibt es wohl noch einige :mrgreen:

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Re: Drucksensor für Sandfilteranlage

Beitrag von Chemieka » 18.01.2022, 09:17

HMSteve hat geschrieben:
18.01.2022, 08:17
Guten Morgen,

Wenn(!) Du eine genaue Druckreferenz hast, koennte man m.E. den ganzen Aufwand treiben mit Praezisionswiderstaenden oder Trimmer, aber Du nutzt einen Sensor ohne vertrauenerweckendes Datenblatt, der mit “irgendwie” 0.5% angegeben ist und einen 10bit ADC, dessen Quantisierungsschritte mithin ca 0.1% des Endwertes betragen und auch nur die interne Referenzspannung mit begrenzter Genauigkeit. Von der Temperaturstabilitaet und Langzeitdrift sowie Stoerungen ueber das Netzteil und bspw. die Sensorzuleitung reden wir hier noch gar nicht. Insofern denke ich weiterhin, man nehme irgendwelche 2 Widerstaende mit 1% und stelle das Teilerverhaeltnis in der Software ein und hat so ein fuer Anwendungszweck und Aufbau hinreichendes Ergebnis.

Viele Gruesse,
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Danke so sehe ich das auch. Wenn es Vorschläge zu anderen besseren Kostengünstigen Druckmessungen gibt, schau ich gern. Gefühlt gibts da nur günstig und teuer, nix dazwischen.
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Re: Drucksensor für Sandfilteranlage

Beitrag von HMSteve » 18.01.2022, 10:14

jp112sdl hat geschrieben:
18.01.2022, 08:25
jp112sdl hat geschrieben:
17.01.2022, 22:21
Du könntest auch 33k und 47k in Reihe schalten, wobei sich dann die Toleranzen mitunter verdoppeln
HMSteve hat geschrieben:
18.01.2022, 08:21
Im uebrigen sind 68k + 12k in Reihe genau 80k
Der Kombinationen gibt es wohl noch einige :mrgreen:
Eigentlich haett' ich mir fast denken koennen, dass Du das schon geschrieben hattest, hatte es aber in der Tat ueberlesen. Aber lieber zwei Pils verdient als gar keines :lol:

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Re: Drucksensor für Sandfilteranlage

Beitrag von 1techone » 18.01.2022, 10:21

jp112sdl hat geschrieben:
18.01.2022, 08:25
jp112sdl hat geschrieben:
17.01.2022, 22:21
Du könntest auch 33k und 47k in Reihe schalten, wobei sich dann die Toleranzen mitunter verdoppeln
HMSteve hat geschrieben:
18.01.2022, 08:21
Im uebrigen sind 68k + 12k in Reihe genau 80k
Der Kombinationen gibt es wohl noch einige :mrgreen:
Kleiner Gedankenfehler !!
……. wobei sich die Toleranzen mitunter verdoppeln ??
Bei 10% Toleranz 33k =+-3,3 und 47k =+-4,7 , ergiebigt Max Abweichung = +-8,0 !!
Und wie groß ist 10% von 80k ???
:roll:

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Re: Drucksensor für Sandfilteranlage

Beitrag von Chemieka » 19.01.2022, 13:21

Interessant. Hier schreibt jemand in der Bewertung der Sensor läuft auch mit 3,3V.

https://www.amazon.de/dp/B074QKF5NT/ref ... CTSE4WQ46A

Wie müsste der Versuchsaufbau von Seite 1 dann aussehen? Ich nehme an, 1-2 Wiederstände könnten weg. Was mache ich mit dem Netzteil?
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Re: Drucksensor für Sandfilteranlage

Beitrag von HMSteve » 19.01.2022, 15:16

Chemieka hat geschrieben:
19.01.2022, 13:21
Interessant. Hier schreibt jemand in der Bewertung der Sensor läuft auch mit 3,3V.

https://www.amazon.de/dp/B074QKF5NT/ref ... CTSE4WQ46A

Wie müsste der Versuchsaufbau von Seite 1 dann aussehen? Ich nehme an, 1-2 Wiederstände könnten weg. Was mache ich mit dem Netzteil?
Sehr schoen, was man da unter dem Link findet:
ds2.JPG
ds2.JPG (17.21 KiB) 315 mal betrachtet
Das Ding laeuft also auch mit 1V. Musst halt ein entsprechend dickes Kabel fuer die 1.5kA nutzen. Fuer die 2hp Leistungsaufnahme sollte dann ein 3kW Dieselgenerator genuegend Reserven bieten, wobei das Ding mit nur einem pint Volumen einen ziemlich grossen Kuehlkoerper braeuchte, um die 1.5kW auch abzufuehren :lol:

Spass beiseite: Wir wissen nicht, wie die Ausgangsspannung zum Druck in Beziehung steht, wenn so ein Teil ausserhalb der Spezifikation betrieben wird, insofern muesstest Du selbst messen. Wenn Du Glueck hast, verhaelt er sich genau so relativ zur Betriebsspannung wie bei 5V.
Ob ein Anschluss an die 3.3V-Leitung des ProMini, also hinter dem LDO, moeglich ist, wissen wir auch nicht, ich waere skeptisch, ob der LDO die Last schafft, weiss ja nicht mal, was fuer einer auf Deinem Board sitzt. Zudem braeuchtest Du dann immer noch das 5V Netzteil.
Du kannst alternativ versuchen, die Platine mit Batterien (nicht 3.3V, sondern ca 3V) zu nutzen, den Sensor direkt mit an die Batteriekontakte loeten und die beiden Teilerwiderstaende weglassen. Ob das funktioniert und was die Ausgangsspannung mit dem Druck zu tun hat, muesstest Du dann auch selbst messen.

Viele Gruesse,
Stephan

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Re: Drucksensor für Sandfilteranlage

Beitrag von Chemieka » 19.01.2022, 15:38

War nur so ein Gedanke ob das mit 3,3 V gehen würde.
Hätte jetzt auch angenommen das eine 3,3 V Netzteil reicht. Zumindest hätte man es vielleicht so versuchen können, weil ich dachte da kann nichts passieren. Wüsste aber nicht was mit R2 R3 passiert.
Wie gesagt ich bin da nicht so tief drin denke nur laut.
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