wmbus lizenz

Anbindung von FS20-Komponenten, ELV-Wetterstationen, EnOcean und DMX an HomeMatic

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marc.bau
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Beitrag von marc.bau » 20.07.2020, 19:13

Versuche gerade zu verstehen, warum sie wmbus Lizenz überhaupt erforderlich ist. Das ist den hardware usb dongle brauche verstehe ich ja noch, aber warum braucht man für open source eine fast 80€ lizenz?

Kostet das protokoll so viel oder unterstützt man hiermit die entwicklung?

Finde das echt teuer, brauch aber mbus für den iperl wasserzähler. Gibt es eine alternative zu cuxd die wmbus kann und keine Lizenz braucht?

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uwe111
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Re: wmbus lizenz

Beitrag von uwe111 » 20.07.2020, 23:27

marc.bau hat geschrieben:
20.07.2020, 19:13
Kostet das protokoll so viel oder unterstützt man hiermit die entwicklung?
Das geht zum großen Teil in die CUxD Entwicklung/Weitereintwicklung usw.

Viele Grüße

Uwe
Alle sagten: Das geht nicht. Dann kam einer, der wußte das nicht und hat's einfach gemacht.
SPENDEN :wink: Download: CUxD 2.4.4, RFD-Monitor, Vellemann K8055, SSH KeyDir

deimos
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Re: wmbus lizenz

Beitrag von deimos » 21.07.2020, 08:44

Hi,
marc.bau hat geschrieben:
20.07.2020, 19:13
aber warum braucht man für open source eine fast 80€ lizenz?
Abgesehen davon, dass CUxD (leider) nicht Open Source ist, warum wird immer erwartet, dass Open Source kostenlos sein soll? Auch bei Open Source wird viel Zeit und Mühe in die Entwicklung gesteckt, warum soll da dann kein Geld fließen dürfen?

Viele Grüße
Alex

marc.bau
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Re: wmbus lizenz

Beitrag von marc.bau » 21.07.2020, 14:54

Nach Spenden zu fragen ist das eine - auf der anderen Seite teuere Lizenzen zu verkaufen ist schon befremdlich. Eines von beidem wird dann ganz sicher nicht stattfinden oder eben auch beides nicht.

Sicher ist der sehr hohe Preis im Vergleich zu den anderen CuxD-Lizenzen der Hauptgrund für die Frage gewesen. Wenn ich eine EnOcean Lizenz brauche gibt es ziemlich viele Geräte - für Wmbus nur eins - ein iPerl Wasserzähler. Der sieht dann auch noch aus wie eine Kamera. Sieht auf den ersten Blick wir Quick-and-Dirty drangeflanscht aus. Für meine Allmess-Wohnungswasserzähler einen wmbus Chip zu kaufen scheint zwar möglich, aber ich muss schon mal festhalten, dass manuelles Ablesen wirklich massiv wirtschaftlicher ist! Und ich gehe auch davon aus, dass das Itron Modul das auf Allmess Zähler passen soll von CuxD nicht mal supported ist? Ich habe also wieder keine durchgängige Lösung. Keine Kritik an CuxD, aber was auf dem Strom/Gas/Wasserzähler Sektor für Kraut und Rüben unterwegs ist, ist einfach nur übel.

Genauso wie das HM-ES-TX-WM. Warum hat das Kästchen nur einen Eingang? Ich habe mehr wie ein Stromzähler im Haus. Ich will aber nicht 2/4/8 Geräte kaufen a 50 EUR und auch noch einen Abnehmer für nochmal 30 EUR. Wenn ich schon im Stromkasten bin brauch ich auch nicht mit Batterien zu arbeiten, da kann ich was auf die Hutschiene aufstecken und einfach die Sensoren vorn einstecken und jeder Sensor bekommt seinen Channel. Soll nicht alles umsonst sein, aber wer hat im Stromkasten schon Platz für 2/4/8 x HM-ES-TX-WM und will dann noch doppelt so viele Batterien managen?

Man muss ja nicht alles Smart machen, nur weil es eine technische Lösung gibt, wenn das Ablesen einmal im Jahr im Prinzip auch reichen würde. Aufgrund unbekannter Kosten versuche ich nicht am Jahresende mit Nachzahlungen überrascht zu werden (also Abschläge rechtzeitig anpassen). Nur weil ich physikalisch nicht an den Hauptwasserzähler dran komme - heisst es aber nicht, dass es jeden Preis wert ist dies zu erfassen. Ich denke nicht, dass man aufhört zu duschen, nur weil man jetzt 50L mehr verballert hat :lol: . Bei wMbus Lizenz muss ich leider sagen, dass mir der Bogen überspannt wurde.

Ist zwar OT, aber ich frage mich wirklich, warum eine CCU nicht einfach auf ihrer so oder so schon genutzten Frequenz nicht einfach noch wMbus und andere Protokolle sprechen könnte. Vielleicht eine politische Entscheidung von EQ3, aber technisch sicherlich realisierbar. Aber nein, ich muss noch einen USB-Stick/Gateway von anderen Herstellern kaufen - kostet ja nix, braucht keine Stecker/ kein Strom/kann nicht ausfallen. Das ist ein ziemlich übler Hardware-Park!

Das man an Homematic alles dran klemmen kann, ist sicherlich ein großer Vorteil gegenüber anderen Lösungen, dass es sich aber scheinbar eingebürgert hat, dass jeder Homematic-Brocken im Durchschnitt 50 EUR kosten muss, will nicht in meinen Kopf rein. Ganz sicher sind viele HM-Dinge bei weitem keine 50 EUR *wert*. Meine ganz persönliche Meinung.

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Re: wmbus lizenz

Beitrag von cmjay » 21.07.2020, 15:19

marc.bau hat geschrieben:
21.07.2020, 14:54
Nach Spenden zu fragen ist das eine - auf der anderen Seite teuere Lizenzen zu verkaufen ist schon befremdlich. Eines von beidem wird dann ganz sicher nicht stattfinden oder eben auch beides nicht.

Sicher ist der sehr hohe Preis im Vergleich zu den anderen CuxD-Lizenzen der Hauptgrund für die Frage gewesen. Wenn ich eine EnOcean Lizenz brauche gibt es ziemlich viele Geräte - für Wmbus nur eins - ein iPerl Wasserzähler. Der sieht dann auch noch aus wie eine Kamera. Sieht auf den ersten Blick wir Quick-and-Dirty drangeflanscht aus. Für meine Allmess-Wohnungswasserzähler einen wmbus Chip zu kaufen scheint zwar möglich, aber ich muss schon mal festhalten, dass manuelles Ablesen wirklich massiv wirtschaftlicher ist! Und ich gehe auch davon aus, dass das Itron Modul das auf Allmess Zähler passen soll von CuxD nicht mal supported ist? Ich habe also wieder keine durchgängige Lösung. Keine Kritik an CuxD, aber was auf dem Strom/Gas/Wasserzähler Sektor für Kraut und Rüben unterwegs ist, ist einfach nur übel.

Genauso wie das HM-ES-TX-WM. Warum hat das Kästchen nur einen Eingang? Ich habe mehr wie ein Stromzähler im Haus. Ich will aber nicht 2/4/8 Geräte kaufen a 50 EUR und auch noch einen Abnehmer für nochmal 30 EUR. Wenn ich schon im Stromkasten bin brauch ich auch nicht mit Batterien zu arbeiten, da kann ich was auf die Hutschiene aufstecken und einfach die Sensoren vorn einstecken und jeder Sensor bekommt seinen Channel. Soll nicht alles umsonst sein, aber wer hat im Stromkasten schon Platz für 2/4/8 x HM-ES-TX-WM und will dann noch doppelt so viele Batterien managen?

Ist zwar OT, aber ich frage mich wirklich, warum eine CCU nicht einfach auf ihrer so oder so schon genutzten Frequenz nicht einfach noch wMbus und andere Protokolle sprechen könnte. Vielleicht eine politische Entscheidung von EQ3, aber technisch sicherlich realisierbar. Aber nein, ich muss noch einen USB-Stick/Gateway von anderen Herstellern kaufen - kostet ja nix, braucht keine Stecker/ kein Strom/kann nicht ausfallen. Das ist ein ziemlich übler Hardware-Park!
Ich finde du solltest wirklich einmal deine Erwartungshaltung einem Realitätscheck unterziehen :!:
Deutlicher möchte ich aus Gründen der Höflichkeit nicht werden ..
Es kann leider nicht ganz ausgeschlossen werden, dass ich mich irre.
HmIP muss leider draussen bleiben.
ACHTUNG! Per Portweiterleitung aus dem Internet erreichbare CCU-WebUI ist unsicher! AUCH MIT PASSWORTSCHUTZ! Daher: Portweiterleitung deaktivieren!

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Re: wmbus lizenz

Beitrag von Xel66 » 21.07.2020, 15:31

Deine Meinung wird zwar zur Kenntnis genommen, aber es ist was es ist, Deine Meinung. Aktoren von Marktherstellern mit entsprechendem Portfolio kosten alle in diesem Preisbereich. Im Profisektor sogar teils mehr, teils weniger (dann aber mit heftigen Softwarekosten). Das kann man nicht mit irgendwelchen Chinaböllern vergleichen, von denen der entsprechende Hersteller nur zwei Varianten herstellt. Homematic ist keine Ansammlung von Einzelgeräten sondern ein System.

Warum das ein oder andere Gerät so ist wie es ist (Zählersensor "nur" einen Eingang) ist eine Frage an den Hersteller. Dieses hier ist ein Anwenderforum. Und für die meisten Anwender reicht eben z.B. ein Eingang aus. Warum sollen sie zwei bezahlen. Wer mehr benötigt, braucht entweder die entsprechende Anzahl oder einen anderen Hersteller. Ich benötige z.B. nur einen Eingang am Stromzähler und habe trotzdem noch einen zweiten in Betrieb. Ein Sensor mit zwei Eingängen würde mir auch nichts nutzen, da sich bei mir der zweite Sensor am Gaszähler in einem ganz anderen Raum befindet. Für mich ist es gut so wie es ist. Es gibt immer mehrere Meiungen. Und "was auf die Hutschiene stecken" ist nicht immer zulässig. Da hat der Laie nichts zu suchen und in Gemeinschaftsanlagen würde das gar nicht gehen.

Und wenn jemand mit der Entwicklung von Software einen gewissen Aufwand hatte, dann ist es seine Entscheidung ob und wie er dafür Lizenzen verteilt oder unter welcher Lizenz er es veröffentlicht. Er kann es auch lassen. Es ist seine Meinung und seine freie Entscheidung. Die Alternative für Dich lautet dann eben: "Selbst ist der Programmierer". Es steht Dir durchaus frei, selbst etwas zu entwickeln. Ansonsten schließe ich mich dem Statement meines Vorredners bezüglich der Erwartungshaltung an. Deine Brille ist m.M. zu stark und schränkt den Blickwinkel schon arg ein.

Gruß Xel66
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Re: wmbus lizenz

Beitrag von marc.bau » 21.07.2020, 15:45

Glaub mir, der Check hat stattgefunden. Habe Stand heute für 2 Parteien schon 2300 EUR nur in HMIP Fußbodenheizungssteuerung und Rolladensteuerung investiert (ohne Motoren).

Das ich bei Strom/Wasser/Gas investiere ist echt unwahrscheinlich, wenn das allein 750 EUR kostet. Überleg mal selbst wie viele Sekunden man zum manuellen Ablesen braucht (oder wenn auch noch einer von der Stadt kommt und das abließt) verglichen mit 750 EUR Anfangsinvest. Da kannst Du auch 12 mal im Jahr im Kreis laufen und die Zahlen in Excel einpflegen und dann dauert das vermutlich ~40 Jahre bis das wieder raus ist. Bis dahin ist der iPerl 4 mal ausgetauscht oder wenn jemand von der Entega einen feuchten Traum hatte auf etwas anderes umgestellt, das nicht mehr wMBUS heißt und bei dem wir heute alle nicht sagen können, ob es in 10-12 Jahre noch an eine HMIP dran geht. Wenn die CCU bis dahin nicht schon 3 mal in Rauch aufgegangen ist... da ist bestimmt auch eine 2-3 Jahres-Selbstzerstörungs-Uhr eingebaut.

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Re: wmbus lizenz

Beitrag von Xel66 » 21.07.2020, 15:53

marc.bau hat geschrieben:
21.07.2020, 15:45
Überleg mal selbst wie viele Sekunden man zum manuellen Ablesen braucht ...
Ist für mich nicht relevant, wie lange ich dazu brauche und ob ich es überhaupt brauche. Ich habe die Zählersensoren aus reinem Interesse installiert. Ich verspreche mir davon keinen Nutzen. Man kann aus der Überwachung der täglichen Verbräuche auch andere Dinge ableiten. Aber das auszuführen, führt hier zu weit.
marc.bau hat geschrieben:
21.07.2020, 15:45
...wenn jemand von der Entega einen feuchten Traum hatte auf etwas anderes umgestellt...
Kenne ich zwar nicht, ist auch nicht relevant. Wenn Dich die Daten interessieren, schalte eigene Erfassungsgeräte mit genormten Schnittstellen dahinter. Dann hast Du auch kein Problem. Für die Jahresabrechnung ist sowieso Dein Provider relevant und es sind seine Erfassungsgeräte. Und den interessieren Deine selbst erfassten Daten nicht die Bohne. Der will den Zählerstand "seines" Messgerätes.

Gruß Xel66
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Re: wmbus lizenz

Beitrag von deimos » 21.07.2020, 16:00

Hi,

es ist doch ganz einfach: Auf der einen Seite bist du mit einer Vorstellung, wieviel dir das System Wert ist. Auf der anderen Seite ist ein Hersteller (egal ob jetzt eQ-3 oder Uwe) mit einer Vorstellung, was ihre Kosten für das System sind. Für viele passen die beiden Vorstellungen bei ihren Anforderungen zusammen, für dich einfach nicht. Die Diskussion auf eine emotionale Ebene zu bringen, wird die Diskussion nicht verbessern.

Meine persönliche Meinung ist hier, dass das Homematic System insgesamt günstig ist (nicht zu verwechseln mit billig) und die Preise für die Geräte absolut realisitisch sind. Häufig wird hier einfach vergessen, was alleine für CE, WEEE, Steuern, Zoll und ähnlichem draufgeht. Dann kostet die eigentliche Hardware etwas und die Entwickler wollen auch noch ein Gehalt. Und bei diversen Chinaprodukten wird des erste Teil gerne mal eingespart und sorgt dann dafür, dass Hersteller als teuer beachtet werden, wenn sie das beachten.

Viele Grüße
Alex

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Re: wmbus lizenz

Beitrag von cmjay » 21.07.2020, 16:02

Überleg mal selbst wie viele Sekunden man zum manuellen Ablesen braucht (oder wenn auch noch einer von der Stadt kommt und das abließt) verglichen mit 750 EUR Anfangsinvest. Da kannst Du auch 12 mal im Jahr im Kreis laufen und die Zahlen in Excel einpflegen und dann dauert das vermutlich ~40 Jahre bis das wieder raus ist.
Dann würde ich mir den Ratschlag der Beatles zu Herzen nehmen:

Let it be, let it be, let it be, let it be
Whisper words of wisdom
Let it be
Es kann leider nicht ganz ausgeschlossen werden, dass ich mich irre.
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